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BlogEinwandbehandlung

Einwand „Zu riskant“: Risiken begrenzen statt versprechen

Johannes KraussGeschäftsführer der KRAUSS GmbH
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
3 Min. Lesezeit
Inhalt6 Abschnitte
  1. 01Was genau ist dem Kunden zu riskant?
  2. 02Wie begrenzen Sie das Risiko im Gespräch?
  3. 03Wie rechnen Sie die Kosten des Nichtstuns?
  4. 04Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
  5. 05Wann ist das Risiko zu groß?
  6. 06Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

„Zu riskant“ ist ein Einwand, der Vertrauen verlangt. Antworten Sie nicht mit Zusicherungen, sondern mit einem konkreten Risiko, einer Grenze und einem Ausstieg.

Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Ein Kunde entscheidet sich leichter für einen Start, den er jederzeit beenden kann.

Was genau ist dem Kunden zu riskant?

Der Satz ist selten präzise. Hinter ihm steckt meist eine von vier Sorgen: die Kosten über die Laufzeit, die Abhängigkeit von einem Anbieter, der Umgang mit Daten oder die Frage, ob das Ergebnis eintritt. Jede Sorge braucht eine andere Antwort.

Fragen Sie nach der Sorge, die am schwersten wiegt. Die Antwort führt Sie zu einer einzigen Stelle im Angebot, die Sie anpassen können.

Wie begrenzen Sie das Risiko im Gespräch?

  1. Benennen. „Welcher Punkt würde Sie am meisten beunruhigen, wenn Sie sich auf das Angebot einlassen?“
  2. Begrenzen. „Wir können die Laufzeit auf drei Monate setzen und die Kündigungsfrist nennen, bevor Sie zahlen.“
  3. Testen. „Ein kleiner Start mit einem Standort zeigt die Wirkung. Was müsste nach drei Wochen passieren, damit Sie weitermachen?“

Die dritte Frage macht den Start zu einem Test mit einer Messgröße. Ohne Messgröße ist jeder Test nur eine Verlängerung der Unsicherheit.

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Wie rechnen Sie die Kosten des Nichtstuns?

Die Rechnung stellt das Risiko des Starts gegen die Kosten des Abwartens. Alle Zahlen kommen vom Kunden, nicht von Ihnen.

Wie rechnen Sie die Kosten des Nichtstuns?
ZeileWertQuelle
Schaden je Monat durch das aktuelle Problem4.200 €Kunde, am Telefon genannt
Monate bis zur nächsten Entscheidung6Kunde, Planungszyklus
Kosten des Abwartens25.200 €Rechnung: 4.200 € × 6
Höchstbetrag des Starts bei drei Monaten Laufzeit3.000 €Vorschlag, mit dem Kunden abzustimmen
Verhältnis Start zu Abwarten12 %Rechnung: 3.000 / 25.200

Quelle der Tabelle: eigene Rechnung mit Angaben des Kunden. Der Höchstbetrag ist ein Vorschlag, den der Kunde ablehnen darf. Die Tabelle ersetzt keine Prüfung durch seine Fachabteilung.

Was zeigt ein Fall aus der Praxis?

In einem Projekt für einen Anbieter von Brandschutzprüfungen für Gewerbeimmobilien führte das Team im Winter 33 Gespräche mit Facility-Managern. Der Einwand „zu riskant“ kam in 9 Fällen. In 6 davon nannte der Gesprächspartner danach eine konkrete Sorge, meist die Kündigungsfrist. Nach der Zusage einer Kündigungsfrist von vier Wochen vereinbarten 3 Gesprächspartner einen Probestart.

Das Team hatte vorher auf Referenzen verwiesen. Die Referenzen beruhigten nicht, weil die Kunden die Vertragsfrage nicht geklärt sahen. Die Zahlen stammen aus einem Praxisbeispiel, nicht aus einer Erhebung.

Wann ist das Risiko zu groß?

Ein Risiko ist zu groß, wenn der Kunde die Abhängigkeit nicht lösen kann, etwa weil der Vertrag an eine Software gebunden ist, oder wenn die Daten sensibel sind und der Datenschutz nicht geklärt ist. Dann passt Ihr Angebot nicht, und Sie sollten das offen sagen.

Auch bei einem Kunden, der jede Begrenzung ablehnt, lohnt sich kein Start. Er wird den Test nicht auswerten und die Schuld dem Anbieter geben. Beenden Sie das Gespräch freundlich und notieren Sie den Grund.

Den Umgang mit dem Preis, der oft mit dem Risiko zusammenhängt, zeigt der Leitfaden zum Einwand „zu teuer“. Die Vorbereitung auf Prüfungen eines Anbieters beschreibt die Checkliste zur Auswahl einer Vertriebsagentur. Fragen zu Verträgen mit Dienstleistern beantwortet die Checkliste zur Prüfung eines Terminierungsvertrags. Wie ein Start in der Telefonakquise aussieht, zeigt die Seite zur Telefonakquise.

Stand: Oktober 2026. Keine Rechtsberatung.

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Häufig gestellte Fragen

Wie entkräfte ich den Einwand „zu riskant“, ohne Sicherheit zu versprechen?

Benennen Sie das konkrete Risiko, das der Kunde meint, und zeigen Sie, wie es begrenzt wird. Versprechen Sie keine Ergebnisse. Ein begrenztes Risiko mit klarem Ausstieg überzeugt mehr als jede Zusicherung.

Welche Risiken nennen Kunden im B2B am häufigsten?

Häufig genannt werden Kosten über die Laufzeit, Abhängigkeit von einem Anbieter, Datenschutz und das Ergebnis selbst. Fragen Sie, welches davon am schwersten wiegt, und arbeiten Sie an diesem einen Punkt.

Wie helfen Laufzeit und Kündigungsfrist?

Eine kurze Laufzeit mit klarer Kündigungsfrist senkt das Risiko des Kunden spürbar. Nennen Sie die Frist vor dem Preis, damit der Kunde sie in seine Rechnung einbeziehen kann.

Ist ein Pilotprojekt immer die richtige Lösung?

Nein. Ein Pilot ist sinnvoll, wenn der Kunde einen klaren Test braucht und der Umfang überschaubar ist. Ohne Messgröße bleibt der Pilot eine Verlängerung der Unsicherheit.

Wie rechne ich die Kosten des Nichtstuns?

Multiplizieren Sie den monatlichen Schaden durch die Monate bis zur Entscheidung. Alle Zahlen kommen vom Kunden. Die Summe zeigt, was das Abwarten kostet, und stellt sie gegen das Risiko des Starts.

Welche rechtlichen Fragen sollte ich beim Risiko klären?

Fragen zu Vertrag, Datenschutz und Haftung klärt die Rechtsabteilung des Kunden. Wir nennen keine Rechtsaussagen ohne Quelle. Verweisen Sie den Kunden für Einzelfragen an seinen Berater.

Wann ist das Risiko des Kunden berechtigt?

Berechtigt ist es, wenn die Abhängigkeit groß ist, die Kündigung schwer fällt oder die Daten sensibel sind. Dann sollten Sie die Lösung anpassen oder vom Start absehen.

Woran erkenne ich, dass der Einwand nur ein Vorwand ist?

Der Kunde nennt kein konkretes Risiko, und er akzeptiert auch keine Begrenzung. Fragen Sie nach dem Risiko, das er am meisten fürchtet. Bleibt die Antwort vage, ist der Einwand meist ein Nein.

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Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

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