Inhalt13 Abschnitte
- 01Was ist Kaltakquise, und was bedeutet der Begriff?
- 02Was heißt Kaltakquise auf Englisch, und was ist Cold Calling?
- 03Wie läuft Kaltakquise im B2B in sechs Schritten ab?
- 04Welche Kanäle gibt es, und welcher führt zum Termin?
- 05Welche sieben Tipps helfen bei Kaltakquise im B2B?
- 06Was ist bei Kaltakquise erlaubt?
- 07Was kostet Kaltakquise?
- 08Welche Alternativen gibt es zur klassischen Kaltakquise?
- 09Welche Kennzahlen zeigen, ob Kaltakquise funktioniert?
- 10Wie gehen Sie mit der Angst vor Kaltakquise um?
- 11Welche Fehler vermeiden Sie bei Kaltakquise?
- 12Wann ist Kaltakquise nicht die richtige Lösung?
- 13Welche Checkliste hilft vor dem ersten Anruf?
Was ist Kaltakquise, und was bedeutet der Begriff?
Kaltakquise ist die aktive Erstansprache eines potenziellen Kunden, der den Anbieter nicht kennt und nichts angefragt hat (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Der Begriff bedeutet im B2B-Vertrieb: Die Initiative geht vom Anbieter aus, nicht vom Kunden.
Im B2B ist Kaltakquise der Weg, auf dem ein Anbieter Entscheider erreicht, die ihn noch nicht auf dem Zettel haben. Die Kaltakquise läuft vor allem als Telefonakquise, kann aber auch per E-Mail, Brief oder Netzwerk laufen. Die KRAUSS GmbH (Landsberg am Lech) besteht seit April 2011 und hat nach eigener Angabe 100.000+ Verkaufstermine vereinbart (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). KRAUSS führt Kaltakquise für Hersteller und Dienstleister vor allem als Telefonakquise, und die Termine gehen an den Außendienst des Auftraggebers.
Wie lautet die Definition von Kaltakquise?
Die Definition von Kaltakquise lautet: aktive Erstansprache eines potenziellen Kunden ohne vorherigen Kontakt und ohne Anfrage (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026).
Drei Merkmale machen eine Ansprache zur Kaltakquise: Der Anbieter beginnt das Gespräch, der Angesprochene kennt ihn nicht, und es liegt keine Anfrage vor. Die Definition beschreibt eine Vertriebsmethode, keine Rechtsfrage. Ob eine kalte Ansprache erlaubt ist, hängt vom Kanal ab und steht in § 7 UWG (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026).
Was bedeutet Kaltakquise im Vertriebsalltag?
Kaltakquise bedeutet im Vertriebsalltag, Entscheider anzurufen oder anzuschreiben, die noch nichts von Ihrem Angebot wissen, und aus der Ansprache einen Termin zu machen.
Die Grenze zwischen kalt und warm verläuft dort, wo der Angesprochene den Anbieter oder sein Thema schon kennt. Ein Anruf nach einem Download ist warm, derselbe Anruf bei einem Namen aus einer Branchenliste ist kalt. Das Ziel der Kaltakquise im B2B ist selten der Verkauf im ersten Gespräch. Es ist der Termin, in dem der Außendienst mit einem Entscheider spricht, der Bedarf hat.
Wie unterscheiden sich Kaltakquise, Warmakquise, Telefonakquise und Cold Calling?
Kaltakquise nennt die Beziehung zum Angesprochenen, Warmakquise den Vorkontakt, Telefonakquise den Kanal und Cold Calling den englischen Begriff für den kalten Anruf.
| Begriff | Was er beschreibt | Beispiel |
|---|---|---|
| Kaltakquise | Der Angesprochene kennt den Anbieter nicht und hat nichts angefragt. | Anruf bei einem Einkaufsleiter aus einer Branchenliste. |
| Warmakquise | Zwischen Anbieter und Angesprochenem hat schon etwas stattgefunden. | Anruf nach einer Anfrage, einem Download oder einem Messegespräch. |
| Telefonakquise | Der Kanal ist das Telefon, der Kontakt kann kalt oder warm sein. | Anruf bei einem Interessenten nach einem Download. |
| Cold Calling | Englisch für den kalten Anruf, im B2B meist wie Kaltakquise am Telefon gebraucht. | Erstanruf ohne Vorkontakt. |
| Outbound Sales | Der Vertrieb geht aktiv auf Kunden zu, statt Anfragen abzuwarten. | Anrufe, E-Mails und Netzwerk-Nachrichten einer Vertriebsabteilung. |
Outbound Sales ist der weiteste der fünf Begriffe, und der Beitrag zu Outbound Sales vertieft ihn. Die Seite Neukundengewinnung im B2B ordnet Kaltakquise in alle Wege zum Neukunden ein.
