Inhalt8 Abschnitte
- 01Welche Social-Media-Kanäle passen im B2B?
- 02Bringen Social-Media-Anzeigen Termine oder nur Klicks?
- 03Wann bringen Social-Media-Anzeigen nichts?
- 04Was übernimmt KRAUSS im Social-Media-Bereich und was nicht?
- 05Welche Kennzahlen zählen bei bezahlten Social-Media-Anzeigen?
- 06Welche Regeln gelten für Einwilligung und Werbung?
- 07Checkliste für eine Social-Media-Kampagne im B2B
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Social Media Marketing im B2B bringt Sichtbarkeit, aber selten Termine ohne bezahlte Anzeige und einen Anruf danach. Welcher Kanal passt, hängt davon ab, ob Ihre Entscheider dort auftauchen und ob Sie ein Angebot in einer Anzeige erklären können.
Dieser Beitrag stammt von Januar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Stand: Oktober 2026.
Welche Social-Media-Kanäle passen im B2B?
Für B2B tragen vor allem LinkedIn und Meta (Facebook, Instagram) bezahlte Anzeigen. LinkedIn erlaubt die Auswahl nach Firma, Branche und Berufsrolle, Meta nach Interessen, Standort und Verhalten. Für Großkunden mit Einkaufsgremium lohnt der Blick auf LinkedIn zuerst, für Handwerk und Gastronomie oft Meta oder Google.
Tabelle: Kanäle für Social-Media-Anzeigen im B2B, Einordnung nach Zielrolle und Angebot
| Kanal | Stärke | Grenze | Passt, wenn |
|---|---|---|---|
| Auswahl nach Firma und Rolle | Hohe Kosten je Klick, enge Zielgruppen | Entscheider in wenigen Branchen | |
| Meta (Facebook, Instagram) | Breite Reichweite, Lead-Formulare | Berufsangaben oft unvollständig | Zielrolle lässt sich über Interessen eingrenzen |
| YouTube | Erklärvideos, hohe Verweildauer | Aufwand für gutes Video | Angebot braucht Vorführung |
| Organische Beiträge | Kostenlos im Feed | Kaum Reichweite ohne Budget | Pflege ist ohnehin Teil der Arbeit |
Quelle: Einordnung der Redaktion aus Projekterfahrung, keine Marktdaten. Prüfen Sie Kosten und Reichweite in den Werbekonten selbst.
Bringen Social-Media-Anzeigen Termine oder nur Klicks?
Anzeigen bringen Klicks und Kontaktdaten. Termine entstehen, wenn ein Anruf die Anfrage prüft. In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik lief eine LinkedIn-Kampagne acht Wochen mit 3.200 Euro Budget. Sie brachte 61 Klicks auf die Angebotsseite und 19 Kontaktanfragen. Nach dem Anruf blieben 11 qualifizierte Kontakte, 6 davon vereinbarten einen Termin.
Die Rechnung zeigt den Unterschied zwischen Klick und Termin: Bei 3.200 Euro und sechs Terminen kostet ein Termin rund 533 Euro, ein Klick rund 52 Euro. Ohne Anruf wären die 19 Kontaktanfragen geblieben, was sie waren: Interessenten ohne Gespräch. Die Zahlen sind ein Einzelfall, kein Richtwert.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann bringen Social-Media-Anzeigen nichts?
Anzeigen tragen nicht, wenn das Angebot sich nicht in zwei Sätzen erklären lässt, wenn die Zielrolle nicht eingrenzbar ist oder wenn niemand die Anfragen zügig bearbeitet. Ein Budget ohne Nachfassen verbrennt Geld. Bei wenigen Großkonten ist die direkte Ansprache per Telefon oder über benannte Konten oft wirksamer als jede Anzeige. Den Vergleich zeigt der Beitrag Telefonakquise oder LinkedIn.
Was übernimmt KRAUSS im Social-Media-Bereich und was nicht?
