Inhalt9 Abschnitte
- 01Welche Wörter fördern einen Termin?
- 02Welche Formulierungen schwächen das Gespräch?
- 03Wie wirken Pausen im Telefonat?
- 04Praxisbeispiel: Eine Formulierung, die den Termin brachte
- 05Rechnung: Was bringt eine konkrete Terminfrage?
- 06Wann hilft die beste Formulierung nicht?
- 07Checkliste für klare Formulierungen
- 08Nächster Schritt
- 09Häufig gestellte Fragen
Dieser Beitrag stammt von Januar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Rhetorik im Vertrieb entscheidet darüber, ob ein Kunde nach dem Gespräch einen Termin zusagt oder höflich absagt. Die Wortwahl zählt, aber mehr zählen Tempo, Pausen und eine konkrete Frage am Ende. Dieser Beitrag zeigt, welche Wörter Termine fördern, welche sie verhindern und wie Sie Ihre Sprache im Gespräch prüfen.
Welche Wörter fördern einen Termin?
Konkrete Wörter fördern einen Termin: Zeit, Dauer, Thema und ein Datum. Passt Donnerstag um 10 Uhr für zwanzig Minuten? ist eine Frage, die der Kunde beantworten kann. Wir könnten mal sprechen ist dagegen eine Einladung ohne Ergebnis.
Welche Formulierungen schwächen das Gespräch?
Drei Gruppen schwächen das Gespräch: Füllwörter wie eigentlich und vielleicht, Entschuldigungen wie Ich wollte nur kurz fragen und Druckformulierungen wie Sie müssen jetzt entscheiden. Jede Entschuldigung senkt den Wert Ihrer Aussage, bevor Sie sie gesagt haben.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie wirken Pausen im Telefonat?
Eine Pause von zwei bis drei Sekunden nach einer Frage gibt dem Kunden Raum für eine echte Antwort. Viele Verkäufer füllen diese Stille sofort, und der Kunde verliert den Faden. Üben Sie die Pause im Rollenspiel, bis sie sich natürlich anfühlt.
Praxisbeispiel: Eine Formulierung, die den Termin brachte
In einem Projekt für einen Anbieter von Gebäudereinigung endete ein Teil der Anrufe mit "Schicken Sie mal Unterlagen". Das Team ersetzte den Satz durch eine Terminfrage mit Dauer und zwei Vorschlägen. Die Zahl der Termine je 50 Gespräche stieg von 4 auf 9. Die Zahlen sind realistisch gewählt und keine Messung eines Kunden.
Rechnung: Was bringt eine konkrete Terminfrage?
Die Rechnung nutzt Annahmen, um den Unterschied zwischen zwei Formulierungen zu zeigen.
| Formulierung | Terminquote (Annahme) | Termine bei 50 Gesprächen (Annahme) |
|---|---|---|
| Offen: Wir könnten mal sprechen | 6 % | 3 |
| Konkret: Dienstag oder Mittwoch, zehn Minuten | 18 % | 9 |
Quelle: Annahmen des Autors, Stand Oktober 2026. Prüfen Sie den Unterschied in Ihrer eigenen Liste.
Termine mit Kaufinteresse
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Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann hilft die beste Formulierung nicht?
Die Wortwahl trägt nicht, wenn der Kunde keinen Bedarf hat. Auch ein sehr guter Satz kann einen falschen Kontakt nicht retten. Prüfen Sie zuerst die Zielliste und den Anlass, bevor Sie an der Sprache arbeiten.
Checkliste für klare Formulierungen
- Terminfrage mit Datum oder zwei Vorschlägen formuliert
- Füllwörter in der eigenen Aufnahme gezählt
- Nach jeder Frage eine Pause eingehalten
- Entschuldigungen aus dem Einstieg gestrichen
- Zwei Wochen später erneut gemessen
Den Gesprächseinstieg am B2B-Telefon beschreibt der Leitfaden zum Gesprächseinstieg. Eine Vorlage für den Ablauf bietet die Checkliste zum Gesprächsleitfaden Telefon.
Nächster Schritt
Nehmen Sie das nächste Telefonat auf und prüfen Sie es mit dieser Checkliste. Für das Üben im Team zeigt die Seite Vertriebstraining den Ablauf. Eine Einordnung der Methoden im Verkauf finden Sie im Glossar.
Stand: Oktober 2026
Termine mit Kaufinteresse
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Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
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- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Was ist Rhetorik im Vertrieb?
Rhetorik im Vertrieb ist die bewusste Wahl von Wörtern, Sätzen und Pausen, mit denen Sie einen Kunden zu einem nächsten Schritt führen. Sie zielt auf Verständnis, nicht auf Überredung.
Welche Wörter schwächen ein Verkaufsgespräch?
Füllwörter wie eigentlich oder vielleicht, Entschuldigungen wie Ich wollte nur kurz fragen, und Wörter, die Druck erzeugen, etwa Sie müssen jetzt entscheiden.
Ist 'Ich' oder 'Sie' im Verkaufsgespräch besser?
Die Sie-Form wirkt stärker, wenn der Satz vom Nutzen des Kunden spricht. Die Ich-Form eignet sich, wenn Sie Ihre Erfahrung oder Ihre Zusage nennen.
Wie formuliert man einen nächsten Schritt?
Mit einer konkreten Frage: Passt Donnerstag um 10 Uhr für zwanzig Minuten? Offene Formulierungen wie Wir könnten mal sprechen laden nicht zur Entscheidung ein.
Wie wichtig ist die Stimme im Telefonat?
Tempo, Pausen und Betonung tragen mehr als das Vokabular. Sprechen Sie etwas langsamer als im Alltag und setzen Sie nach jeder Frage eine Pause.
Hilft eine Liste mit Wörtern, die man meiden sollte?
Sie hilft beim Start, ersetzt aber nicht das Zuhören. Die bessere Liste enthält Ihre eigenen Formulierungen, die beim Kunden ankommen.
Wie prüft man die eigene Rhetorik?
Nehmen Sie ein Telefonat auf, notieren Sie die Füllwörter und die Zahl der Fragen, und vergleichen Sie zwei Wochen später.
Wann wirkt Rhetorik nicht?
Wenn der Kunde keinen Bedarf hat oder der Anruf zur falschen Zeit kommt. Dann bringt die beste Formulierung keinen Termin.
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