Was heißt Kaltakquise auf Englisch, und was ist Cold Calling?
Kaltakquise heißt auf Englisch Cold Calling, wenn sie am Telefon läuft, und Cold Outreach, wenn sie über mehrere Kanäle läuft.
Cold Calling meint den kalten Anruf ohne Vorkontakt, Cold Outreach die kalte Ansprache per Telefon, E-Mail oder Netzwerk. Beide Begriffe tauchen in englischsprachigen Vertriebstexten, Werkzeugen und Stellenanzeigen auf. Wer eine internationale Vertriebsabteilung anleitet, braucht die Übersetzung der übrigen Begriffe der Erstansprache ebenfalls.
| Deutsch | Englisch | Gemeint |
|---|---|---|
| Kaltakquise am Telefon | Cold Calling | Anruf ohne Vorkontakt und ohne Anfrage |
| Kaltakquise über mehrere Kanäle | Cold Outreach | Kalte Ansprache per Telefon, E-Mail oder Netzwerk |
| Warmakquise | Warm Calling | Anruf bei einem Kontakt mit Vorkontakt |
| Telefonakquise | Telephone Prospecting | Neukundensuche am Telefon |
| Terminvereinbarung | Appointment Setting | Anrufer bucht den Termin, der Vertrieb führt ihn |
| Entscheider | Decision Maker | Person, die über den Kauf entscheidet |
| Einwandbehandlung | Objection Handling | Umgang mit Einwänden im Gespräch |
| Anrufer für Erstkontakte | Sales Development Representative (SDR) | Rolle, die Termine für den Vertrieb vorbereitet |
Der englische Name ändert nichts an den Regeln: Ein Werbeanruf in Deutschland misst sich am Wortlaut von § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026). Wie Sie diesen Maßstab erfüllen, erklärt der Abschnitt zur Erlaubnis weiter unten.
Was ist Cold Calling im B2B?
Cold Calling ist der kalte Anruf bei einem Entscheider, der den Anrufer nicht kennt und nichts angefragt hat. Im B2B dient er einem Ziel: dem bestätigten Termin mit dem Verkauf, nicht dem Abschluss im ersten Gespräch.
Der Begriff stammt aus dem angelsächsischen Vertrieb und meint dasselbe wie die Telefonakquise bei Erstkontakten. Cold Calling im B2B unterscheidet sich vom Anruf bei Verbrauchern in drei Punkten: Der Angerufene ist ein Fachmann, der Anruf trifft ihn in der Arbeitszeit, und die Entscheidung fällt oft in einem Gremium. Der Anrufer kommt deshalb nicht mit einem Angebot, sondern mit einem Anlass und einer Frage. Wer als Erstes das Produkt beschreibt, wird in wenigen Sekunden abgewiesen.
Kalte Anrufe haben einen schlechten Ruf, weil viele davon schlecht gemacht sind: ohne Recherche, ohne Anlass und mit einem Text, der für alle Betriebe gleich klingt. Ein guter kalter Anruf wirkt anders. Er dauert kurz, nennt einen Grund, der zu diesem Betrieb passt, und lässt dem Angerufenen die Wahl. Das ist keine Frage des Talents, sondern der Vorbereitung. Die Vorbereitung entscheidet, ob der Entscheider zuhört.
Wie ist ein kalter Anruf in vier Sätzen aufgebaut?
Ein kalter Anruf besteht aus vier Sätzen: Vorstellung, Anlass, Nutzen als Frage und Vorschlag für den Termin. Mehr braucht der Einstieg nicht, denn alles Weitere hängt von der Antwort ab.
- Vorstellung. Name, Firma und die Frage, ob jetzt ein kurzer Moment passt. Die Frage gibt dem Angerufenen die Kontrolle zurück.
- Anlass. Der Grund, warum Sie gerade diesen Betrieb anrufen: eine Eröffnung, ein neuer Standort, eine Stellenanzeige, ein Produkt im Sortiment. Ohne Anlass klingt der Anruf nach Massenversand.
- Nutzen als Frage. Keine Behauptung, sondern eine Frage, die den Bedarf prüft: „Wie lösen Sie das heute?“ Die Antwort sagt, ob ein Termin Sinn hat.
