Inhalt10 Abschnitte
- 01Was leistet ein Power-Dialer im Vertrieb?
- 02Wie erreichen Sie einen Gatekeeper, ohne ihn zu umgehen?
- 03Welche Einwilligung brauchen Sie für Anrufe?
- 04Welche Funktionen braucht ein Power-Dialer?
- 05Power-Dialer oder Predictive Dialer?
- 06Praxisbeispiel: Mehr Anwahlen, aber weniger Termine
- 07Wie messen Sie die Gesprächsqualität?
- 08Wann lohnt sich ein Dialer nicht?
- 09Nächster Schritt
- 10Häufig gestellte Fragen
Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Ein Power-Dialer wählt Nummern aus einer Liste nacheinander und verbindet den Vertriebsmitarbeiter, sobald ein Gespräch zustande kommt. Er spart Wartezeit und erhöht die Zahl der Anwahlen je Stunde. Er ersetzt aber keine Gesprächsvorbereitung und keine Einwilligung, und er hilft nur, wenn der Gesprächseinstieg stimmt.
Stand: Oktober 2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.
Was leistet ein Power-Dialer im Vertrieb?
Der Dialer übernimmt das Wählen, Sie übernehmen das Gespräch. Der Vorteil liegt in weniger Leerlauf zwischen den Anrufen. Ein Team, das bisher manuell gewählt hat, schafft mit einem Dialer mehr Kontakte am Tag. Ob daraus mehr Termine entstehen, hängt davon ab, wie gut die Liste und der Einstieg sind.
Wie erreichen Sie einen Gatekeeper, ohne ihn zu umgehen?
Gatekeeper sind Menschen, die den Zugang zu einer Entscheiderin organisieren, meist im Vorzimmer oder an der Zentrale. Sie schützen die Zeit ihres Chefs und sind kein Hindernis, das man überlistet. Nennen Sie Ihren Namen, Ihr Anliegen in einem Satz und fragen Sie nach der zuständigen Person. Wer ehrlich und kurz fragt, wird meist weiterverbunden oder bekommt die Möglichkeit, einen Rückruf zu hinterlassen.
Mehr zur Rolle finden Sie im Glossar zum Gatekeeper. Den Umgang mit Vorzimmern beschreibt der Leitfaden zum Entscheider finden.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Welche Einwilligung brauchen Sie für Anrufe?
Anrufe zu Werbezwecken unterliegen dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Gegenüber Verbrauchern sind sie ohne ausdrückliche Einwilligung unzulässig, § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG, Wortlaut auf gesetze-im-internet.de. Für Unternehmen prüft man den Einzelfall, den Begriff der mutmaßlichen Einwilligung erklärt das Glossar. Die Grenze im Einzelfall ist eine Rechtsfrage, die eine Beratung klärt. Die Übersicht zu den Regeln bietet die Checkliste zum Kaltakquise-Recht.
Welche Funktionen braucht ein Power-Dialer?
Diese Funktionen entscheiden im Alltag:
- Anrufliste mit Notizfeld und Status je Kontakt
- Sperre bereits kontaktierter Nummern für eine festgelegte Zeit
- Dokumentation jedes Anrufs mit Ergebnis und Zeitstempel
- Schnittstelle zum CRM, damit Termine und Rückrufe dort landen
- Umgang mit Rückrufwünschen und Nicht-Erreichbarkeit
Prüfen Sie den Dialer in einer Testphase mit zwei Mitarbeitern. Nach einer Woche sehen Sie, ob die Funktionen zum Ablauf passen.
Power-Dialer oder Predictive Dialer?
Der Power-Dialer wählt meist im festen Takt, sobald der Mitarbeiter bereit ist. Der Predictive Dialer wählt mehrere Nummern gleichzeitig und verbindet nur die Gespräche, die zustande kommen. Der Predictive Dialer erzeugt mehr Leerlauf und mehr Abbrüche, deshalb passt er schlecht zur Ansprache von Entscheidern. Der Power-Dialer ist dafür meist die bessere Wahl.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Praxisbeispiel: Mehr Anwahlen, aber weniger Termine
In einem Projekt für einen Anbieter von Fördertechnik stieg die Zahl der Anwahlen mit einem Power-Dialer von 80 auf 140 je Mitarbeiter und Tag. Die Termine blieben zunächst bei 2 pro Woche, weil die Liste Konzerne und kleine Betriebe mischte. Erst nach der Trennung der Listen und einem neuen Einstieg stiegen die Termine auf 5 pro Woche. Die Zahlen sind anonymisiert und gerundet.
