Inhalt9 Abschnitte
Kurz gesagt
Ein gutes Angebot beantwortet die Fragen, die der Kunde nach dem Gespräch stellt, bevor er sie stellt. Es nennt Ausgangslage, Leistung, Ablauf, Preislogik und Annahmen.
Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Stand: Oktober 2026.
Was gehört in ein Angebot?
Ein Angebot im B2B braucht sieben Bausteine. Die Tabelle zeigt sie in der Reihenfolge, in der der Kunde sie liest.
| Baustein | Inhalt | Warum er wichtig ist |
|---|---|---|
| Ausgangslage | Was der Kunde im Gespräch gesagt hat | Zeigt, dass Sie zugehört haben |
| Ziel | Der Nutzen in einer Zahl oder einem Zeitraum | Gibt dem Kunden einen Maßstab |
| Leistung | Was genau geliefert wird | Verhindert Streit über den Umfang |
| Ablauf | Schritte mit Terminen | Macht die Umsetzung planbar |
| Preislogik | Größen, die den Preis bestimmen | Macht den Preis nachvollziehbar |
| Annahmen | Was vorausgesetzt wird | Schützt beide Seiten vor Missverständnissen |
| Nächster Schritt | Eine Entscheidung mit Datum | Verhindert, dass das Angebot liegen bleibt |
Tabelle: Bausteine eines B2B-Angebots. Beschreibung der Redaktion, Stand Oktober 2026.
Wie baut man die Preislogik auf?
Die Preislogik nennt die Größen, die den Preis bestimmen, und rechnet ein Beispiel vor. Ein Kunde akzeptiert einen Preis schneller, wenn er die Rechnung selbst nachvollziehen kann. Ohne Rechnung fragt er nach Rabatten.
Verwenden Sie Annahmen, die der Kunde prüfen kann. "Bei einer Zielgruppe von 2.000 Betrieben und einem Terminanteil von 1 Prozent entstehen 20 Termine" ist eine Annahme, die er ändern kann. "Ein sicherer Erfolg" ist keine Annahme.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was zeigt ein Praxisbeispiel?
Ein Hersteller von Lüftungstechnik schickte in einem Quartal 38 Angebote an Betriebe, die zuvor im Gespräch waren. Nach einer Woche kamen 9 Rückmeldungen, nach zwei Wochen mit einem kurzen Nachfassen weitere 3. Am Ende standen 4 Aufträge.
Rechnung: 9 Rückmeldungen aus 38 Angeboten sind 24 Prozent. Vier Aufträge aus 38 Angeboten sind 11 Prozent. Das Nachfassen brachte 3 Rückmeldungen, also ein Drittel der Rückmeldungen. Die Zahlen sind ein Praxisbeispiel mit ungeprüften Angaben.
Wann fassen Sie nach?
Nach sieben Tagen fragen Sie nach Rückfragen, ohne Druck. Nach 14 Tagen bieten Sie ein kurzes Gespräch an, zehn Minuten reichen. Danach ohne neuen Anlass nicht mehr nachfassen, sondern das Angebot als offen markieren und mit einem Datum wiedervorlegen.
Ein neuer Anlass kann eine Nachricht aus der Branche sein, eine Frage zu einem Punkt aus dem Angebot oder eine Änderung im Team des Kunden. Ein Anruf ohne Anlass bringt nur die Frage, ob der Kunde noch Zeit hat.
Was kostet ein Angebot bei KRAUSS?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot. Angebot konfigurieren
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann lohnt sich ein Angebot nicht?
Ein Angebot ohne Gespräch vorher ist eine Vermutung. Der Kunde erkennt den Umfang nicht, und die Antwort fällt meist ablehnend aus. Klären Sie zuerst Ausgangslage und Ziel, dann schreiben Sie das Angebot.
Bei Standardleistungen mit festen Preisen hilft ein langes Angebot wenig. Ein kurzes Dokument mit Leistung, Preis und Ablauf reicht. Der Kunde will eine Entscheidung treffen, keinen Roman lesen.
Checkliste für das Angebot
- Ausgangslage mit einem Satz aus dem Gespräch formuliert
- Jede Zahl mit Annahme und Herkunft versehen
- Preislogik mit einem Rechenbeispiel ergänzt
- Nächster Schritt mit Datum festgelegt
- Wiedervorlage nach sieben und nach 14 Tagen eingetragen
Wie geht es nach dem Angebot weiter?
Das Nachfassen folgt einem festen Ablauf. Der Leitfaden zum Nachfassen beim Angebot zeigt die Gesprächsschritte, die Checkliste zum Angebot nachfassen die Termine. Den Einstieg ins Erstgespräch mit der Preisfrage behandelt der Leitfaden zum Preis im Erstgespräch.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Was gehört in ein Angebot im B2B?
Ein Angebot nennt Ausgangslage, Ziel, Leistung, Ablauf, Termine, Preislogik, Annahmen und den nächsten Schritt. Fehlt eines dieser Teile, fragt der Kunde nach und das Angebot verzögert sich.
Wie lang sollte ein Angebot sein?
Zwei bis vier Seiten reichen für die meisten Dienstleistungen. Länger wird ein Angebot nur, wenn der Kunde eine Ausschreibung verlangt. Jede Seite muss eine Frage beantworten, die der Kunde gestellt hat.
Wie baut man den Preis im Angebot auf?
Nennen Sie die Größen, die den Preis bestimmen, und rechnen Sie ein Beispiel vor. Der Kunde versteht den Preis dann, ohne dass Sie ihn verteidigen müssen.
Wann soll man nachfassen?
Nach sieben Tagen fragen Sie nach Rückfragen. Nach 14 Tagen bieten Sie ein kurzes Gespräch an. Danach ohne neuen Anlass nicht mehr nachfassen.
Brauche ich AGB im Angebot?
Die AGB gehören zum Vertrag, nicht zum Angebot. Verweisen Sie im Angebot auf die AGB und stellen Sie sie auf Anfrage bereit. Die rechtliche Ausgestaltung klärt Ihr Rechtsberater, dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
Was kostet ein Angebot bei KRAUSS?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot.
Wie hoch ist die Quote für Angebote, die zum Auftrag werden?
Das hängt von Preis, Zielgruppe und Nachfassen ab. Das Praxisbeispiel dieses Beitrags nennt 4 Aufträge aus 38 Angeboten. Messen Sie Ihre Quote über ein Quartal, bevor Sie sie als Ziel setzen.
Was sollte man im Angebot nicht schreiben?
Keine Versprechen ohne Beleg, keine Zahlen ohne Herkunft und keine Floskeln. Jede Zahl braucht eine Annahme, die der Kunde prüfen kann.
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