- Vorschlag. Ein konkreter Termin mit Datum, Dauer und Ziel: „Dann schlage ich Dienstag um zehn Uhr eine kurze Vorstellung vor, mein Kollege zeigt Ihnen die Lösung an Ihrem Beispiel.“
Guten Tag [Name], [Ihr Name] von [Firma]. Haben Sie zwei Minuten, oder rufe ich zu einem schlechten Zeitpunkt an? Ich rufe an, weil [konkreter Anlass bei diesem Betrieb]. Mich interessiert, wie Sie [Thema] heute lösen und ob dabei etwas nicht rund läuft. Dann schlage ich vor, dass [Name des Kollegen] Ihnen am [Tag] in [Dauer] Minuten zeigt, wie das bei [ähnlicher Betrieb] aussieht.
Die Vorlage ist ein Gerüst, kein Text zum Ablesen. Ersetzen Sie jede Klammer durch eine Information, die Sie vor dem Anruf recherchiert haben. Der Gesprächsleitfaden legt die Antworten auf die häufigsten Einwände fest. Der Leitfaden Gesprächseinstieg im B2B am Telefon zeigt Varianten des Einstiegs, und die Einwandkarte fasst die Antworten auf einer Seite zusammen.
Welche Kennzahlen messen Cold Calling?
Vier Kennzahlen messen Cold Calling: Erreichbarkeit, Gesprächsquote, Terminquote und Quote der stattgefundenen Termine. Sie stehen hintereinander und zeigen, an welcher Stufe der Anruf Termine verliert.
| Kennzahl | Formel | Was ein Abfall bedeutet |
|---|---|---|
| Erreichbarkeit | Gespräche mit Entscheider ÷ Wählversuche | Liste, Rufzeit oder Vorzimmer prüfen |
| Gesprächsquote | Gespräche über die Vorstellung hinaus ÷ erreichte Entscheider | Einstieg und Anlass prüfen |
| Terminquote | Vereinbarte Termine ÷ geführte Gespräche | Nutzenfrage und Vorschlag prüfen |
| Termine, die stattfinden | Stattgefundene Termine ÷ vereinbarte Termine | Bestätigung und Briefing prüfen |
Zählen Sie jede Kennzahl mit demselben Nenner, sonst vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Wer die Terminquote auf Wählversuche bezieht, erhält eine niedrigere Zahl als wer sie auf Gespräche bezieht. Halten Sie in jedem Anrufblock fest, welche Zahl Sie meinen. Die letzte Kennzahl wird oft vergessen: Ein Termin, der nicht stattfindet, kostet Anrufzeit und Verkäuferzeit zugleich. Die doppelte Bestätigung vor dem Termin senkt diese Ausfälle.
Wann lohnt sich Cold Calling nicht?
Cold Calling lohnt sich nicht, wenn Ihre Zielgruppe nicht per Telefon erreichbar ist, wenn der Verkauf ohne Gespräch läuft oder wenn Sie Ihre Zielgruppe noch nicht kennen. Dann bringt jeder Anruf Aufwand und keinen Termin.
Drei Fälle zeigen die Grenze. Erstens: Bei Käufern, die ausschließlich über Ausschreibungen einkaufen, entsteht der Kontakt über das Verfahren, nicht über den Anruf. Zweitens: Wenn Ihr Angebot für die Zielgruppe keinen erkennbaren Anlass bietet, klingt jeder Anruf wie Werbung ohne Grund. Drittens: Wenn die Zielgruppe kleiner ist als ein Anrufblock, brennen Sie die Liste in einer Woche ab. Dann wirken Briefe, Netzwerk oder persönliche Empfehlungen besser. Die Alternativen stehen im Abschnitt dazu weiter unten, die Gegenüberstellung von Telefon und Mail zeigt der Vergleich E-Mail oder Telefon bei Kaltakquise.
KRAUSS führt Cold Calling für Hersteller und Dienstleister als Telefonebene. Die Anrufer recherchieren den Anlass, rufen Entscheider an, prüfen Bedarf und Zeitpunkt im Kaufcheck und übergeben einen bestätigten Termin. Der Abschluss bleibt bei Ihrem Vertrieb. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest. Das Muster für den Start steht im Leitfaden Telefonakquise vorbereiten.
Wie läuft Kaltakquise im B2B in sechs Schritten ab?
Kaltakquise im B2B läuft am Telefon in sechs Schritten: Zielgruppe und Liste, Anlass und Vorbereitung, Anruf, Einwände, Termin mit Bestätigung und Nachfassen. Jeder Schritt hat ein Ergebnis, das der nächste braucht.
