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BlogVerkaufsgespräch

Verkaufstricks: Kurz wirksam, lang schädlich

Johannes KraussGeschäftsführer der KRAUSS GmbH
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
2 Min. Lesezeit
Inhalt7 Abschnitte
  1. 01Welcher Trick trägt beim Terminvorschlag?
  2. 02Welche Frist ist erlaubt?
  3. 03Praxisbeispiel: Zwei Abschlussfragen im Vergleich
  4. 04Wann schadet ein Trick mehr als er nutzt?
  5. 05Wie messen Sie die Wirkung eines Tricks?
  6. 06Was KRAUSS dazu liefert
  7. 07Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Verkaufstricks wirken am Telefon kurz, weil sie dem Gesprächspartner eine einfache Wahl lassen. Die Entweder-oder-Frage nach einem Termin trägt im B2B.

Dieser Beitrag stammt von Mai 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Erfundene Restplätze und Fristen verlieren das Vertrauen, das ein Termin braucht. Stand: Oktober 2026.

Welcher Trick trägt beim Terminvorschlag?

Die Frage mit zwei konkreten Terminen trägt, weil der Gesprächspartner nur noch einen Wert wählen muss. "Passt Ihnen Dienstag um 10 Uhr oder Donnerstag um 14 Uhr?" ist eine Frage, die man beantwortet, ohne lange zu überlegen. Sie setzt aber voraus, dass der Anlass geklärt ist.

Welche Frist ist erlaubt?

Eine Frist ist nur erlaubt, wenn sie aus Ihrer Kapazität oder aus dem Projekt des Kunden folgt. Ein Team mit drei freien Terminen in der Woche darf das sagen. Ein erfundener Restplatz oder eine Frist ohne Grund ist eine unlautere Druckmethode, die sich schnell herumspricht.

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Praxisbeispiel: Zwei Abschlussfragen im Vergleich

In einem Projekt für einen Anbieter von Lagerbeleuchtung führte ein Team 50 Gespräche mit einer offenen Frage nach einem Termin, mit 6 Terminen. Ein zweites Team führte 50 Gespräche mit der Entweder-oder-Frage, mit 10 Terminen. Beide Teams hatten denselben Anlass im Gespräch genannt.

Praxisbeispiel: Zwei Abschlussfragen im Vergleich
GrößeOffene FrageEntweder-oder-Frage
Gespräche5050
Termine610
Terminquote12 %20 %

Quelle: Zahlen aus dem Praxisbeispiel. Zwei Teams sind ein schwacher Vergleich, prüfen Sie den Effekt in Ihrem eigenen Team.

Wann schadet ein Trick mehr als er nutzt?

  • Der Gesprächspartner hat keinen Anlass und fühlt sich gedrängt.
  • Der Trick überrascht, etwa mit einem angeblichen Anruf eines Bekannten.
  • Der Einkauf erkennt die Methode und beendet das Gespräch.

Die Gegenposition: Ein Trick, der einmal funktioniert, bringt kein System. Ein Termin, der aus Vertrauen entsteht, hält bis zum Angebot.

Wie messen Sie die Wirkung eines Tricks?

Vergleichen Sie die Terminquote mit und ohne den Trick über mindestens zwei Wochen. Zählen Sie nur Gespräche, bei denen der Anlass genannt wurde. Kleine Unterschiede bei wenigen Gesprächen sind meist Zufall.

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Was KRAUSS dazu liefert

KRAUSS führt die Telefonebene durch und setzt die Terminvorschläge um. Den Abschluss am Angebot übernimmt Ihr Vertrieb. Für die Übung der Gesprächsführung finden Sie im Simulator ein Gespräch zum Durchspielen. Mehr zur Abschlussphase zeigt der Leitfaden zu Abschlusstechniken.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Verkaufstrick funktioniert am Telefon?

Die Frage mit zwei konkreten Terminen, etwa Dienstag oder Donnerstag, funktioniert, weil der Gesprächspartner nur noch einen Wert wählen muss. Sie setzt aber einen Anlass voraus.

Darf ich eine Frist für ein Angebot setzen?

Nur eine echte Frist, die aus Ihrer Kapazität oder aus dem Projekt des Kunden folgt. Eine erfundene Frist ist eine unlautere Druckmethode und schadet der Glaubwürdigkeit.

Welche Tricks sollte ich vermeiden?

Vermeiden Sie erfundene Restplätze, falsche Zitate, Druck mit angeblichen Mitbewerbern und Aussagen ohne Beleg. Sie verletzen Vertrauen und können rechtliche Folgen haben.

Wie wirkt die Frage nach einem zweiten Termin?

Sie wirkt, wenn der erste Termin gelungen ist und der Anlass klar ist. Nach einem Nein gilt die Frage als erledigt und darf nicht wiederholt werden.

Wie messe ich, ob ein Trick hilft?

Vergleichen Sie die Terminquote mit und ohne den Trick über mindestens zwei Wochen. Kleine Unterschiede bei wenigen Gesprächen sind Zufall.

Gibt es Tricks, die im B2B nie wirken?

Ja, Tricks, die den Gesprächspartner überraschen, etwa ein falscher Anruf als Einstieg. Der Einkauf erkennt sie und beendet das Gespräch.

Warum wirkt der Entweder-oder-Trick besser?

Er nimmt dem Gesprächspartner die Entscheidung, ob er überhaupt spricht. Er entscheidet nur, wann. Das senkt die Hürde, ohne Druck aufzubauen.

Welche Rolle spielt KRAUSS bei den Abschlüssen?

KRAUSS führt die Telefonebene und setzt die Terminvorschläge um. Den Abschluss am Angebot übernimmt Ihr Vertrieb.

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