Inhalt7 Abschnitte
- 01Welche Schritte einer Journey eignen sich zur Automatisierung?
- 02Wie viel Zeit spart das Nachfassen?
- 03Wann schadet Automatisierung dem Kontakt?
- 04Was übernimmt KRAUSS, was nicht?
- 05Praxisbeispiel: Reaktionszeit vor Automatisierung
- 06Checkliste: Welche Schritte automatisieren Sie?
- 07Häufig gestellte Fragen
Dieser Beitrag stammt von April 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Eine Customer Journey lässt sich im B2B nur an einigen Stellen automatisieren. Erinnerungen, Unterlagen und Datensätze laufen gut ohne Hand, der Anruf beim Entscheider bleibt Handarbeit. Dieser Beitrag ordnet die Schritte, rechnet die Zeit für Nachfassen vor und zeigt, wo Automatisierung den Kontakt eher kostet. Stand: Oktober 2026.
Welche Schritte einer Journey eignen sich zur Automatisierung?
Die Frage ist nicht, ob sich ein Schritt automatisieren lässt, sondern ob die Antwort des Kunden vorhersehbar ist. Die Tabelle ordnet die gängigen Schritte.
| Schritt | Automatisierbar | Begründung |
|---|---|---|
| Eingangsbestätigung einer Anfrage | ja | immer gleicher Text |
| Erinnerung an einen Termin | ja | feste Uhrzeit, feste Form |
| Versand von Unterlagen | ja | Dokument liegt vor |
| Übergabe des Datensatzes | ja | Felder sind festgelegt |
| Anruf beim Entscheider | nein | Antwort ist offen |
| Auswertung eines Einwands | nein | verlangt Urteil |
Quelle: eigene Einordnung, Stand Oktober 2026. Automatisieren Sie, was sich wiederholt, und lassen Sie den Kontakt von Menschen führen.
Wie viel Zeit spart das Nachfassen?
Die folgende Rechnung zeigt den Zeitaufwand für Nachfassen bei 60 Anfragen im Monat. Alle Zahlen sind Annahmen.
| Größe | Wert | Annahme |
|---|---|---|
| Anfragen je Monat | 60 | Ergebnis Ihrer Seite |
| Nachfassen je Anfrage | 1 Anruf | in der ersten Woche |
| Dauer je Anruf | 5 Minuten | einschließlich Notiz |
| Zeit je Monat | 300 Minuten | 60 mal 5 |
| Stunden je Monat | 5 | 300 geteilt durch 60 |
Quelle: eigene Rechnung mit Annahmen, Stand Oktober 2026. Die Automatisierung der Erinnerung spart hier kaum Anrufzeit, weil der Anruf selbst bleibt. Sie spart Zeit, wenn sie Unterlagen und Termine übernimmt.
In einem Projekt für einen Hersteller von Verpackungsmaterial lag der Anruf nach dem Download bei zwei Werktagen. Nach einer festen Regel mit Rückruf am nächsten Werktag stieg die Zahl der Gespräche von 5 auf 11 im Monat. Das Beispiel ist anonymisiert und zeigt ein Muster, keine geprüfte Kennzahl.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann schadet Automatisierung dem Kontakt?
Eine Folge von fünf automatischen Mails ohne Anruf wirkt auf den Empfänger wie Werbung. Der Kontakt wird dann schwächer, nicht stärker. Planen Sie nach jeder automatischen Erinnerung eine Handlung, die Menschen ausführen.
Bei Kaltakquise gegenüber Unternehmen gelten rechtliche Grenzen, die die Seite zum Kaltakquise-Recht zusammenfasst.
Was übernimmt KRAUSS, was nicht?
KRAUSS verkauft keine Software und richtet keine Marketing-Automation ein. Wir übernehmen die Telefonebene und die Terminierung, also den Anruf, den die Automatisierung nicht ersetzt. Die Qualifizierung nach Ihren Kriterien beschreibt die Seite zur Lead-Qualifizierung, die Ebene vor dem Termin die Seite zum SDR-Outsourcing.
Praxisbeispiel: Reaktionszeit vor Automatisierung
Eine Frage, die sich in fast jeder Journey stellt: Wie schnell kommt der Anruf? In dem genannten Projekt entschied die Antwortzeit über das Gespräch, nicht die Automatisierung davor. Erst als der Rückruf fest auf den nächsten Werktag gelegt war, stieg die Zahl der Gespräche.
Den Ablauf der Pipeline beschreibt das Pipeline-Management, den Begriff das Glossar zur Pipeline.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Checkliste: Welche Schritte automatisieren Sie?
- Jeder automatisierte Schritt wiederholt sich unverändert.
- Jeder Anruf hat eine feste Frist nach der Anfrage.
- Automatische Mails enden mit einer Handlung für einen Menschen.
- Einwilligungen für Werbung sind geklärt.
- Jeder Schritt hat einen Verantwortlichen.
- Die Antwortzeit wird wöchentlich gemessen.
Für die Auswahl der Zielfirmen nutzen Sie den Zielgruppen-Check. Die Gesprächsvorbereitung zeigt die Checkliste zur Telefonakquise.
Häufig gestellte Fragen
Welche Schritte einer Customer Journey lassen sich automatisieren?
Erinnerungen, Terminbestätigungen, Versand von Unterlagen und die Übergabe eines Datensatzes nach einer Anfrage lassen sich gut automatisieren. Das Gespräch mit dem Entscheider bleibt Handarbeit.
Warum bleibt der Anruf Handarbeit?
Weil der Anruf auf eine Antwort reagieren muss, die vorher nicht feststeht. Ein Skript kann den Einstieg vorgeben, aber Einwände und Rückfragen verlangen Urteilsvermögen.
Wie viel Zeit spart die Automatisierung?
Das hängt vom Umfang ab. Wer Erinnerungen und Unterlagen automatisiert, spart Zeit für die Gespräche, nicht den Anruf selbst. Eine Rechnung dazu steht in diesem Beitrag mit offenen Annahmen.
Muss ich für automatisierte Mails eine Einwilligung haben?
Die Grenzen für Werbung per E-Mail an Unternehmen beschreibt die Seite zum Kaltakquise-Recht. Eine Prüfung im Einzelfall ersetzt sie nicht.
Was passiert, wenn ein Anruf zu spät kommt?
Die Anfrage verliert an Wert. In einem Praxisbeispiel dieses Beitrags wird das an einer Zahl gezeigt: Die Antwortzeit entscheidet mehr über das Gespräch als die Automatisierung davor.
Welche Software braucht man für eine automatisierte Journey?
Die Entscheidung über Software liegt bei Ihnen. KRAUSS verkauft keine Software und empfiehlt kein Produkt. Wichtig ist, dass die Daten an einer Stelle liegen und jeder Schritt einen Verantwortlichen hat.
Kann KRAUSS die Automatisierung einrichten?
Nein. Die Einrichtung von Marketing-Automation gehört nicht zu unseren Leistungen. Wir übernehmen die Telefonebene und die Terminierung und liefern die Gesprächsergebnisse nach Ihrem Briefing.
Wann lohnt sich Automatisierung nicht?
Bei wenigen Anfragen im Monat. Dann kostet das Einrichten mehr Zeit, als die Automatisierung spart. Ein fester Ablauf mit Kalendererinnerung reicht dann meist.
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