- Zielgruppe und Liste. Sie legen Branche, Betriebsgröße, Rolle und Region fest und bauen daraus eine Liste mit Namen, Rollen und dokumentierter Herkunft. Bei KRAUSS steht am Anfang die Zielgruppenanalyse mit dem Auftraggeber, bevor der erste Anruf rausgeht (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026).
- Anlass und Vorbereitung. Sie halten fest, warum genau dieser Entscheider ein Gespräch zu Ihrem Thema erwarten kann, und schreiben einen Gesprächsleitfaden. KRAUSS schreibt ihn mit dem Wissen der Spezialisten des Auftraggebers, und der Auftraggeber gibt ihn frei (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026).
- Anruf. Der kalte Anruf, englisch Cold Calling, beginnt so: Der Anrufer nennt Namen, Firma und Anlass und fragt, ob jetzt Zeit für ein kurzes Gespräch ist. Der Angerufene kann das Gespräch jederzeit beenden (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026).
- Einwände. Der Anrufer nimmt den Einwand ernst, stellt eine Rückfrage und kommt auf das Ziel zurück, nämlich einen Termin. Die Technik heißt Einwandbehandlung.
- Termin und Bestätigung. Der Anrufer schlägt zwei Zeitfenster vor und bucht den Termin. Bei KRAUSS bestätigt der Anrufer den Termin doppelt, beim Gesprächspartner und beim Auftraggeber (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026).
- Nachfassen. Wer heute nicht kauft, kommt auf Wiedervorlage, und fällt ein Termin aus, startet ein neuer Kontaktversuch.
Bei KRAUSS führen diese sechs Schritte über die acht Schritte der Methode, von der Zielgruppenanalyse bis zum Wochenreport (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Den Schritt 5 vertieft die Säule zur Terminvereinbarung im B2B, den ganzen Ablauf mit Wochenplan der Leitfaden Kaltakquise im B2B: Ablauf.
Wie sieht ein Erstanruf der Kaltakquise am Telefon im Text aus?
Ein Erstanruf folgt einem festen Muster: Name, Anlass, Frage nach Zeit, Nutzen in einem Satz, Frage nach dem Termin. Das folgende Beispiel zeigt das Muster, nicht ein echtes Gespräch.
Beispiel zur Veranschaulichung, kein echtes Gespräch:
Anrufer: Guten Tag, hier ist der Anrufer der KRAUSS GmbH im Auftrag eines Herstellers von Verpackungsmaschinen. Sie haben letzte Woche eine neue Halle eröffnet, deshalb rufe ich an. Haben Sie zwei Minuten?
Gesprächspartner: Worum geht es?
Anrufer: Der Hersteller zeigt Betrieben mit neuen Linien, wie sie Stillstandszeiten beim Umrüsten verkürzen. Ich möchte klären, ob das für Sie ein Thema ist. Wäre ein Gespräch mit dem Außendienst am Dienstag oder am Donnerstag passender?
Gesprächspartner: Schicken Sie mir erst einmal Unterlagen.
Anrufer: Gern. Damit die Unterlagen passen: Wer entscheidet bei Ihnen über neue Anlagen, und wann steht die nächste Planung an?
Der letzte Satz ist der Kern der Einwandbehandlung: Der Anrufer nimmt die Bitte an und nutzt sie, um Entscheider und Zeitpunkt zu klären. Das sind zwei der vier Punkte des Kaufchecks von KRAUSS, nämlich Entscheider und Zeitpunkt. Die beiden anderen Punkte sind Kaufinteresse und Kaufbedarf (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Die Sätze für jeden Schritt des Gesprächs liefert der Gesprächsleitfaden für die Kaltakquise im B2B.
Wie kommen Sie am Gatekeeper vorbei?
Am Gatekeeper kommen Sie vorbei, wenn Sie Namen, Rolle und Anlass nennen und um die Verbindung bitten, statt zu verkaufen. Ein Gatekeeper ist die Person, die Anrufe filtert, bevor sie den Entscheider erreichen.
Aus unserer Praxis blockt die Vermittlung vor allem dann, wenn der Anruf nach Verkaufssprache klingt und der Anlass fehlt. Wer den Gatekeeper wie einen Kollegen behandelt, ihn nach einer passenden Zeit für den Entscheider fragt und den Namen notiert, kommt beim zweiten Versuch weiter.
Wer entscheidet, ob ein Termin zählt?
Ob ein Termin zählt, entscheidet bei KRAUSS der Kaufcheck: Ohne bestandenen Kaufcheck entsteht kein Termin (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Danach ordnet KRAUSS den Kontakt nach A·B·C-Bewertung ein.