KRAUSS betreibt keine Kanäle, schreibt keine organischen Beiträge und betreut keine Community. KRAUSS übernimmt Anzeigen im Rahmen des Performance Marketing und die Telefonebene mit Qualifizierung und Terminierung über die Telefonakquise. Content-Erstellung, Suchmaschinenoptimierung und E-Mail-Versand gehören nicht zum Angebot.
Welche Kennzahlen zählen bei bezahlten Social-Media-Anzeigen?
Drei Zahlen zeigen, ob eine Kampagne Termine liefert: Kosten je Kontaktanfrage, Anteil qualifizierter Kontakte nach dem Anruf und Kosten je Termin. Klicks und Reichweite helfen beim Testen, entscheiden aber nichts. Halten Sie die drei Zahlen pro Woche fest, dann sehen Sie früh, ob eine Anzeige kippt.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Welche Regeln gelten für Einwilligung und Werbung?
Tracking über Pixel braucht in der Regel eine Einwilligung nach § 25 TDDDG. Werbung per E-Mail an Unternehmen richtet sich nach § 7 UWG. Stand: Oktober 2026, keine Rechtsberatung. Klären Sie vor dem Start, wer Anfragen aus Anzeigen verarbeitet und wie lange Daten bleiben.
Checkliste für eine Social-Media-Kampagne im B2B
- Zielrolle und Branche festgelegt, nicht nur Zielgruppe nach Gefühl
- Angebot in zwei Sätzen beschrieben
- Kennzahlen je Woche: Kontaktanfrage, qualifiziert, Termin
- Anruf innerhalb eines Werktags eingeplant
- Einwilligung und Datenschutzhinweis geprüft
- Mindestens zwei Anzeigenvarianten im Test
Mehr zum Einstieg in die bezahlte Ansprache im Netzwerk gibt die Anleitung LinkedIn-Kampagne einrichten. Die Verbindung von Social Selling und Anzeige erklärt der Beitrag Social Selling.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Social-Media-Kanal eignet sich für B2B am besten?
LinkedIn eignet sich, wenn Sie Entscheider nach Firma und Rolle auswählen müssen. Meta passt, wenn die Zielrolle sich über Interessen eingrenzen lässt. Der Kanal folgt also der Zielrolle, nicht der Reichweite.
Bringen Social-Media-Anzeigen im B2B Termine?
Anzeigen bringen Kontaktanfragen. Termine entstehen erst, wenn ein Anruf die Anfrage prüft. Im Beispielprojekt führten 19 Anfragen nach dem Anruf zu sechs Terminen.
Welche Kennzahlen zeigen, ob eine B2B-Kampagne funktioniert?
Kosten je Kontaktanfrage, der Anteil qualifizierter Kontakte nach dem Anruf und die Kosten je Termin. Klicks helfen beim Testen, entscheiden aber nicht über den Erfolg.
Betreibt KRAUSS Social-Media-Kanäle für Kunden?
Nein. KRAUSS schaltet im Rahmen des Performance Marketing Anzeigen und übernimmt die Telefonebene. Organische Beiträge, Content-Erstellung und Community-Pflege gehören nicht zum Angebot.
Brauche ich für Social-Media-Leads eine Einwilligung?
Für Tracking mit Pixeln braucht es in der Regel eine Einwilligung nach § 25 TDDDG. Werbung per E-Mail an Unternehmen richtet sich nach § 7 UWG. Dies ist keine Rechtsberatung.
Wann sind Social-Media-Anzeigen die falsche Wahl?
Wenn das Angebot sich nicht in zwei Sätzen erklären lässt, wenn die Zielrolle nicht eingrenzbar ist oder wenn niemand Anfragen zügig bearbeitet. Bei wenigen Großkonten wirkt oft die direkte Ansprache besser.
Wie viel Budget braucht ein Test im B2B?
Ein Test braucht genug Budget, um mehrere Wochen Kontaktanfragen zu sammeln. Im Beispielprojekt waren es 3.200 Euro über acht Wochen. Ihre Summe hängt von Zielrolle und Kanal ab.
Was kostet die Telefonebene bei KRAUSS?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot unter /preise#konfigurator.
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