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BlogVertriebsprozess

Vertriebstipps: Sieben Strategien für mehr Abschlüsse

Johannes KraussGeschäftsführer der KRAUSS GmbH
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
3 Min. Lesezeit
Inhalt13 Abschnitte
  1. 01Tipp 1: Pflegen Sie eine feste Zielliste
  2. 02Tipp 2: Führen Sie das Erstgespräch mit einem Anlass
  3. 03Tipp 3: Behandeln Sie Einwände mit einer Frage
  4. 04Tipp 4: Zeigen Sie den Nutzen in Zahlen
  5. 05Tipp 5: Fassen Sie nach, aber mit neuem Grund
  6. 06Tipp 6: Werten Sie jede Woche aus
  7. 07Tipp 7: Trainieren Sie Gespräche im Team
  8. 08Praxisbeispiel: Sieben Tipps in einem Team mit vier Vertrieblern
  9. 09Rechnung: Was bringt eine Verbesserung der Terminquote?
  10. 10Wann diese Tipps nicht helfen
  11. 11Checkliste für die Umsetzung
  12. 12Nächster Schritt
  13. 13Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Wirksame Vertriebstipps sind keine Tricks, sondern feste Abläufe mit Zahlen. Sieben Punkte decken den Weg von der Zielliste bis zur Auswertung ab.

Dieser Beitrag stammt von Dezember 2023. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Jeder Tipp nennt eine Kennzahl, mit der Sie prüfen, ob er wirkt.

Stand: Oktober 2026. Die Zahlen in den Beispielen sind Annahmen zur Veranschaulichung.

Tipp 1: Pflegen Sie eine feste Zielliste

Eine Zielliste mit 100 bis 300 passenden Unternehmen bringt mehr als eine lange Adressliste. Jeder Eintrag braucht Branche, Größe, Region und eine zuständige Funktion. Kennzahl: Anteil der Kontakte mit Gespräch.

Tipp 2: Führen Sie das Erstgespräch mit einem Anlass

Nennen Sie im ersten Satz den Grund für den Anruf. Stellen Sie danach eine offene Frage zum aktuellen Vorgehen. Kennzahl: Gesprächsquote je Anruf.

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Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

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Tipp 3: Behandeln Sie Einwände mit einer Frage

Auf den Einwand „kein Bedarf“ fragen Sie nach dem heutigen Vorgehen. Auf „keine Zeit“ bieten Sie einen Rückruf mit Datum an. Kennzahl: Anteil der Einwände, die zu einem Termin führen.

Tipp 4: Zeigen Sie den Nutzen in Zahlen

Ein Preis wirkt hoch, wenn der Nutzen fehlt. Rechnen Sie dem Kunden vor, was ein Problem im Jahr kostet, und stellen Sie den Preis dagegen. Kennzahl: Anteil der Angebote, die Rückfragen zum Preis auslösen.

Tipp 5: Fassen Sie nach, aber mit neuem Grund

Drei Kontakte innerhalb von zwei bis drei Wochen sind ein sinnvoller Rahmen. Jeder Kontakt braucht eine Information, eine Frage oder einen Termin. Kennzahl: Abschlussquote nach Nachfassen.

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Tipp 6: Werten Sie jede Woche aus

Zwanzig Minuten pro Woche reichen, um Gespräche, Termine und offene Angebote zu prüfen. Entscheiden Sie dann, welche Stufe Sie verbessern. Kennzahl: Zahl der Entscheidungen je Auswertung.

Tipp 7: Trainieren Sie Gespräche im Team

Üben Sie den Erstkontakt mit Kollegen, bevor Sie echte Kunden anrufen. Üben Sie einen Einwand pro Woche. Kennzahl: Gesprächsquote vor und nach dem Training.

Praxisbeispiel: Sieben Tipps in einem Team mit vier Vertrieblern

In einem Projekt für einen Hersteller von Industriesensoren setzte das Team vier der sieben Tipps in sechs Wochen um: feste Zielliste, Erstgespräch mit Anlass, wöchentliche Auswertung und Nachfassen mit neuem Grund. Die Gespräche je Woche stiegen von 52 auf 71. Die Terminquote stieg von 12 auf 17 Prozent.