Als Verkaufstermin zählt bei KRAUSS ein bestätigter, gebriefter Termin mit bestandenem Kaufcheck (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Das Briefing gibt dem Außendienst Bedarf, Kaufpotenzial und A·B·C mit.
| Ergebnis | Einordnung | Nächster Schritt bei KRAUSS |
|---|---|---|
| Kaufinteresse vorhanden | A | Termin buchen und doppelt bestätigen (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026) |
| Potenzial ohne akuten Bedarf | B | Liveshow und Wiedervorlage (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026) |
| Kein Potenzial | C | KRAUSS ersetzt den Kontakt durch neues Potenzial (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026) |
Welche Kanäle gibt es, und welcher führt zum Termin?
Im B2B gibt es vier Kanäle für den kalten Erstkontakt: Telefon, E-Mail, Brief und Direktnachricht im Netzwerk. Zum Termin führt nach Einschätzung von KRAUSS am direktesten das Telefon, weil der Entscheider im selben Gespräch zusagen kann.
| Kanal | Einwilligung laut Wortlaut | Weg zum Termin, Einschätzung von KRAUSS | Vertiefung |
|---|---|---|---|
| Telefon | Gegenüber einem sonstigen Marktteilnehmer zumindest mutmaßliche Einwilligung, gegenüber einem Verbraucher vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG) (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026) | Direkt: Der Termin entsteht im selben Gespräch. | Telefonakquise |
| Vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG), Ausnahme für eigene Kunden unter vier Voraussetzungen (§ 7 Abs. 3 UWG) (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026) | Indirekt: Die Antwort muss erst eintreffen. | Rechtssäule | |
| Brief | Der Wortlaut nennt Briefe in Absatz 2 nicht, Absatz 1 verbietet Werbung, obwohl erkennbar ist, dass der Marktteilnehmer sie nicht wünscht (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026) | Indirekt: Ein Anruf oder eine Antwort muss folgen. | Absatz 1 des § 7 UWG |
| Direktnachricht im Netzwerk | Der Wortlaut nennt Netzwerk-Nachrichten nicht, die Einordnung gehört in die Rechtsprüfung (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026) | Indirekt: Die Antwort muss erst eintreffen. | Telefonakquise und LinkedIn |
Wer Kanäle kombiniert, schafft Anlässe: Eine Antwort auf eine Nachricht oder ein Gespräch am Messestand macht aus einem kalten Kontakt einen warmen. Den Telefonkanal im Auftrag beschreibt die Seite Telemarketing im B2B. Wie viele Anrufe ein Termin braucht und wie Quellen ihre Nenner wählen, zeigt der Beitrag Wie viele Anrufe für einen Termin.
Dazu: Neukunden-Check, Check mit 6 Fragen im Browser, ohne Formular.
Welche sieben Tipps helfen bei Kaltakquise im B2B?
Sieben Schritte helfen bei Kaltakquise im B2B: Liste pflegen, Anlass festhalten, ersten Satz üben, feste Blöcke planen, Einwände vorbereiten, Ergebnis eintragen und Wiedervorlage setzen. Sie sind nach Einschätzung von KRAUSS wichtiger als jede Formulierung.
- Liste pflegen. Aus unserer Praxis scheitern Anrufblöcke häufiger an einer ungepflegten Liste als an der Gesprächsführung. Prüfen Sie Name, Rolle und Herkunft jedes Kontakts, bevor der erste Anruf rausgeht.
- Anlass festhalten. Notieren Sie vor dem Anruf, warum gerade dieser Entscheider ein Gespräch zu Ihrem Thema erwarten kann. Der Anlass trägt den ersten Satz und die Frage nach der Einwilligung.
- Ersten Satz üben. Aus unserer Praxis entscheidet der erste Satz darüber, ob der Angerufene zuhört: Er nennt Anlass und Nutzen, nicht nur den Firmennamen. Sprechen Sie ihn laut, bis er nach Ihnen klingt.
- Feste Blöcke planen. Anrufe in festen Zeitfenstern, ohne E-Mails und Termine dazwischen, verhindern, dass Kaltakquise im Tagesgeschäft untergeht. Tragen Sie die Blöcke in jede Woche ein.
- Einwände vorbereiten. Ein Gesprächsleitfaden gibt dem Gespräch einen Rahmen mit einer Rückfrage für jeden häufigen Einwand, aber keinen Wortlaut zum Ablesen.
- Ergebnis eintragen. Ordnen Sie jedes Gespräch nach dem Anruf als A, B oder C ein und tragen Sie Entscheider und Zeitpunkt ein, solange das Gespräch frisch ist.
