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BlogVertriebsprozess

Funktionen eines CRM-Systems für den Vertrieb: Was Sie wirklich brauchen

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
2 Min. Lesezeit
Inhalt8 Abschnitte
  1. 01Welche Funktionen braucht ein CRM-System im Vertrieb mindestens?
  2. 02Warum scheitern viele CRM-Einführungen an der Pflege?
  3. 03Welche Funktionen können Sie zunächst weglassen?
  4. 04Was passierte in einem Projekt mit einem Hersteller von Großküchentechnik?
  5. 05Wann lohnt sich ein CRM nicht?
  6. 06Welche Auswertung zeigt den Nutzen?
  7. 07Wie passt das CRM zur Telefonakquise?
  8. 08Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Welche Funktionen ein CRM-System für Vertrieb und Terminübergabe braucht, welche Sie weglassen können und woran Sie den Nutzen messen. Mit Checkliste.

Dieser Beitrag stammt von Mai 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Welche Funktionen braucht ein CRM-System im Vertrieb mindestens?

Ein CRM-System braucht im Vertrieb vier Funktionen: Kontakte mit Firma und Rolle, eine Pipeline mit festen Stufen, Aufgaben mit Fälligkeit und eine Notiz nach jedem Gespräch. Jede weitere Funktion muss beweisen, dass sie jede Woche genutzt wird.

Die vier Funktionen zusammen beantworten die Fragen, die im Vertrieb täglich entstehen: Wer ist der Ansprechpartner, wo steht der Kontakt, was passiert als Nächstes und was wurde besprochen.

Warum scheitern viele CRM-Einführungen an der Pflege?

Ein System scheitert selten an der Technik. Es scheitert, weil Pflichtfelder zu viele sind und jede Eingabe Zeit kostet, die im Gespräch fehlt. Wer nach jedem Anruf zehn Felder ausfüllen muss, pflegt am Ende gar nichts.

Die Gegenmaßnahme ist knapp: Ein Pflichtfeld je Stufe, mehr nicht. Alles Übrige darf leer bleiben, bis es gebraucht wird.

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Welche Funktionen können Sie zunächst weglassen?

Sie können zunächst auf Berichte mit vielen Diagrammen, komplexe Rechteverwaltung und Marketing-Automatisierung verzichten. Diese Funktionen lohnen sich, wenn Ihre Abläufe stehen und die Daten verlässlich sind.

Vor jeder neuen Funktion stellen Sie eine Frage: Welche Entscheidung ändert sich, wenn diese Funktion läuft? Gibt es keine Antwort, bleibt sie draußen.

Was passierte in einem Projekt mit einem Hersteller von Großküchentechnik?

In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik waren zu Beginn 31 Kontakte mit Notizen versehen, obwohl das Team 140 Gespräche geführt hatte. Nach der Reduktion auf vier Pflichtfelder stieg die Zahl der gepflegten Kontakte auf 118 innerhalb von vier Wochen.

Der Schritt wirkte vor allem, weil die Pflichtfelder im Team sofort verstanden wurden. Die Notiz blieb dabei der wichtigste Einzelschritt.

Wann lohnt sich ein CRM nicht?

Ein CRM lohnt sich nicht, wenn nur eine Person wenige Kontakte pflegt und keine Übergabe an andere Personen stattfindet. In diesem Fall reicht eine Tabelle mit festen Spalten, und Sie sparen die Einarbeitung.

Auch wenn die Prozesse noch nicht feststehen, bringt ein CRM wenig. Es bildet dann nur ein unklares Chaos digital ab.

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Welche Auswertung zeigt den Nutzen?

Drei Kennzahlen zeigen, ob das System arbeitet: der Anteil der Kontakte mit einer offenen Aufgabe, die Zeit vom ersten Kontakt bis zum Erstgespräch und der Anteil der Termine mit Status nach sieben Tagen.

  • Pflichtfelder je Stufe festgelegt
  • Jeder Kontakt hat eine nächste Aufgabe mit Datum
  • Notiz nach jedem Gespräch in zwei Sätzen
  • Termine werden mit Firma, Anlass und Gesprächsnotiz übergeben
  • Wöchentliche Prüfung der drei Kennzahlen

Eine Übergabe von Terminen aus der Telefonakquise hilft, die Checkliste umzusetzen. Die Vorlage dazu finden Sie unter Termin-Übergabe Vertrieb und CRM.

Wie passt das CRM zur Telefonakquise?

Termine, die über Telefonakquise entstehen, brauchen einen festen Platz im CRM. Ohne diesen Platz gehen Anlass und Gesprächsverlauf verloren, bevor der Vertriebsmitarbeiter den Kontakt anruft.

Ein Termin gehört als Kontakt in die Pipeline, mit Anlass, Ansprechpartner und dem Stand der Vorbereitung. Wer das so führt, sieht die Quote je Kanal, statt nur Gefühle zu haben.

Häufig gestellte Fragen

Die Antworten oben beantworten die häufigsten Fragen. Für Begriffe wie Pipeline oder Terminquote lesen Sie das Glossar. Stand: Oktober 2026.

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