Die Werte sind Projektzahlen. Sie zeigen, dass die Tipps zusammenwirken, belegen aber nicht, welcher Tipp allein den Effekt bringt.

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Rechnung: Was bringt eine Verbesserung der Terminquote?

Nehmen Sie an, Ihr Team führt 70 Gespräche im Monat. Bei 12 Prozent Terminquote ergeben sich 8 Termine. Bei 17 Prozent sind es 12 Termine. Bei einem Auftragswert von 8.000 Euro und einer Abschlussquote von 25 Prozent bringen 4 zusätzliche Termine rund 8.000 Euro Umsatz im Monat. Die Annahmen setzen Sie mit Ihren eigenen Zahlen ein.

Wann diese Tipps nicht helfen

Gute Tipps ersetzen kein Angebot, das am Bedarf vorbeigeht. Wenn Kunden den Nutzen nicht erkennen, hilft auch ein guter Einwand nichts. Auch ein kleiner Markt begrenzt die Wirkung jedes Tipps.

Gegenargument: Viele Tipps klingen einfach. Umgesetzt werden sie selten, weil sie Disziplin verlangen. Wählen Sie zwei Tipps und messen Sie vier Wochen lang.

Checkliste für die Umsetzung

  • Sie haben eine Zielliste mit klaren Kriterien.
  • Jedes Erstgespräch beginnt mit einem Anlass.
  • Einwände sind gesammelt und beantwortet.
  • Nachfassen hat einen neuen Grund je Kontakt.
  • Die Auswertung findet jede Woche statt.

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Nächster Schritt

Wer die Telefonarbeit abgeben will, findet bei der Telefonakquise von KRAUSS einen Ablauf mit Qualifizierung und Terminierung. Für das Üben des Gesprächseinstiegs hilft der Leitfaden zum Gesprächseinstieg am Telefon.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die wichtigsten Vertriebstipps?

Eine feste Zielliste, ein klarer Gesprächsablauf, der Umgang mit Einwänden, ein Preis, der den Nutzen zeigt, konsequentes Nachfassen und eine wöchentliche Auswertung. Diese sieben Punkte decken den Ablauf ab.

Wie erhöhe ich meine Abschlussquote?

Verbessern Sie zuerst die Qualifizierung, dann den Nutzen im Erstgespräch und zuletzt das Angebot. Messen Sie jede Stufe, damit Sie den Engpass sehen.

Wie gehe ich mit dem Einwand zu teuer um?

Fragen Sie nach dem Vergleich, den der Kunde gerade macht, und zeigen Sie den Nutzen in Zahlen. Ein Rabatt ist selten die erste Antwort.

Wie oft soll ich nachfassen?

Drei Kontakte innerhalb von zwei bis drei Wochen sind ein sinnvoller Rahmen. Jeder Kontakt braucht einen neuen Grund, sonst wirkt er wie Druck.

Was bringt eine wöchentliche Auswertung?

Sie zeigt früh, wo Gespräche oder Termine ausbleiben. Eine Auswertung von 20 Minuten pro Woche reicht, wenn die Zahlen feststehen.

Welche Kennzahl ist für Vertriebler am wichtigsten?

Die Zahl der qualifizierten Gespräche je Woche, weil sie am ehesten beeinflussbar ist. Abschlüsse folgen mit Verzögerung.

Helfen Verkaufsschulungen?

Sie helfen, wenn sie auf den eigenen Ablauf passen und das Gelernte im Alltag geübt wird. Ohne Übung im Gespräch bleibt das Wissen wirkungslos.

Wann greifen diese Tipps nicht?

Wenn das Angebot nicht zum Bedarf passt oder die Zielgruppe zu klein ist, helfen auch gute Tipps nicht. Prüfen Sie zuerst Angebot und Markt.

Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

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