- Wiedervorlage setzen. Aus unserer Praxis gehört der zweite Kontaktversuch zum Normalfall. Setzen Sie jeden Interessenten ohne akuten Bedarf mit Datum auf Wiedervorlage.
| Tipp | Woran Sie ihn erkennen | Kennzahl dazu |
|---|---|---|
| Liste pflegen | Jeder Kontakt hat Name, Rolle und Herkunft. | Erreichbarkeit: erreichte Personen ÷ Wählversuche |
| Anlass festhalten | Zu jedem Anruf liegt eine Notiz vor. | Gesprächsquote: Gespräche ÷ erreichte Personen |
| Ersten Satz üben | Der Angerufene bleibt in der Leitung. | Gesprächsquote |
| Feste Blöcke planen | Die Blöcke stehen im Kalender. | Wählversuche je Block |
| Einwände vorbereiten | Der Anrufer stellt eine Rückfrage statt einer Rechtfertigung. | Terminquote: Termine ÷ Gespräche |
| Ergebnis eintragen | Jedes Gespräch hat ein A, B oder C. | Anteil der eingeordneten Gespräche |
| Wiedervorlage setzen | Jeder B-Kontakt hat ein Datum. | Anteil der B-Kontakte mit Datum |
Die Sätze für das Gespräch selbst liefert der Gesprächsleitfaden für die Kaltakquise im B2B, die Einwände ordnet die Einwandbehandlung am Telefon nach Typ. Die Checkliste zur Vorbereitung der Telefonakquise prüft die sieben Schritte vor dem ersten Block.
Was ist bei Kaltakquise erlaubt?
Kaltakquise ist im B2B erlaubt, wenn der Angerufene zumindest mutmaßlich eingewilligt hat, und im B2C verboten, solange der Verbraucher nicht vorher ausdrücklich eingewilligt hat (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026).
Der Gesetzestext nennt keine Kriterien dafür, wann die mutmaßliche Einwilligung vorliegt (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026). Für elektronische Post gilt ein strengerer Maßstab: Sie braucht nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG die vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026). Die Säule zur Kaltakquise im Recht erklärt, wann Kaltakquise verboten und wann sie im B2B erlaubt ist, mit Prüfbaum und Fundstellen. Stand 06.10.2026, keine Rechtsberatung.
Was kostet Kaltakquise?
Kaltakquise kostet im eigenen Team vor allem Anrufzeit, und der Preis je Termin hängt an den Stunden, die ein Termin braucht. Bei KRAUSS richtet sich das Angebot nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Das Rechenbeispiel dieser Seite nimmt sechs Akquisestunden je Termin an.
Rechenbeispiel
Termine und Kosten der Anrufzeit aus drei Anrufblöcken im Monat
- Annahme: Akquisestunden je Termin6 Akquisestunden(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Anrufblöcke je Woche3(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Stunden je Anrufblock2 Akquisestunden(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Wochen im Monat4(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Kosten einer Vertriebsstunde im eigenen Haus65 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Anrufstunden des eigenen Teams im Monat | 3 × 2 × 4 | 24 Akquisestunden |
| Termine aus den eigenen Anrufblöcken | 3 × 2 × 4 ÷ 6 | 4,0 Termine |
| Kosten der Anrufzeit im Monat | 3 × 2 × 4 × 65 € | 1.560 € |
| Kosten der Anrufzeit je Termin | 6 × 65 € | 390 € |
Bei 6 Akquisestunden je Termin, einer Annahme dieses Beispiels, kostet die Anrufzeit 390 € je Termin. Das ist ein Rechenbeispiel, Ihre Stunden je Termin kennen Sie erst nach einigen Anrufblöcken. Die Stunden steigen, wenn die Zielgruppe schwerer erreichbar ist.
Wovon hängt der Aufwand je Termin ab?
Der Aufwand hängt von der Erreichbarkeit der Zielgruppe ab, und KRAUSS unterscheidet drei Stufen.
| Stufe | Merkmal der Zielgruppe | Wirkung auf die Stunden je Termin |
|---|---|---|
| Gut erreichbar | Klare Zielgruppe, Entscheider am Telefon erreichbar | Wenige Wählversuche je Gespräch, wenige Stunden |
| Anspruchsvoll | Mehrere Rollen im Einkauf, längere Wege zum Entscheider | Mehr Wählversuche und Rückrufe, deutlich mehr Stunden |
| Schwierig | Konzerne, Gatekeeper, enge Nische | Die meisten Stunden, ein Testblock klärt vorab, ob der Weg trägt |
Was zeigt der Beispielfall zu Anrufblöcken?
