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Dieser Beitrag stammt von April 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
KI-Sichtbarkeit messen Sie mit einem festen Satz von 15 bis 30 Fragen, die Sie in jedem System mehrfach stellen, und zählen dann, in wie vielen Antworten Ihre Marke vorkommt. Das Ergebnis ist eine Erwähnungsquote je Frage und System. Sie ist eine Stichprobe und kein Ranking, denn dieselbe Frage liefert an zwei Tagen verschiedene Antworten. Stand: Oktober 2026.
Wie messen Sie KI-Sichtbarkeit in fünf Schritten?
Die Methode braucht ein Tabellenblatt und rund sechs Stunden für den ersten Durchlauf. Rechnen Sie 20 Fragen, 3 Systeme und 3 Läufe: Das sind 180 Antworten, bei zwei Minuten je Antwort sechs Stunden (Annahme, die Zeit hängt von Ihrer Routine ab).
Tabelle: Fünf Schritte der Messung mit Ergebnis je Schritt
| Schritt | Was Sie tun | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1. Set bauen | 15 bis 30 Fragen aus Käufersicht formulieren | Prompt-Set mit Nummer je Frage |
| 2. Systeme wählen | Zwei bis vier Systeme, die Ihre Käufer nutzen | Liste mit Datum und Version |
| 3. Läufe fahren | Jede Frage je System dreimal stellen, jeweils neue Sitzung | Rohantworten |
| 4. Zählen | Je Antwort: Marke genannt, Quelle genannt, Aussage richtig | Zählung je Frage |
| 5. Vergleichen | Quote je Fragetyp und System, Wettbewerber daneben | Ausgangswert für die Wiederholung |
Quelle: Methode der Redaktion, Stand 10/2026.
Welche Prompts gehören ins Prompt-Set?
Ins Set gehören vier Fragetypen, in dieser Reihenfolge der Bedeutung: Kategoriefragen ohne Marke, Vergleichsfragen, Problemfragen und Markenfragen. Kategoriefragen zeigen, ob ein Käufer Sie ohne Vorwissen findet. Markenfragen zeigen nur, was das System über Sie weiß.
Tabelle: Vier Fragetypen mit Beispiel und Aussage der Messung
| Typ | Beispiel | Was die Quote sagt |
|---|---|---|
| Kategorie | "Welche Anbieter für Terminvereinbarung im B2B gibt es in Deutschland?" | Ob Käufer Sie ohne Namen finden |
| Vergleich | "Terminierung durch Dienstleister oder eigener Vertrieb: Was passt wann?" | Ob Sie in der Abwägung vorkommen |
| Problem | "Unsere Verkäufer haben zu wenig Zeit für Neukunden. Was tun?" | Ob Ihre Lösung als Antwort auftaucht |
| Marke | "Was macht die Firma X und für wen?" | Ob Aussagen über Sie stimmen |
Quelle: Methode der Redaktion, Stand 10/2026. Die Beispielfragen sind Vorlagen, setzen Sie Ihre Leistung ein.
Formulieren Sie neutral. Eine Frage wie "Warum ist Firma X die beste Wahl?" erzwingt ein Lob und misst nichts. Nehmen Sie Wörter aus Ihren Vertriebsgesprächen, nicht aus Ihrer Werbung. Warum dieselbe Frage verschiedene Antworten liefert, erklärt der Glossareintrag zum LLM, den Hintergrund liefert der Eintrag zur generativen KI.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie werten Sie die Antworten aus?
Zählen Sie je Frage, in wie vielen der Antworten Ihr Name steht, und teilen Sie durch die Zahl der Läufe. Tragen Sie die Zählung für Sie und für zwei Wettbewerber ein, sonst fehlt der Maßstab.
Tabelle: Auswertungsbeispiel mit Annahmen, 5 Fragen, 2 Systeme, 3 Läufe, 30 Antworten
| Frage | Typ | Marke genannt (von 6) | Wettbewerber A (von 6) | Aussage richtig |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Kategorie | 0 | 4 | n/a |
| 2 | Kategorie | 1 | 3 | 1 von 1 |
| 3 | Vergleich | 1 | 2 | 1 von 1 |
| 4 | Problem | 0 | 1 | n/a |
| 5 | Marke | 5 | 0 | 4 von 5 |
| Summe | 7 von 30 (23 %) | 10 von 30 (33 %) | 6 von 7 |
Quelle: Rechenbeispiel der Redaktion, Stand 10/2026. Alle Werte sind Annahmen und keine Messung.
Das Bild ist typisch: Die Quote kommt fast nur aus der Markenfrage. Ohne Frage 5 stehen 2 Nennungen in 24 Antworten, also 8 %. Trennen Sie deshalb immer nach Fragetyp, sonst verdeckt die Markenfrage die Lücke in der Kategorie.
Wie sicher ist eine Quote aus 90 Antworten?
Eine Quote von 10 % aus 90 Antworten hat eine Unschärfe von rund 6 Prozentpunkten nach oben und unten (Näherung für 95 % Sicherheit, Rechnung: 1,96 mal Wurzel aus 0,1 mal 0,9 durch 90). Der Vergleich zweier Messungen streut mit etwa 10 Prozentpunkten. Ein Sprung von 10 auf 16 % zeigt damit noch keine Veränderung. Die Läufe sind zudem nicht unabhängig, die Unschärfe ist also eher größer.