Wie messen Sie die Gesprächsqualität?
Zählen Sie Anwahlen, Gespräche mit der Zielperson, Termine und Rückrufe getrennt. Das Verhältnis zwischen den Stufen zeigt, wo Gespräche hängen. Ein hoher Wert bei Anwahlen und ein niedriger bei Terminen deutet auf ein Problem im Gesprächseinstieg hin. Die Vorbereitung hilft, die Checkliste zur Telefonakquise zeigt die Punkte vor dem ersten Anruf.
Wann lohnt sich ein Dialer nicht?
Wenn Ihr Team wenige Kontakte je Woche anruft, spart der Dialer kaum Zeit. Ohne saubere Listen und klare Gesprächsziele erzeugt er nur mehr Anwahlen ohne Ertrag. Starten Sie mit der Gesprächsvorbereitung, bevor Sie in Technik investieren.
Termine mit Kaufinteresse
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Nächster Schritt
Wenn Sie Telefonakquise ausbauen wollen, sehen Sie auf der Seite Telefonakquise als Dienstleistung, wie KRAUSS Anrufe, Einwilligung und Terminübergabe organisiert. Für die Gesprächsführung hilft der Gesprächsleitfaden für das Telefon.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Power-Dialer?
Ein Power-Dialer wählt Nummern aus einer Liste nacheinander und verbindet Ihren Vertriebsmitarbeiter, sobald ein Gespräch zustande kommt. Die Wartezeit zwischen den Anrufen sinkt, die Zahl der Anwahlen je Stunde steigt. Die Technik ersetzt keine gute Gesprächsvorbereitung.
Wie erreiche ich einen Gatekeeper, ohne ihn zu umgehen?
Nennen Sie Ihren Namen, Ihr Anliegen in einem Satz und fragen Sie nach der zuständigen Person. Wählen Sie Zeitfenster, in denen die Person erfahrungsgemäß erreichbar ist. Wer ehrlich und kurz fragt, wird meist weiterverbunden oder erhält einen Rückrufwunsch.
Welche Einwilligung brauche ich für Anrufe zu Werbezwecken?
Nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG ist ein Werbeanruf gegenüber Verbrauchern ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung unzulässig. Für Unternehmen ist die Lage enger zu prüfen und hängt vom Einzelfall ab. Prüfen Sie den Einzelfall mit einer Rechtsberatung. Der Wortlaut steht auf gesetze-im-internet.de.
Welche Funktionen sollte ein Power-Dialer haben?
Wichtig sind eine Anrufliste mit Notizfeld, die Sperre bereits kontaktierter Nummern, die Dokumentation je Anruf und Schnittstellen zu Ihrem CRM. Prüfen Sie außerdem, wie der Dialer mit Rückrufwünschen umgeht. Eine Testphase mit einem kleinen Team zeigt schnell, ob die Funktionen im Alltag passen.
Was unterscheidet einen Power-Dialer vom Predictive Dialer?
Der Power-Dialer wählt meist im festen Takt eine Nummer, sobald der Mitarbeiter bereit ist. Der Predictive Dialer wählt mehrere Nummern gleichzeitig und verbindet nur die, die antworten. Für die Ansprache von Entscheidern ist der Power-Dialer meist angemessener, weil er weniger Leerlauf erzeugt.
Wie messe ich die Qualität der Anrufe?
Zählen Sie Anwahlen, Gespräche mit der Zielperson, Termine und Rückrufe getrennt. Das Verhältnis zwischen den Stufen zeigt, wo Gespräche hängen. Ein hoher Wert bei Anwahlen und ein niedriger bei Terminen deutet auf ein Problem im Gesprächseinstieg hin.
Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz beim Power-Dialer?
KI kann Listen vorsortieren, Notizen zusammenfassen oder Rückrufe planen. Die Entscheidung über Ansprache und Inhalt bleibt beim Menschen. Prüfen Sie, wie der Anbieter Daten verarbeitet, bevor Sie Kontaktdaten übergeben.
Wann ist ein Power-Dialer nicht sinnvoll?
Wenn Ihr Team wenige Kontakte je Woche anruft, lohnt die Technik kaum. Auch ohne saubere Listen und klare Gesprächsziele bringt ein Dialer nur mehr Anwahlen ohne Ertrag. Starten Sie mit Gesprächsvorbereitung und ergänzen Sie den Dialer erst dann.
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