Beispielfall, fiktiv: Der folgende Fall zeigt, wie viele Termine drei feste Anrufblöcke je Woche rechnerisch ergeben und was die Anrufzeit kostet.
Die eigene Kaltakquise kostet vor allem Arbeitszeit, und die Rechnung hängt an den Stunden je Termin. Wer die Stunden des eigenen Teams nicht kennt, kann mit einem befristeten Test starten. Der Einstieg: Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt, und den Umfang legen Sie im Gespräch mit Jesse Klotz fest. Was eine Agentur leistet, beschreibt die Seite Kaltakquise-Agentur, Kosten und Auswahl erklärt die Säule zur Telefonakquise-Agentur, den Gedanken des Auslagerns die Säule zum Vertriebsoutsourcing. Ihr Angebot stellen Sie im Angebotskonfigurator zusammen.
Welche Alternativen gibt es zur klassischen Kaltakquise?
Alternativen zur klassischen Kaltakquise sind Wege, bei denen der Kunde den ersten Schritt macht oder ein Anlass den Anruf trägt: Empfehlungen, Messekontakte, Inhalte mit Anfrage und die Ansprache nach einem Download. Sie ersetzen die Kaltakquise nicht überall, aber sie machen aus kalten Kontakten warme.
| Frage | Wenn ja | Wenn nein |
|---|---|---|
| Gibt es einen Anlass, den Sie im ersten Satz nennen können? | Weiter mit der nächsten Frage. | Anlass suchen, etwa über Empfehlung, Messe oder Anfrage, bevor Sie anrufen. |
| Gibt es eine Liste mit Name, Rolle und dokumentierter Herkunft? | Weiter mit der nächsten Frage. | Liste aufbauen und die Herkunft festhalten. |
| Hat Ihr Außendienst in den nächsten Wochen freie Termine? | Weiter mit der nächsten Frage. | Kaltakquise füllt nur den Kalender, erst Kapazität klären. |
| Hat jemand im Team feste Anrufzeit in jeder Woche? | Kaltakquise im eigenen Team starten. | Extern vergeben, siehe Telefonakquise-Agentur. |
Wann sich der Weg ohne Kaltakquise lohnt und welche Alternativen es gibt, zeigen der Beitrag zu den Alternativen zur klassischen Kaltakquise und der Beitrag Vertrieb ohne Kaltakquise. Die Liveshow, bei der Interessenten Produkte live erleben, ist bei KRAUSS ein Weg vom kalten zum warmen Kontakt.
Welche Kennzahlen zeigen, ob Kaltakquise funktioniert?
Vier Kennzahlen zeigen, ob Kaltakquise funktioniert: Erreichbarkeit, Gesprächsquote, Terminquote und der Anteil der Termine, die stattfinden. Jede Kennzahl braucht einen Nenner, sonst vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.
| Kennzahl | Rechnung | Nenner |
|---|---|---|
| Erreichbarkeit | Erreichte Personen ÷ Wählversuche | Wählversuche |
| Gesprächsquote | Gespräche ÷ erreichte Personen | Erreichte Personen |
| Terminquote | Vereinbarte Termine ÷ Gespräche | Gespräche |
| Anteil stattfindender Termine | Stattgefundene Termine ÷ vereinbarte Termine | Vereinbarte Termine |
Eine Terminquote mit dem Nenner Wählversuche ist niedriger als eine mit dem Nenner Gespräche, auch wenn dieselben Anrufe dahinterstehen. Quellen und Anbieter wählen verschiedene Nenner, darum vergleichen Sie nur Werte mit gleichem Nenner. Fällt ein vereinbarter Termin aus, zählt er als vereinbart und nicht als stattgefunden. Den Ausfall misst die Kennzahl No-Show. Der Leitfaden zu Akquise-Kennzahlen rechnet die Werte an Beispielen durch.
Wie gehen Sie mit der Angst vor Kaltakquise um?
Die Angst vor Kaltakquise geht mit Vorbereitung, festem Ablauf und der Einsicht zurück, dass Absagen zum Beruf gehören. Aus unserer Praxis nimmt ein fester Gesprächsleitfaden die Angst vor dem ersten Satz.
Drei Dinge helfen nach Einschätzung von KRAUSS. Sie üben den ersten Satz laut und rufen in einem festen Block statt verteilt über den Tag. Ein Nein werten Sie als Information über den Zeitpunkt, nicht über Ihre Person. Der Beitrag Angst vor Kaltakquise geht auf die Strategien im Einzelnen ein. Im Gesprächs-Simulator sehen Sie Beispielgespräche aus vier Branchen, vom Einstieg bis zum Termin.
