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Live-Video im B2B: Was ein Live-Format für Termine leistet

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
4 Min. Lesezeit
Inhalt6 Abschnitte
  1. 01Welche Live-Formate passen zu einer B2B-Zielrolle?
  2. 02Wie rechnen Sie den Wert eines Live-Termins?
  3. 03Was zeigt ein Beispiel aus der Praxis?
  4. 04Wann bringt ein Live-Format nichts?
  5. 05Checkliste für ein Live-Format im B2B
  6. 06Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Ein Live-Video im B2B bringt Gespräche, wenn es ein Problem der Zielrolle löst und danach ein konkretes Angebot macht. Reichweite allein bringt im Geschäftskunden-Markt selten einen Termin.

Dieser Beitrag stammt von Dezember 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Stand: Oktober 2026.

Welche Live-Formate passen zu einer B2B-Zielrolle?

Drei Formate tragen im B2B. Sie unterscheiden sich in Dauer, Zahl der Teilnehmer und in dem, was danach passiert.

Welche Live-Formate passen zu einer B2B-Zielrolle?
FormatZielMessgrößeNach dem Live-Termin
Vortrag mit FragerundeWissen zu einem Problem vermittelnTeilnehmer und FragenEinladung zum Gespräch
Produktberatung als LiveshowAngebot erklären und Fragen klärenTeilnehmer und GesprächswünscheGesprächstermin mit Rückruf
Kurze PraxisfolgeEinen Fall zeigen, Vertrauen aufbauenAbrufe und AnmeldungenAngebot per Mail oder Telefon

Tabelle: Drei Live-Formate im B2B mit Ziel, Messgröße und Anschluss, Stand 10/2026

KRAUSS führt eine Liveshow als digitale Produktberatung durch. Die Seite Liveshow beschreibt den Ablauf. Die Auswahl der Plattform richtet sich danach, wo die Zielrolle aktiv ist. Ob Facebook für Ihre Zielrolle taugt, prüfen Sie vor dem ersten Termin.

Wie rechnen Sie den Wert eines Live-Termins?

Rechnen Sie vom Zuschauer zum Auftrag. Das Beispiel nutzt Annahmen, keine Messwerte.

Wie rechnen Sie den Wert eines Live-Termins?
SchrittRechnung (Annahme)Ergebnis
Teilnehmer in der Sendung3030
Gesprächswünsche nach der Sendung30 x 20 %6
Stattgefundene Gespräche6 x 75 %4,5
Aufträge4,5 x 25 %1,1

Tabelle: Rechenweg vom Teilnehmer zum Auftrag, alle Quoten sind Annahmen, Stand 10/2026

Ein Auftrag aus einer Sendung mit 30 Teilnehmern ist also ein realistisches Ziel. Rechnen Sie das Format gegen die Produktionskosten, bevor Sie es regelmäßig senden.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
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Was zeigt ein Beispiel aus der Praxis?

In einer Liveshow für einen Hersteller von Schweißrobotern meldeten sich 40 Personen an, 27 kamen live. Fünf Teilnehmer baten während der Sendung um ein Gespräch. Das Team vereinbarte aus diesen fünf Wünschen drei Termine innerhalb von zwei Tagen. Zwei Termine fanden statt, einer führte zu einem Pilotauftrag. Das Format lohnte sich nur, weil die Nachfassung innerhalb von zwei Tagen erfolgte.

Wann bringt ein Live-Format nichts?

  • Keine klare Zielrolle. Wer alle Zielgruppen gleichzeitig anspricht, erreicht keine Entscheider.
  • Keine Nachfassung. Wer die Gesprächswünsche nicht innerhalb von zwei Tagen bearbeitet, verliert sie.
  • Kaufentscheidung mit Ausschreibung. Wenn der Kauf an eine formale Ausschreibung gebunden ist, bringt die Sendung nur Vorlauf.
  • Einfaches Produkt. Bei Angeboten, die man in zwei Sätzen erklärt, ist ein Gespräch schneller als eine Sendung.

Das Gegenargument: Live-Formate wirken lebendig, und genau deshalb verführen sie zu Reichweite als Ziel. Messen Sie jede Sendung nur an Gesprächswünschen und Terminen.

Checkliste für ein Live-Format im B2B

  • Zielrolle und Problem in einem Satz festgelegt
  • Plattform danach gewählt, wo die Zielrolle aktiv ist
  • Anmeldung und Erinnerung vor der Sendung geplant
  • Gesprächswunsch mit Telefonnummer oder Mail abgefragt
  • Nachfassung innerhalb von zwei Tagen im Kalender
  • Ergebnis je Sendung mit Terminen und Aufträgen ausgewertet

Die Anmeldung, die Nachfassung und das Gespräch lassen sich mit der Telefonebene koppeln. KRAUSS übernimmt die Terminierung der Gesprächswünsche und führt die Telefonebene, Inhalte und Angebote legen Sie fest. Die Rechnung mit Ihren Teilnehmerzahlen rechnen Sie im Wirtschaftlichkeits-Rechner nach.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

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  • Beim Kunden bestätigt[2]
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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Live-Video im B2B?

Eine Live-Übertragung, in der ein Anbieter ein Problem der Zielrolle erklärt, Fragen beantwortet und ein Gespräch anbietet. Der Erfolg zeigt sich an Gesprächswünschen und Terminen.

Welche Plattform eignet sich für B2B-Live-Videos?

Die Plattform, auf der Ihre Zielrolle aktiv ist. Prüfen Sie das mit Ihren Kunden, bevor Sie eine Plattform wählen. Prüfen Sie vorher, ob Ihre Zielrolle dort aktiv ist.

Wie viele Teilnehmer braucht eine Sendung?

Rechnen Sie mit 20 bis 30 Teilnehmern, damit sich der Aufwand für Vorbereitung und Nachfassung lohnt. Mit weniger Zuschauern verlieren Sie Zeit, mit mehr keine Qualität, wenn die Fragen nicht beantwortet werden.

Wie lange sollte eine Live-Sendung dauern?

Im B2B zwischen 30 und 45 Minuten, mit einer Fragerunde am Ende. Längere Sendungen verlieren die Zuschauer, kürzere lassen keinen Raum für Fragen.

Was bringt die Liveshow bei KRAUSS?

Eine digitale Produktberatung, in der Interessenten ihre Fragen zum Angebot klären. Die Gesprächswünsche werden nachbereitet. Den Ablauf beschreibt die Seite Liveshow.

Was kostet eine Liveshow bei KRAUSS?

Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot. Starten Sie unter Angebot konfigurieren.

Wie messe ich den Erfolg einer Sendung?

Mit der Zahl der Gesprächswünsche, der stattgefundenen Gespräche und der Aufträge aus der Sendung. Abrufe und Likes sagen wenig über Termine.

Wie erkenne ich, ob sich eine Sendung auszahlt?

Rechnen Sie die Kette aus Teilnehmern, Gesprächswünschen, Terminen und Abschlussquote bis zum Auftrag durch. Die Sendung lohnt sich, wenn die Kosten je Auftrag unter dem Deckungsbeitrag eines Auftrags liegen.

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