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Marketing-Automation im B2B: Was sich automatisieren lässt und was nicht

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
3 Min. Lesezeit
Inhalt8 Abschnitte
  1. 01Was ist Marketing-Automation im B2B?
  2. 02Welche Abläufe sollten Sie automatisieren?
  3. 03Was sollten Sie im Gespräch nicht automatisieren?
  4. 04Praxisbeispiel: Erinnerungen statt Standardmails
  5. 05Wann lohnt sich Automation nicht?
  6. 06Welche Checkliste prüft den Ablauf?
  7. 07Wie ergänzt der Vertrieb die Automation?
  8. 08Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Marketing-Automation steuert wiederkehrende Abläufe nach festen Regeln: Eine Mail geht nach einem Download raus, eine Erinnerung nach einem Besuch, eine Wiedervorlage nach einem Gespräch. Im B2B spart das Zeit, wenn die Schritte gleichförmig sind.

Dieser Beitrag stammt von August 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Sobald eine persönliche Antwort nötig ist, endet die Automation und das Gespräch beginnt.

Stand: Oktober 2026. KRAUSS verkauft keine Marketing-Software. Dieser Beitrag beschreibt, welche Abläufe sich sinnvoll automatisieren lassen, unabhängig vom Werkzeug.

Was ist Marketing-Automation im B2B?

Automation ist eine Sammlung von Regeln. Ein Kontakt zeigt ein Verhalten, etwa einen Download, und die Regel löst den nächsten Schritt aus. Die Stufen sind festgelegt, die Auslöser sind messbar. Das Werkzeug dafür stellt ein Anbieter, und der Ablauf gehört Ihnen.

Was ist Marketing-Automation im B2B?
AuslöserAutomatischer SchrittPersönlicher Schritt
Download eines LeitfadensBestätigungsmail mit dem DokumentAnruf, wenn eine Einwilligung vorliegt
Terminbestätigung nötigErinnerung am VortagRückruf bei Absage
Keine Antwort nach zwei WochenWiedervorlage im CRMneuer Anruf mit anderem Anlass

Quelle: Einordnung der Redaktion. Die Zuordnung hängt von Ihrem Verkaufsprozess ab.

Welche Abläufe sollten Sie automatisieren?

Automatisieren Sie, was gleich aussieht und keine Wertung braucht: Bestätigungen, Erinnerungen, Wiedervorlagen und das Versenden von Dokumenten. Jeder dieser Schritte spart Zeit, ohne dass der Kontakt leidet.

  1. Listen Sie alle wiederkehrenden Mails und Erinnerungen der letzten vier Wochen.
  2. Markieren Sie jede Mail, die eine persönliche Antwort verlangt, und lassen Sie sie manuell.
  3. Bauen Sie zuerst den einfachsten Ablauf, etwa die Terminerinnerung.
  4. Erweitern Sie den Ablauf erst, wenn der erste Schritt zuverlässig läuft.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
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Was sollten Sie im Gespräch nicht automatisieren?

Gespräche mit Entscheidern, Einwandbehandlung und Angebote mit individuellem Preis bleiben persönlich. Eine Automation, die auf eine Antwort mit einer Standardmail reagiert, wirkt im B2B schnell abweisend. Wer auf eine Frage mit Preis antwortet, sollte dies von einem Menschen tun lassen.

Praxisbeispiel: Erinnerungen statt Standardmails

In einem Projekt für einen Anbieter von Kühlmöbeln für den Einzelhandel hatte das Team einen Ablauf mit sechs Mails nach einem Erstkontakt. Die Mails wirkten gleichförmig, die Antworten blieben aus. Das Team strich vier Mails und ließ die Erinnerung am Vortag eines Termins automatisch laufen. Zwei Mails blieben persönlich, nach einer Antwort wurde ein Anruf eingeplant. Die Terminbestätigungen stiegen von 6 auf 9 im Monat, die Zahl der Absagen am Termin sank. Die Zahlen sind anonymisiert und gerundet.

Wann lohnt sich Automation nicht?

Bei wenigen Kontakten im Monat ist die Einrichtung meist aufwendiger als der Nutzen. Eine manuelle Liste mit Wiedervorlage reicht dann. Auch bei sehr langen Entscheidungen mit wenigen Beteiligten bringen Mail-Abläufe wenig, weil die Entscheider persönliche Ansprache erwarten.

