Inhalt7 Abschnitte
Kurz gesagt
CRM und ERP verbinden heißt, Stammdaten, Angebote und Aufträge nur einmal zu pflegen. Datenquellen, Vorgehen, Praxisbeispiel, Grenzen und eine Checkliste.
Dieser Beitrag stammt von Mai 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Was bedeutet die Integration von CRM und ERP?
Die Integration verbindet das CRM, das Kundenbeziehungen und Verkaufschancen führt, mit dem ERP-System, das Aufträge, Lager, Rechnungen und Einkauf steuert. Ziel ist, dass Angebot, Auftrag und Rechnung dieselben Daten nutzen und niemand sie doppelt eingibt.
Welche Daten sollten zwischen den Systemen fließen?
Kundenstammdaten, Angebote, Aufträge und Lieferstatus sind die wichtigsten Felder. Das CRM sollte den Auftragsstatus sehen, das ERP die Ansprechpartner. Legen Sie fest, welches System die Quelle für jedes Feld ist, bevor Sie die Schnittstelle bauen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie gehen Sie bei der Integration vor?
Beginnen Sie mit einer Datenliste, die Felder und Verantwortliche nennt. Danach bauen Sie die Schnittstelle für einen Datenbereich, etwa Kundenstammdaten, und testen sie mit echten Datensätzen. Erst dann folgen Angebote und Aufträge. Die Vorarbeit für die Übergabe beschreibt die Checkliste zur Termin-Übergabe an den Vertrieb.
Praxisbeispiel: Doppelte Stammdaten beseitigen
In einem Projekt für einen Anbieter von Gebäudetechnik gab es zu 180 Kunden zwei Datensätze, einen im CRM und einen im ERP. Die Angebote stimmten bei jedem fünften Kunden nicht mit der Rechnungsadresse überein. Nach der Schnittstelle mit einer festen Quelle für Adressen sank die Zahl der Abweichungen auf 3. Die Zahlen sind anonymisiert und gerundet.
Wann die Integration nicht lohnt
Bei wenigen Kunden und einfacher Auftragsabwicklung rechnet sich die Schnittstelle oft nicht. Auch wenn ein System veraltet ist und bald ersetzt wird, sollten Sie zuerst die Ablösung planen. Eine Integration in ein System, das in einem Jahr verschwindet, verbrennt Budget.
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Checkliste für die Integration
Diese Punkte entscheiden, ob der Schritt in Ihrem Team trägt.
- Quelle für jedes gemeinsame Feld festgelegt
- Datenbereich für den ersten Schritt gewählt
- Test mit echten Datensätzen geplant
- Verantwortliche auf beiden Seiten benannt
- Fehlerprotokoll für Abweichungen eingerichtet
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich eine Schnittstelle oder reicht ein Export?
Ein Export ist für einmalige Aufgaben in Ordnung. Für laufende Abläufe braucht es eine Schnittstelle, sonst entstehen Abweichungen.
Wie lange dauert die Integration?
Ein erster Datenbereich dauert oft einige Wochen. Die vollständige Anbindung braucht meist mehrere Monate.
Welche Fehler treten am häufigsten auf?
Unklare Datenquellen und fehlende Prüfregeln. Legen Sie vor dem Start fest, welches System gilt, wenn zwei Werte abweichen.
Kann ich ein CRM ohne ERP betreiben?
Ja, viele kleine Unternehmen tun das. Die Integration wird erst wichtig, wenn Angebote und Aufträge regelmäßig zwischen den Systemen wechseln.
Wer sollte die Integration betreuen?
Eine Person aus der IT und eine aus dem Vertrieb, die die Fachlogik kennt. Ein externer Dienstleister kann die Technik übernehmen.
Was ist der Nutzen für den Vertrieb?
Angebote und Auftragsstatus sind jederzeit sichtbar, und die Rückfrage an die Verwaltung entfällt.
Stand: Oktober 2026
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