Inhalt8 Abschnitte
- 01Was heißt Targeting bei Online-Werbung im B2B?
- 02Welche Targeting-Ebenen gibt es und wann passen sie?
- 03Welcher Ansatz bringt Gespräche?
- 04Wann bringt Targeting nichts?
- 05Welche Datenschutzregeln gelten beim Targeting?
- 06Checkliste für das Targeting einer B2B-Kampagne
- 07Wie verbinden Sie Anzeige und Telefon?
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Targeting bei Online-Werbung im B2B legt fest, wer die Anzeige sieht. Die Wahl der Ebene entscheidet, wie viele der Klicks von Entscheidern kommen, und die Zahl der Entscheider entscheidet über den Preis je Gespräch.
Dieser Beitrag stammt von Mai 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Am besten trägt ein Mix aus Firmenliste, Rolle und Suchbegriff, gemessen bis zum Gespräch. Stand: Oktober 2026.
Was heißt Targeting bei Online-Werbung im B2B?
Targeting ist die Auswahl der Personen, denen eine Anzeige angezeigt wird. Im B2B wählen Sie meist nach Firma, Branche, Berufsrolle, Suchbegriff oder einer hochgeladenen Liste von Konten. Breite Auswahl bringt Reichweite, enge Auswahl bringt Treffer. Die richtige Mischung hängt von der Anzahl Ihrer Zielkonten ab.
Welche Targeting-Ebenen gibt es und wann passen sie?
Tabelle: Targeting-Ebenen im B2B, Einordnung nach Stärke und Grenze
| Ebene | Beispiel | Stärke | Grenze |
|---|---|---|---|
| Firmenliste | 340 benannte Konten | Treffer nah an der Zielgruppe | Liste muss gepflegt und rechtlich sauber sein |
| Berufsrolle | Leiter Instandhaltung | Passende Personen | Profilangaben oft unvollständig |
| Suchbegriff | "Reinigungsdienst Industrie" | Hohe Absicht, der Nutzer sucht selbst | Hohe Kosten je Klick bei Wettbewerb |
| Interesse | Themen wie Logistik | Große Reichweite | Viele Streuverluste |
Quelle: Einordnung der Redaktion aus Projekterfahrung. Für Preise und Reichweite prüfen Sie die Werbekonten selbst, Kosten variieren stark nach Branche.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Welcher Ansatz bringt Gespräche?
In einem Projekt für einen Hersteller von Lagertechnik liefen vier Wochen lang zwei Ansätze mit je 2.400 Euro Budget. Der eine nutzte eine Firmenliste mit 340 Konten, der andere Suchbegriffe rund um Lagerlogistik. Die Firmenliste brachte 18 Klicks von Zielkonten und 5 Gespräche. Die Suchbegriffe brachten 47 Klicks, davon 2 Gespräche, weil die meisten Nutzer Preise suchten und keine Entscheider waren.
Die Rechnung: Die Firmenliste kostete 480 Euro je Gespräch, die Suchbegriffe 1.200 Euro. Der Unterschied kommt nicht aus dem Klickpreis, sondern aus dem Anteil der Klicks, die bei einem Entscheider landen. Die Zahlen gelten für dieses Projekt, Ihre Werte sehen anders aus.
Wann bringt Targeting nichts?
Targeting trägt nicht, wenn Ihre Zielkonten so klein sind, dass eine Anzeige sie schon nach wenigen Wochen zweimal gesehen hat. Dann bringt die direkte Ansprache per Telefon oder über einen Brief mehr. Es trägt auch nicht, wenn das Angebot nach dem Klick nicht erklärt wird und niemand die Anfrage zügig beantwortet. Wenn der Bedarf nicht im Netz gesucht wird, hilft die beste Auswahl wenig.
Welche Datenschutzregeln gelten beim Targeting?
Firmenlisten und hochgeladene Kontaktdaten brauchen eine Rechtsgrundlage, und für Tracking über Pixel gilt in der Regel eine Einwilligung nach § 25 TDDDG. Werbung per E-Mail an Unternehmen richtet sich nach § 7 UWG. Stand: Oktober 2026, keine Rechtsberatung. Klären Sie vor dem Hochladen einer Liste, woher die Daten stammen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Checkliste für das Targeting einer B2B-Kampagne
- Zielkonten als Liste mit Branche und Größe
- Zielrolle je Firma festgelegt
- Ein Suchbegriff-Set mit Absicht des Suchenden
- Zwei Ansätze mit gleichem Budget im Test
- Zählung bis zum Gespräch, nicht nur bis zum Klick
- Datenherkunft der Liste dokumentiert
Wie verbinden Sie Anzeige und Telefon?
KRAUSS schaltet im Rahmen des Performance Marketing Anzeigen mit Firmenlisten, Rollen und Suchbegriffen und übernimmt die Telefonebene, die aus Klicks Gespräche macht. Die Telefonakquise qualifiziert danach am Telefon, ob ein Kontakt wirklich einen Bedarf hat. Den Vergleich der Kanäle für Anzeigen zeigt die Seite LinkedIn-Ads oder Meta-Ads. Die Kosten je Klick für Suchbegriffe erklärt der Beitrag zu den Google-Ads-Kosten im B2B.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Targeting bei Online-Werbung im B2B?
Targeting legt fest, welche Personen eine Anzeige sehen. Im B2B wählt man meist nach Firma, Branche, Berufsrolle, Suchbegriff oder einer Liste von Konten.
Welches Targeting bringt im B2B die meisten Gespräche?
Eine benannte Firmenliste mit Zielrolle liefert im Beispielprojekt die meisten Gespräche je Euro. Suchbegriffe bringen Klicks, aber oft von Personen ohne Entscheidungsbefugnis.
Wie viele Zielkonten braucht eine Firmenliste?
Im Beispielprojekt waren es 340 Konten. Die Zahl hängt von Ihrem Markt ab, bei sehr kleinen Listen wirkt die Anzeige nach wenigen Wochen zu oft auf dieselben Personen.
Wie misst man den Erfolg von Targeting richtig?
Zählen Sie bis zum Gespräch, nicht nur bis zum Klick. Kosten je Gespräch zeigen, welche Ebene trägt, Kosten je Klick zeigen nur den Preis.
Welche Datenschutzregeln gelten für hochgeladene Firmenlisten?
Die Listen brauchen eine Rechtsgrundlage und eine dokumentierte Herkunft. Für Tracking über Pixel gilt in der Regel § 25 TDDDG, für Werbung per E-Mail § 7 UWG. Dies ist keine Rechtsberatung.
Wann bringt Targeting im B2B nichts?
Wenn die Zielkonten zu wenige sind, wenn der Bedarf nicht im Netz gesucht wird oder wenn die Anfrage nach dem Klick nicht schnell beantwortet wird.
Welche Targeting-Ebene passt zu Suchbegriffen?
Suchbegriffe passen, wenn der Interessent seinen Bedarf selbst sucht, etwa nach einem Dienstleister in einer Region. Für Konzernentscheider mit hohem Auftragswert ist die Firmenliste meist präziser.
Übernimmt KRAUSS das Targeting und die Telefonebene?
KRAUSS schaltet im Rahmen des Performance Marketing Anzeigen mit Firmenlisten, Rollen und Suchbegriffen und übernimmt die Telefonebene. Details stehen auf der Seite Performance Marketing.
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