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BlogVerkaufsgespräch

Das perfekte Verkaufsgespräch in 5 Phasen: Erfolgreiche Strategien für Ihren Verkaufserfolg

Johannes KraussGeschäftsführer der KRAUSS GmbH
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
4 Min. Lesezeit
Inhalt9 Abschnitte
  1. 01Welche 5 Phasen hat ein Verkaufsgespräch?
  2. 02Was gehört in die Vorbereitung?
  3. 03Wie führe ich die Bedarfsanalyse?
  4. 04Wie verteilen sich die Redeanteile? Eine Rechnung
  5. 05Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
  6. 06Wie schließen Sie das Gespräch ab?
  7. 07Wann nicht: Wann das Fünf-Phasen-Modell nicht passt
  8. 08Checkliste: Verkaufsgespräch
  9. 09Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Ein B2B-Verkaufsgespräch hat fünf Phasen: Vorbereitung, Einstieg, Bedarfsanalyse, Angebotspräsentation und Abschluss mit Nachfassen. Bei 45 Minuten gehören rund 15 davon der Bedarfsanalyse, denn dort entscheidet sich, ob Ihr Angebot passt.

Dieser Beitrag stammt von September 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Der Kunde spricht in dieser Phase mehr als Sie, in der Rechnung unten etwa 70 %. Stand: Oktober 2026.

Welche 5 Phasen hat ein Verkaufsgespräch?

Die fünf Phasen unterscheiden sich in Ziel und Zeitanteil. Die Tabelle zeigt einen Zeitplan für ein Gespräch von 45 Minuten.

Welche 5 Phasen hat ein Verkaufsgespräch?
PhaseZielMinutenTypischer Fehler
1. VorbereitungZiel des Gesprächs, Wissen zum Kundenvor dem TerminKein Ziel, nur Stoff
2. EinstiegRolle und Agenda klären5Zu langer Smalltalk
3. BedarfsanalyseProblem, Folgen und Ziel verstehen15Zu früh Lösung nennen
4. PräsentationNutzen zum genannten Problem zeigen15Alle Funktionen zeigen
5. AbschlussNächsten Schritt vereinbaren10Ohne Datum enden

Tabelle: Fünf Phasen des Verkaufsgesprächs mit Zeitplan für 45 Minuten, Annahmen der Redaktion, Stand 10/2026

Was gehört in die Vorbereitung?

Drei Dinge: ein Ziel für das Gespräch, drei Fragen an den Kunden und eine Antwort auf den wahrscheinlichsten Einwand. Das Ziel lautet nicht "verkaufen", sondern zum Beispiel "ein Pilotprojekt mit Termin vereinbaren". Die Vorbereitung am Telefon fasst die Checkliste Telefonakquise Vorbereitung zusammen. Wie der Termin zustande kommt, beschreibt der Leitfaden Verkaufstermin vereinbaren.

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Wie führe ich die Bedarfsanalyse?

Mit offenen Fragen in der Reihenfolge Situation, Problem, Folgen, Ziel. Notieren Sie die Worte des Kunden und nutzen Sie sie später in der Präsentation.

  1. Situation: "Wie läuft die Planung heute ab?"
  2. Problem: "Wo hakt es dabei am häufigsten?"
  3. Folgen: "Was kostet Sie das im Monat, in Stunden oder Euro?"
  4. Ziel: "Woran würden Sie in einem halben Jahr merken, dass es gelöst ist?"
  5. Entscheidung: "Wer entscheidet mit, und bis wann?"

Die Methode folgt dem Aufbau von SPIN-Selling. Was Sie festhalten, steht im Glossar unter Kaufbedarf und Entscheider.

Wie verteilen sich die Redeanteile? Eine Rechnung

In der Bedarfsanalyse spricht der Kunde den größeren Teil. Beispielrechnung mit Annahmen der Redaktion für 45 Minuten:

Wie verteilen sich die Redeanteile? Eine Rechnung
PhaseMinutenRedeanteil KundeMinuten Kunde
Einstieg540 %2
Bedarfsanalyse1570 %10,5
Präsentation1530 %4,5
Abschluss1050 %5
Gesamt45rund 49 %22

Tabelle: Beispielrechnung Redeanteile im Verkaufsgespräch, alle Werte sind Annahmen, Stand 10/2026

Zum Beispiel zeigt ein Mitschnitt, in dem der Kunde weniger als 40 % spricht, dass die Bedarfsanalyse zu kurz war.

Was zeigt ein Fall aus der Praxis?

In einem Projekt für einen Hersteller von Hygienetechnik führte der Außendienst 8 Gespräche, die nach 10 Minuten bei der Präsentation waren. Daraus entstanden 3 Angebote. In den nächsten 9 Gesprächen blieb er eine Viertelstunde bei den Fragen zu Situation, Problem und Folgen, 6 führten zu einem Angebot. Das Produkt und die Kunden blieben gleich. In der Praxis zeigt sich oft: Wer zuerst fragt, präsentiert kürzer und trifft das Problem.

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Wie schließen Sie das Gespräch ab?

Mit einer Zusammenfassung in zwei Sätzen und einem Vorschlag mit Datum. Fassen Sie das Problem des Kunden in dessen Worten zusammen und fragen Sie: "Sollen wir uns am Donnerstag um 10 Uhr zum Angebot zusammensetzen?" Kaufsignale sind Fragen nach Preis, Lieferzeit und Ablauf. Wer sie hört, schließt den Termin, statt weiter zu erklären. Das Nachfassen beschreibt der Leitfaden Angebot nachfassen.

Wann nicht: Wann das Fünf-Phasen-Modell nicht passt

Das Modell passt nicht bei Wiederkäufen und Rahmenverträgen, dort reicht ein kurzer Abruf. Es passt auch nicht, wenn der Kunde schon entschieden hat und nur noch Konditionen verhandelt. Bei Gruppen mit mehreren Entscheidern, etwa einem Kaufgremium, läuft die Bedarfsanalyse über mehrere Gespräche. Auch gilt: Ein Zeitplan ist eine Hilfe, kein Gesetz. Wenn der Kunde in Minute 5 sein Problem schildert, beginnen Sie dort. Weitere Hilfen für schwierige Gespräche bietet der Leitfaden Einwandbehandlung Telefon. Wie KRAUSS Termine für Außendienste vereinbart, zeigt die Seite Telefonakquise.

Checkliste: Verkaufsgespräch

  • Ziel des Gesprächs mit Datum des nächsten Schritts notiert
  • Drei Fragen vorbereitet
  • Agenda im Einstieg genannt
  • Bedarfsanalyse mindestens ein Drittel der Gesprächszeit
  • Problem in den Worten des Kunden zusammengefasst
  • Nur Nutzen zum genannten Problem präsentiert
  • Nächster Schritt mit Datum vereinbart, Nachfassen eingetragen

Üben Sie die Fragen im Gesprächs-Simulator.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Schritte sind im Verkaufsgespräch unverzichtbar?

Bedarfsanalyse und Abschluss mit nächstem Schritt. Beide Phasen lassen sich nicht überspringen.

Wie lange soll ein Verkaufsgespräch dauern?

So lange, wie der nächste Schritt braucht. Für ein Erstgespräch im B2B sind 30 bis 45 Minuten üblich.

Welche Abschlusstechniken funktionieren?

Zusammenfassung, Vorschlag mit Datum und Alternativfrage, siehe Alternativfrage.

Wie gehe ich mit Einwänden um?

Mit einer Rückfrage, bevor Sie antworten. Der Einwand zeigt, was dem Kunden fehlt.

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