Ein Ablauf ersetzt zudem keine saubere Datenbasis. Wer falsche Kontakte automatisch anschreibt, verliert Vertrauen und riskiert Beschwerden. Pflegen Sie zuerst die Liste.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Welche Checkliste prüft den Ablauf?

  • Jeder Kontakt hat eine dokumentierte Einwilligung für Werbung.
  • Die Stufen des Verkaufsprozesses sind festgelegt.
  • Jede automatische Mail nennt den Absender und einen Weg zur Abmeldung.
  • Antworten werden innerhalb eines Werktags von einem Menschen gelesen.
  • Die Quote je Schritt wird monatlich ausgewertet.
  • Ein Ablauf ohne Antworten wird geändert oder gestoppt.

Die Begriffe der Lead-Auswertung erklärt das Glossar zum Lead. Die Abläufe vom Kontakt bis zur Qualifizierung beschreibt das Wissen zum Lead-Management.

Wie ergänzt der Vertrieb die Automation?

Automation hält Kontakte warm, Termine entstehen im Gespräch. KRAUSS übernimmt die Telefonebene: Wir rufen Interessenten an, qualifizieren sie und vereinbaren Termine mit Ihrem Vertrieb. Die Software für die Automation stellen wir nicht. Mehr zum Anrufweg steht auf der Seite zur Telefonakquise.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Marketing-Automation?

Marketing-Automation steuert wiederkehrende Abläufe nach festen Regeln, etwa Mails nach einem Download oder Erinnerungen nach einem Besuch. Die Regeln lösen Aktionen aus, sobald ein Kontakt ein bestimmtes Verhalten zeigt. Die Software dafür stellt ein Anbieter, nicht KRAUSS.

Welche Abläufe eignen sich für Automation?

Geeignet sind Bestätigungen, Erinnerungen an Termine, Mails nach einem Download und Wiedervorlagen. Diese Schritte sind gleichförmig und brauchen keine persönliche Wertung. Sie sparen Zeit, ohne den Kontakt zu verlieren.

Was sollte ich nicht automatisieren?

Gespräche mit Entscheidern, Einwandbehandlung und Angebote mit individuellem Preis sollten persönlich bleiben. Eine Automation, die auf eine Antwort mit einer Standardmail reagiert, wirkt im B2B schnell abweisend. Prüfen Sie jede Stufe, bevor Sie sie automatisieren.

Welche Voraussetzungen braucht Automation?

Sie brauchen saubere Kontaktdaten, klar definierte Stufen im Verkaufsprozess und eine Einwilligung für jede Werbemail. Ohne diese Grundlagen verstärkt Automation die Fehler, statt sie zu lösen. Beginnen Sie mit einer Liste, die Sie selbst gepflegt haben.

Welche rechtlichen Regeln gelten für automatisierte Mails?

Werbemails brauchen nach § 7 UWG in der Regel eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, für Geschäftskunden gelten Ausnahmen, die im Einzelfall geprüft werden müssen. Den Wortlaut finden Sie auf gesetze-im-internet.de. Eine Rechtsberatung klärt Ihre Abläufe, dieser Beitrag ersetzt sie nicht.

Wie messe ich den Nutzen von Automation?

Messen Sie die Zeit je Vorgang, die Antwortquote je Schritt und die Zahl der Termine, die aus dem Ablauf entstehen. Vergleichen Sie einen automatisierten Ablauf mit einem manuellen über mehrere Wochen. Ein Ablauf, der keine Antworten bringt, sollte geändert oder gestoppt werden.

Ersetzt Marketing-Automation den Vertrieb?

Nein. Automation bereitet Kontakte vor und hält sie warm, das Gespräch führt ein Mensch. Wer Automation ohne Telefonebene betreibt, erreicht viele Kontakte, aber wenige Termine.

Wann lohnt sich Automation im B2B nicht?

Bei wenigen Kontakten im Monat ist die Einrichtung meist aufwendiger als der Nutzen. Auch bei sehr langen Entscheidungen mit wenigen Beteiligten bringen Mail-Abläufe wenig. Starten Sie in diesem Fall mit einer manuellen Liste und einer klaren Wiedervorlage.

Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

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  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
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