Inhalt8 Abschnitte
- 01Wie strukturieren Sie ein Feedbackgespräch?
- 02Wie wird Feedback aus einem Gespräch gewonnen?
- 03Praxisbeispiel: Zehn Minuten pro Woche bei einem Hersteller von Kältetechnik
- 04Rechnung: Was zehn Minuten pro Woche kosten
- 05Wann Feedback nicht hilft
- 06Wie KRAUSS das Feedback im Telefon nutzt
- 07Checkliste für das Feedbackgespräch
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Gutes Feedback im Vertriebsteam beschreibt, was am Telefon passiert ist, nicht wer es war. Ein Satz wie "Du bist zu zögerlich" hilft niemandem.
Dieser Beitrag stammt von Januar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Der Satz "Nach deiner Frage nach der Zeit hat der Einkäufer den Anlass zweimal wiederholt, das ist ein gutes Zeichen" gibt eine Richtung. Stand: Oktober 2026.
Wie strukturieren Sie ein Feedbackgespräch?
Ein Feedbackgespräch hat drei Teile: die Beobachtung, die Wirkung und den nächsten Schritt. Die Beobachtung nennt einen Moment aus einem Gespräch, mit Zeit oder Zitat aus der Notiz. Die Wirkung beschreibt, was der Kunde danach tat oder sagte. Der nächste Schritt ist eine Übung für die nächsten fünf Gespräche, nicht mehr.
- Beobachtung nennen. Ein Moment, etwa der Einstieg oder der Umgang mit dem ersten Einwand.
- Wirkung beschreiben. Was passierte danach, was sagte der Kunde, wie endete das Gespräch?
- Nächsten Schritt vereinbaren. Eine Übung, die sich in einer Woche prüfen lässt.
- Gespräch notieren. Ein Satz im CRM, damit die Übung beim nächsten Gespräch wieder auftaucht.
Wie wird Feedback aus einem Gespräch gewonnen?
Am besten aus einem Gespräch, das die Person selbst beschreibt. Lassen Sie den Vertriebler zuerst sagen, was gut lief und was nicht. Erst danach ergänzen Sie Ihre Beobachtung. Das senkt die Abwehr und zeigt, dass Sie zuhören.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Praxisbeispiel: Zehn Minuten pro Woche bei einem Hersteller von Kältetechnik
In einem Projekt für einen Hersteller von Kältetechnik führte die Leitung Feedbackgespräche mit drei Vertrieblern, jeweils eine Stunde im Monat. Die Gespräche blieben allgemein. Danach wechselte das Team auf zehn Minuten pro Woche und drei Gesprächsausschnitte je Gespräch. Nach sechs Wochen nannten die Vertriebler in der Gesprächsnotiz doppelt so oft einen konkreten nächsten Schritt, und die Terminquote stieg von 9 auf 14 Prozent.
Rechnung: Was zehn Minuten pro Woche kosten
Die Rechnung nutzt Annahmen. Der Stundensatz ist keine Angabe von KRAUSS, sondern eine Annahme für die Leitungszeit.
| Posten | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Zeit je Person und Woche | Annahme: 10 Minuten | 10 Minuten |
| Drei Personen im Jahr | 10 Minuten mal 3 Personen mal 46 Wochen | 23 Stunden |
| Leitungszeit im Jahr | 23 Stunden mal 65 Euro (Annahme) | 1.495 Euro |
Quelle: Annahmen des Autors, Stand Oktober 2026. Die Rechnung enthält nicht die Vorbereitung des Gesprächs.
Wann Feedback nicht hilft
Feedback wirkt nicht, wenn die Person keine Chance hat, die Übung umzusetzen. Wer ohne passende Liste telefoniert, lernt am Gesprächsaufbau nichts, weil der Gegenüber nicht erreichbar ist. Dann helfen zuerst bessere Daten, danach Feedback.
Ein Gegenargument: Häufiges Feedback kann Druck erzeugen, vor allem bei unsicheren Mitarbeitenden. Trennen Sie deshalb Feedback zur Gesprächsführung von Gesprächen über Ergebnisse und Gehalt. Die Themen gehören nicht in dieselbe Runde.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie KRAUSS das Feedback im Telefon nutzt
KRAUSS übernimmt die Telefonebene und die Terminierung. Das Feedback zur Gesprächsführung gibt die Leitung Ihres Teams, nicht KRAUSS. Wenn Telefonie extern läuft, legen Sie vorab fest, welche Gesprächsnotizen Sie mit dem Anlass und der Reaktion erhalten. Den Ablauf dafür beschreibt die Checkliste zur Termin-Übergabe.
Checkliste für das Feedbackgespräch
- Das Gespräch dauert höchstens zehn Minuten.
- Die Beobachtung nennt einen konkreten Moment aus einem Gespräch.
- Die Wirkung ist beschrieben, nicht bewertet.
- Es gibt genau eine Übung für die nächsten fünf Gespräche.
- Die Übung steht in der Gesprächsnotiz.
Für die Übung am Telefon eignet sich der Gesprächssimulator.
Häufig gestellte Fragen
Wie gebe ich Feedback im Vertrieb, ohne zu verletzen?
Beschreiben Sie einen Moment aus einem Gespräch und die Wirkung auf den Kunden. Vermeiden Sie Urteile über die Person. Ein konkreter nächster Schritt macht das Feedback brauchbar.
Wie oft sollte Feedback stattfinden?
Kurz und regelmäßig wirkt besser als lang und selten. Zehn Minuten pro Woche sind eine Richtgröße aus der Praxis, keine Norm.
Muss ich Gespräche aufnehmen, um Feedback zu geben?
Nein, und Aufnahmen brauchen eine Einwilligung. Der sichere Weg ist die Gesprächsnotiz mit Datum, Anlass und Reaktion. Mehr zur rechtlichen Seite lesen Sie unter Kaltakquise und Recht.
Was tun, wenn der Vertriebler das Feedback ablehnt?
Fragen Sie nach seiner Sicht und suchen Sie einen Moment, den Sie beide beurteilen können. Lehnt er trotzdem ab, klären Sie die Erwartung in einem zweiten Gespräch, nicht in der Runde.
Wie unterscheidet sich Feedback von Kontrolle?
Feedback richtet sich auf die nächste Übung, Kontrolle auf das Ergebnis der Vergangenheit. Wer nur Zahlen nennt, kontrolliert. Wer eine Übung vereinbart, gibt Feedback.
Welche Rolle spielt die Notiz im CRM?
Eine große. Ohne Notiz ist das Feedback nach einer Woche vergessen. Mit Notiz sehen beide, welche Übung beim nächsten Gespräch wieder auftaucht.
Wie merke ich, dass das Feedback wirkt?
Die Gesprächsnotizen werden konkreter, und der nächste Schritt steht öfter darin. Messen Sie das über vier bis sechs Wochen, bevor Sie den Ablauf ändern.
Wie viele Übungen sollte ein Feedbackgespräch vereinbaren?
Eine. Mehrere Übungen gleichzeitig überfordern das Team, und niemand kann nach einer Woche sagen, welche gewirkt hat.
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