Was zeigte ein Fall aus der Praxis?
In einem Projekt für einen Hersteller von Industrietoren stellten wir mit dem Vertrieb 15 Fragen in 2 Systemen, je dreimal, also 90 Antworten. Der Firmenname stand in 9 Antworten, 7 davon bei den 5 Markenfragen. Bei den 10 Kategoriefragen kam er in 2 von 60 Antworten vor. Sechs Wochen später lag die Zählung bei 14 von 90.
Der Vertrieb las das zunächst als Erfolg. Die Rechnung oben zeigt: 10 und 16 % liegen im Rauschen. Wir haben den Wert nicht als Verbesserung gewertet und das Set unverändert ein drittes Mal gefahren. Gelernt hat der Kunde etwas anderes: In der Kategorie fand ihn fast kein Käufer über KI, in der Branche liefen die Anfragen weiter über Empfehlungen und das Telefon.
Wann trägt die Messung nicht?
Die Messung trägt nicht, wenn Ihre Käufer kaum KI zur Anbietersuche nutzen. Das wissen Sie erst aus Gesprächen: Fragen Sie im Erstgespräch, wie der Kontakt auf Sie kam. Weitere Grenzen:
- Kleine Stichprobe: Unter rund 60 Antworten je Fragetyp liegt die Unschärfe über 10 Prozentpunkten.
- Personalisierte Antworten: Ihr eigener Zugang kennt Ihren Verlauf. Messen Sie in einer neuen Sitzung ohne Anmeldung, wo das System es erlaubt.
- Wandernde Systeme: Modelle und Quellen ändern sich ohne Ankündigung. Notieren Sie Datum und Systemname bei jedem Lauf.
- Kein Beleg für Umsatz: Eine höhere Erwähnungsquote sagt nichts über Termine. Verknüpfen Sie sie nur mit dem, was Ihr CRM zeigt.
- Kleine Märkte: Hat Ihre Kategorie zehn Anbieter in Deutschland, ist die Quote kaum von Zufall zu trennen. Das Telefon erreicht diese zehn Käufer direkt.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was hat KRAUSS damit zu tun?
Die Messung selbst gehört nicht zum Angebot von KRAUSS, und wir bauen weder SEO noch Inhalte für Sie. Wir liefern die Telefonebene: Wir rufen Entscheider an und vereinbaren Termine, auch dort, wo KI Sie nicht nennt. Zeigt Ihre Zählung in der Kategorie eine Lücke, schließt das Telefon sie schneller, als Sie sie in den Antworten ändern. Wie das abläuft, steht auf der Seite zur Telefonakquise, den Rahmen zur Rolle von KI im Vertrieb beschreibt der Leitartikel KI im Vertrieb. Zur Gestaltung der FAQ-Seiten, die Systeme zitieren können, lesen Sie FAQ-Inhalte für generative KI.
Checkliste vor dem ersten Lauf
- 15 bis 30 Fragen, mindestens die Hälfte ohne Markennamen
- Zwei Wettbewerber als Vergleichsspalte festgelegt
- Systeme und Datum je Lauf notiert
- Neue Sitzung je Lauf, ohne eigenen Verlauf
- Zählregel schriftlich: Name im Text, Quelle, Aussage richtig
- Termin für die Wiederholung in vier bis sechs Wochen im Kalender
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich die KI-Sichtbarkeit messen?
Messen Sie einmal als Ausgangswert und danach alle vier bis sechs Wochen mit demselben Prompt-Set. Kürzere Abstände zeigen vor allem Rauschen, weil Antworten von Lauf zu Lauf schwanken. Ändern Sie das Set nur zum Quartalsbeginn und markieren Sie den Bruch in der Tabelle.
Reicht es, die Marke in ChatGPT einzugeben?
Nein. Eine Frage mit Ihrem Markennamen prüft nur, ob das System Sie kennt. Ob Käufer Sie finden, zeigen Kategoriefragen ohne Markennamen, etwa nach Anbietern für Ihre Leistung in Ihrer Region. Beide Fragetypen gehören ins Set.
Was zählt als Erwähnung?
Als Erwähnung zählt jede Antwort, in der Ihr Firmenname im Text steht. Notieren Sie getrennt, ob eine Quelle mit Ihrer Domain genannt wird und ob die Aussage über Sie stimmt. Eine falsche Aussage zählt als Erwähnung mit Fehlerhinweis, nicht als Treffer.
Brauche ich ein Messwerkzeug?
Für den Einstieg nicht. Ein Tabellenblatt mit 20 Fragen, drei Systemen und drei Läufen deckt die Methode ab und kostet Arbeitszeit statt Lizenz. Werkzeuge lohnen sich erst, wenn Sie das Set häufiger oder mit mehr Fragen fahren wollen.
Darf ich Antworten mit Kundendaten testen?
Nein. Stellen Sie Fragen ohne personenbezogene Daten und ohne Namen von Kunden oder Ansprechpartnern. Das Set misst Ihre Marke, nicht Ihre Kontakte. Bei Zweifeln zu Ihrem Einsatz fragen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten.
Frag deine KI zu KRAUSS
Lieber selbst prüfen? Stellen Sie die Frage Ihrer KI.
Prompt ansehen und anpassen
Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.