Welche Fehler vermeiden Sie bei Kaltakquise?
Fünf Fehler kosten die meisten Termine in der Kaltakquise: fehlender Anlass, ungepflegte Liste, Verkaufssprache am Gatekeeper, Aufgeben nach dem ersten Nein und ein Termin ohne Prüfung.
- 01
Ohne Anlass anrufen und im ersten Satz nur das Produkt nennen.
Folge: Der Angerufene hat keinen Grund zuzuhören, und die Frage nach der Einwilligung bleibt offen.
Besser: Vor dem Anruf einen Anlass festhalten und ihn im ersten Satz nennen.
- 02
Mit einer ungepflegten Liste starten.
Folge: Ansprechpartner sind weggezogen oder gewechselt, und die Anrufzeit geht an falsche Adressaten.
Besser: Name, Rolle und Herkunft jedes Kontakts prüfen, bevor der erste Anruf rausgeht.
- 03
Den Gatekeeper mit Verkaufssprache übergehen.
Folge: Die Vermittlung blockt, und der Entscheider erfährt nie vom Anruf.
Besser: Name, Rolle und Anlass nennen und um die Verbindung bitten.
- 04
Nach dem ersten Nein aufhören.
Folge: Kontakte, die heute keinen Bedarf haben, fallen aus dem Blick, und der Anruf zur falschen Zeit kostet den Termin.
Besser: Interessenten ohne akuten Bedarf auf Wiedervorlage setzen.
- 05
Einen Rückruf oder eine Zusendung von Unterlagen als Termin zählen.
Folge: Der Kalender des Außendiensts füllt sich mit Zusagen, die niemand geprüft hat.
Besser: Als Termin nur zählen, was Datum, Ansprechpartner und einen bestandenen Kaufcheck hat.
Wann ist Kaltakquise nicht die richtige Lösung?
Kaltakquise ist nicht die richtige Lösung, wenn Kapazität, Kundenverhalten oder Datenlage nicht passen. Vier Fälle zeigen, wann Sie zuerst etwas anderes klären.
- Wenn Ihr Außendienst keine freie Kapazität hat, füllen zusätzliche Termine nur den Kalender.
- Wenn Ihre Kunden ohne Gespräch mit einem Entscheider bestellen, bringt Kaltakquise wenig.
- Wenn Sie nur Kontaktlisten suchen, liefert KRAUSS nicht das Gewünschte, denn KRAUSS liefert bestätigte Verkaufstermine.
- Wenn Sie keine Datenquelle mit dokumentierter Herkunft haben, klären Sie die Quelle, bevor Sie anrufen.
Welche Checkliste hilft vor dem ersten Anruf?
Vor dem ersten Anruf helfen zehn Prüfpunkte, die Liste, Anlass, Leitfaden und Ablauf betreffen. Wer alle Punkte mit Ja beantwortet, ruft vorbereitet an.
- Die Zielgruppe ist nach Branche, Betriebsgröße, Rolle und Region festgelegt.
- Jeder Kontakt auf der Liste hat Name, Rolle und eine dokumentierte Herkunft.
- Zu jedem Kontakt gibt es einen Anlass, den Sie im ersten Satz nennen können.
- Der Gesprächsleitfaden steht und enthält Antworten auf die typischen Einwände.
- Sie haben geklärt, welche Einwilligung der Kanal braucht, und die Rechtssäule gelesen.
- Der Außendienst hat freie Termine in den nächsten Wochen.
- Sie haben festgelegt, was als Termin zählt, und den Kaufcheck beschrieben.
- Für Interessenten ohne akuten Bedarf gibt es eine Wiedervorlage mit Datum.
- Anrufblöcke stehen fest im Kalender, jede Woche zur gleichen Zeit.
- Eine Person bekommt die Rückmeldungen zu jedem Termin und gibt sie an den Außendienst weiter.
Wer die Checkliste nicht allein abarbeiten will, spricht mit Jesse Klotz: Ein Gespräch dauert 15 Minuten, buchbar unter Gespräch mit Jesse Klotz buchen. Wo Ihre Neukundengewinnung heute steht, zeigt der Neukunden-Check mit sechs Fragen.
Rechtlicher Hinweis. Stand 09.10.2026, keine Rechtsberatung. Der Text erklärt die Rechtslage allgemein und ersetzt nicht die Prüfung Ihres Einzelfalls.
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