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Dieser Beitrag stammt von März 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
B2B-Adressen kosten je nach Datentiefe meist zwischen 0,10 € und 1,00 € je Datensatz. Der Preis der Liste ist selten das Problem: Teuer wird sie durch Fehler, denn jeder falsche Kontakt kostet Anrufzeit. Dieser Beitrag rechnet den wahren Preis je brauchbarer Adresse vor und zeigt, worauf Sie vor dem Kauf prüfen. Stand: Oktober 2026.
Was kosten B2B-Adressen je Datensatz?
Die Spanne liegt zwischen 0,10 € für Firmenname mit Anschrift und 1,00 € für gefilterte Datensätze mit Ansprechpartner, Durchwahl und Mitarbeiterzahl. Die Spanne ist eine Beobachtung der Redaktion aus Anbieterlisten, keine Preisliste eines Anbieters. Je mehr Filter (Branche, Region, Umsatz, Rolle), desto höher der Preis. Drei Modelle gibt es:
| Modell | Typischer Aufbau | Wann es passt |
|---|---|---|
| Einmalkauf | Fester Preis je Datensatz, Nutzung ohne Frist | Einzelne Kampagne mit klarer Zielgruppe |
| Lizenz | Monats- oder Jahresgebühr für Datenzugang | Laufende Ansprache, wechselnde Segmente |
| Miete | Einmalige Nutzung je Adresse | Kleiner Test vor einem größeren Kauf |
Tabelle: Preismodelle beim Adresskauf, Beschreibung der Redaktion, Stand 10/2026
Mehr zum Vergleich der Wege steht im Beitrag Leads kaufen.
Was kostet eine brauchbare Adresse wirklich? Eine Rechnung
Sie teilen den Listenpreis durch den Anteil der Datensätze, die stimmen. Annahme der Redaktion: 0,40 € je Datensatz, 5.000 Datensätze.
| Fehlerquote | Brauchbare Adressen | Preis je brauchbarer Adresse |
|---|---|---|
| 10 % | 4.500 | 0,44 € |
| 30 % | 3.500 | 0,57 € |
| 50 % | 2.500 | 0,80 € |
Tabelle: Listenpreis 2.000 €, Fehlerquote bei Annahme von 0,40 € je Datensatz, Stand 10/2026
Der Aufschlag wirkt klein, der größere Posten ist die Anrufzeit. Schafft ein Anrufer 12 Wahlen je Stunde, kosten 300 Fehler je 1.000 Datensätze (30 %) rund 25 Stunden Anrufzeit. Rechnen Sie Ihre eigenen Werte mit Ihrer Wählquote nach.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was zeigte der Kauf einer Liste in der Praxis?
In einem Projekt für einen Hersteller von Verpackungsmaschinen kam eine gekaufte Liste mit 2.400 Datensätzen an. Wir riefen vorab 100 Datensätze als Stichprobe an: 31 waren falsch, weil die Firma nicht mehr bestand, die Nummer nicht stimmte oder der Ansprechpartner gewechselt hatte. Der Anbieter schrieb die hochgerechneten 740 Fehler gut. Seitdem verlangen wir vor jedem Kauf eine Testlieferung von 200 Datensätzen.
Worauf prüfen Sie vor dem Kauf?
Auf Alter, Quelle, Filter, Rechtsgrundlage und Tauschrecht. Die Liste hilft bei der Auswahl:
- Wie alt ist die Datenbasis und wann wurde zuletzt verifiziert?
- Stammt der Kontakt aus öffentlichen Quellen oder aus Einwilligungen?
- Lässt sich nach Branche, Region, Größe und Rolle filtern?
- Gibt es eine Testlieferung von mindestens 200 Datensätzen?
- Tauscht der Anbieter Fehlerhaftes oder gibt er eine Gutschrift?
- Sind Export und Aktualisierung im Preis enthalten?
Prüfen Sie die Rechtslage der Ansprache vorab, die Grundlagen stehen im Leitfaden Kaltakquise Recht, keine Rechtsberatung. Für eine Zielgruppe mit klaren Merkmalen hilft die Checkliste Zielgruppen-Check, Begriffe klärt das Glossar unter Entscheiderdatenbank.
Wann nicht: Wann lohnt sich der Kauf nicht?
Die Grenzen des Adresskaufs liegen bei kleinen Zielgruppen und fehlenden Merkmalen.
Bei Zielgruppen unter etwa 500 Firmen recherchieren Sie schneller selbst, und der Kontakt über Messen, Verbände oder Ihr Netzwerk ist wärmer als jeder Kauf. Auch wenn Sie die Zielgruppe noch nicht beschreiben können, hilft keine Liste. Der Kauf ersetzt zudem das Gespräch nicht: Eine Adresse ist kein Termin. Wer Termine will, vergleicht Liste und Dienstleistung im Vergleich Terminvereinbarung oder Leadkauf. Wie KRAUSS Zielgruppe und Ansprache zusammen angeht, zeigt die Seite Telefonakquise.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Was sind die durchschnittlichen Kosten für den Kauf von B2B-Adressen?
Meist zwischen 0,10 € und 1,00 € je Datensatz, abhängig von Datentiefe und Menge. Entscheidend ist der Preis je brauchbarer Adresse, die Rechnung oben zeigt ihn.
Welche Kriterien zählen bei Qualität und Aktualität?
Alter der Verifizierung, Quelle, Filter nach Branche, Region und Rolle sowie eine Testlieferung. Fragen Sie nach der Fehlerquote und dem Tauschrecht.
Wie bewerte ich gekaufte Adressen?
Rufen Sie 100 Datensätze als Stichprobe an und zählen Sie Fehler, Erreichte und Termine. Daraus folgt Ihr Preis je Termin.
Welche rechtlichen Aspekte gelten?
Datenschutz und Wettbewerbsrecht gelten für Kauf und Ansprache. Klären Sie das vorab mit Ihrem Datenschutzbeauftragten, siehe Kaltakquise Recht.
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