Inhalt8 Abschnitte
- 01Ich brauche dringend mehr Leads, was tun?
- 02Wie viele Leads brauchen Sie wirklich? Eine Rückwärtsrechnung
- 03Was machen Sie in den ersten 14 Tagen?
- 04Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
- 05Wann nicht: Wann schnelle Leads nicht helfen
- 06Wann lohnt es sich, Termine extern einzukaufen?
- 07Checkliste: Dringend mehr Leads
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Wenn Sie dringend mehr Leads brauchen, rufen Sie zuerst offene Angebote, Bestandskunden und eine feste Zielliste an: Das liefert die ersten Termine innerhalb von 7 bis 14 Tagen, Anzeigen und Inhalte brauchen länger. Rechnen Sie vorher rückwärts, wie viele Termine Ihr Ziel braucht.
Dieser Beitrag stammt von April 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Für 6 Neukunden im Quartal sind es bei den Annahmen unten rund 33 Termine. Stand: Oktober 2026.
Ich brauche dringend mehr Leads, was tun?
Sie gehen in der Reihenfolge der Geschwindigkeit vor. Die Tabelle zeigt fünf Wege mit der Zeit bis zum ersten Ergebnis.
| Weg | Erstes Ergebnis | Aufwand | Risiko |
|---|---|---|---|
| Offene Angebote nachfassen | 1 bis 3 Tage | gering | gering |
| Bestandskunden und alte Kontakte anrufen | 3 bis 7 Tage | gering | gering |
| Zielliste per Telefon bearbeiten | 7 bis 14 Tage | mittel, oder extern einkaufen | mittel |
| Suchanzeigen auf Kaufbegriffe | 7 bis 14 Tage | mittel, plus Budget | mittel |
| Inhalte und Downloads aufbauen | 3 bis 6 Monate | hoch | gering |
Tabelle: Wege zu mehr Leads nach Tempo, Einschätzung der Redaktion, Stand 10/2026
Wie viele Leads brauchen Sie wirklich? Eine Rückwärtsrechnung
Sie beginnen beim Ziel und rechnen gegen den Trichter. Beispielrechnung mit Annahmen der Redaktion:
| Stufe | Annahme | Ergebnis |
|---|---|---|
| Ziel: Neukunden im Quartal | 6 | |
| Abschlussquote der Angebote | 30 % | 20 Angebote |
| Termine, die zum Angebot werden | 60 % | 33 Termine |
| Termine, die stattfinden | 80 % | 42 vereinbarte Termine |
| Akquisestunden je Termin | 6 | 250 Stunden |
| Stunden je Woche (13 Wochen) | 250 ÷ 13 | rund 19 |
Tabelle: Beispielrechnung vom Ziel zu den nötigen Terminen, alle Werte sind Annahmen, Stand 10/2026
Zum Beispiel zeigt die Rechnung: Wer 6 Neukunden braucht und keinen Mitarbeiter mit 19 Stunden Telefonzeit je Woche hat, braucht Hilfe. Der Trichter in Ihrem Betrieb lässt sich im Wirtschaftlichkeits-Rechner mit eigenen Werten durchspielen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was machen Sie in den ersten 14 Tagen?
In drei Etappen, jede mit einem Ergebnis.
- Tag 1 bis 2: Alle Angebote der letzten 6 Monate ohne Antwort anrufen. Frage: "Wie ist der Stand, was fehlt Ihnen für die Entscheidung?"
- Tag 3 bis 7: Bestandskunden ohne Auftrag seit 12 Monaten anrufen und fragen, was sich im Bedarf geändert hat. Die Gesprächsführung beschreibt die Checkliste Gesprächsleitfaden Telefon.
- Tag 8 bis 14: Zielliste mit 150 bis 200 Entscheidern anlegen und fünf Versuche je Kontakt planen. Das Prinzip beschreibt der Leitfaden Kaltakquise B2B Ablauf.
Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
In einem Projekt für einen Hersteller von Förderanlagen war der Auftragseingang im Quartal eingebrochen. Der Vertrieb rief in der ersten Woche 34 offene Angebote nach, es ergaben sich 9 Gespräche und 4 Termine. In der zweiten und dritten Woche kamen aus einer Zielliste mit 180 Kontakten 17 weitere Termine. Die Anzeigen, die parallel anliefen, brachten in diesen drei Wochen keinen Termin: Das Konto lernte noch. In der Praxis liefert der Griff zum Telefon das erste Ergebnis, Anzeigen tragen später.
Wann nicht: Wann schnelle Leads nicht helfen
Schnelle Leads helfen nicht, wenn das eigentliche Problem woanders liegt. Wenn Ihre Abschlussquote unter 10 % liegt, verlieren Sie Geld mit jedem weiteren Lead. Wenn Preis oder Angebot nicht zum Markt passen, bringen mehr Anrufe mehr Absagen. Und wenn der Vertrieb keine Kapazität für Termine hat, verfallen die Leads. Prüfen Sie vor dem Start Angebot, Abschlussquote und Kapazität. Dabei hilft der Neukunden-Check. Hinzu kommt: Gekaufte Leads wirken schnell, kosten aber oft mehr je Termin, siehe Leads kaufen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann lohnt es sich, Termine extern einzukaufen?
Wenn Ihnen die Telefonzeit fehlt und das Ziel in Wochen erreicht sein soll. Ein Dienstleister startet mit Briefing und Zielgruppe, die ersten Termine entstehen in den ersten Wochen. Was ein Termin kostet, zeigt die Seite Preise, den Ablauf die Seite Telefonakquise. Die Grundlagen zu Leads und ihrer Gewinnung stehen auf der Seite B2B-Leadgenerierung.
Checkliste: Dringend mehr Leads
- Ziel in Neukunden und Termine zurückgerechnet
- Offene Angebote der letzten 6 Monate angerufen
- Bestandskunden ohne Auftrag seit 12 Monaten angerufen
- Zielliste mit 150 bis 200 Entscheidern
- Fünf Versuche je Kontakt in Wiedervorlage
- Abschlussquote und Kapazität des Vertriebs geprüft
- Wöchentlicher Blick auf Termine je Stunde
Häufig gestellte Fragen
Welche Strategie bringt am schnellsten Leads?
Telefon: Nachfassen, Bestandskunden und eine Zielliste. Erste Termine kommen in 1 bis 2 Wochen.
Wie schnell wirken Anzeigen?
Erste Anfragen nach 1 bis 2 Wochen, stabile Zahlen nach etwa 4 bis 8 Wochen, wenn das Konto Daten gesammelt hat.
Wie verbessere ich die Qualität der Leads?
Mit klarer Zielgruppe und Fragen zu Bedarf, Entscheider und Zeitrahmen vor dem Termin, siehe Leadqualifizierung.
Welche Rolle hat die Landingpage?
Sie entscheidet bei Anzeigen über den Preis je Anfrage. Ein Ziel, eine Überschrift mit dem Suchbegriff und ein kurzes Formular reichen.
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