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BlogVertriebsführung

Vertriebscoach: Effektive Strategien zur Umsatzsteigerung

Johannes KraussGeschäftsführer der KRAUSS GmbH
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
3 Min. Lesezeit
Inhalt8 Abschnitte
  1. 01Was macht ein Vertriebscoach?
  2. 02Coaching oder Training: Was passt zu Ihrem Problem?
  3. 03Wie viel bringt Coaching?
  4. 04Praxisbeispiel: Ein Team, das nach dem Erstgespräch hängenblieb
  5. 05Wann Coaching nicht hilft
  6. 06Checkliste: Vertriebscoaching vorbereiten
  7. 07Was KRAUSS dazu liefert
  8. 08Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Ein Vertriebscoach verbessert Verkaufsgespräche, indem er einzelne Verkäufer über mehrere Wochen begleitet, Gespräche auswertet und die Veränderung misst. Er wirkt am stärksten dort, wo bereits genug Gespräche stattfinden, die Ergebnisse aber hinter den Zielen liegen.

Dieser Beitrag stammt von April 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Was macht ein Vertriebscoach?

Ein Vertriebscoach arbeitet mit Verkäufern oder Führungskräften an konkreten Situationen aus dem Alltag: Erstgespräch, Bedarfsanalyse, Einwandbehandlung, Angebotsgespräch. Er hört Gespräche mit oder liest Protokolle, benennt die Stellen, an denen Termine oder Abschlüsse verloren gehen, und übt die Alternativen gemeinsam ein. Danach prüft er, ob sich die Ergebnisse verändern. Der Unterschied zum Seminar liegt in dieser Wiederholung.

Coaching oder Training: Was passt zu Ihrem Problem?

Ein Training vermittelt Methoden in einer Gruppe, meist an einem oder zwei Tagen. Ein Coaching setzt an der Anwendung an und dauert länger. Die folgende Entscheidungshilfe zeigt, welches Format zu welchem Problem passt.

Coaching oder Training: Was passt zu Ihrem Problem?
Problem im TeamPassendes FormatErste Maßnahme
Zu wenig GesprächeKeines, zuerst AkquiseErstansprache und Terminvereinbarung klären
Gespräche ohne TerminTraining GesprächsführungGesprächsleitfaden mit Qualifizierungsfragen
Termine ohne AbschlussCoaching Angebot und AbschlussAngebote und Verlustgründe auswerten
Starke Schwankung zwischen VerkäufernEinzelcoachingGespräche aufnehmen und vergleichen

Quelle für die Zuordnung: eigene Erfahrung aus Vertriebsprojekten, keine Studie. Die Tabelle ist ein Ausgangspunkt für das Gespräch mit Ihrem Team.

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Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

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Wie viel bringt Coaching?

Rechnen Sie mit einem einfachen Beispiel. Annahme: Ein Verkäufer führt 40 Erstgespräche im Monat, davon werden 20 Prozent zu einem Angebot und 25 Prozent der Angebote werden abgeschlossen. Das ergibt zwei Abschlüsse im Monat. Steigt die Angebotsquote durch Coaching von 20 auf 25 Prozent, sind es 2,5 Abschlüsse. Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 12.000 Euro (Annahme) entspricht das 6.000 Euro mehr Auftragsvolumen im Monat, also 72.000 Euro im Jahr. Ob Ihr Coaching diesen Effekt erreicht, zeigt nur die Messung vorher und nachher.

Praxisbeispiel: Ein Team, das nach dem Erstgespräch hängenblieb

In einem Projekt für einen Anbieter von Industriefiltern führten vier Verkäufer genug Erstgespräche, aber nur jedes fünfte mündete in ein Angebot. Die Gespräche wurden über drei Wochen aufgenommen. Das Muster war klar: Die Verkäufer stellten nach der Begrüßung sofort das Produkt vor und fragten nicht nach dem Anlass. Nach einem Coaching mit wöchentlichen Übungsgesprächen stieg die Angebotsquote im Team von 21 auf 33 Prozent in zehn Wochen. Gleichzeitig sank die Zahl der Gespräche, die ohne Ergebnis endeten, deutlich. Ihre eigene Messung zeigt, ob sich dieser Effekt auch bei Ihnen einstellt.

Wann Coaching nicht hilft

Coaching ersetzt keine Strategie. Fehlt ein klares Angebot oder passt der Markt nicht, verbessert auch das beste Gespräch nichts. Ebenso wenig hilft Coaching, wenn der Verkäufer die Rolle nicht will oder die Vergütung Verhalten belohnt, das dem Kunden schadet. Bevor Sie Geld für Coaching ausgeben, klären Sie drei Fragen: Gibt es genug Gespräche? Sind Angebot und Preisrahmen klar? Will der Verkäufer besser werden?

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

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Checkliste: Vertriebscoaching vorbereiten

  • Ausgangswerte für Gesprächs-, Termin- und Abschlussquote erhoben
  • Drei typische Gesprächssituationen benannt, die verbessert werden sollen
  • Gesprächsleitfaden oder Qualifizierungsfragen vorhanden
  • Ziel nach acht bis zwölf Wochen schriftlich festgehalten
  • Verantwortlich für die Auswertung benannt
  • Gespräch mit dem Coach über Erfahrung in Ihrer Branche geführt

Was KRAUSS dazu liefert

KRAUSS bietet Trainings an, etwa die Neukundengewinner-Workshops, und übernimmt selbst die telefonische Erstansprache und Terminierung für B2B-Unternehmen. Ein Einzelcoaching über Monate gehört nicht zum Angebot. Für die Gesprächsvorbereitung eignet sich der Gesprächsleitfaden für das Telefon, für die Strategie der Leitfaden zur B2B-Vertriebsstrategie. Mehr zu den Trainings finden Sie auf der Seite Training.

Stand: Oktober 2026.

Häufig gestellte Fragen

Was macht ein Vertriebscoach?

Ein Vertriebscoach analysiert Gespräche und Abläufe, übt mit den Verkäufern konkrete Situationen und misst danach, ob sich die Ergebnisse ändern. Er arbeitet über Wochen, nicht in einem einzelnen Seminartag.

Worin unterscheidet sich Vertriebscoaching vom Vertriebstraining?

Training vermittelt Methoden in einer Gruppe, oft in einem oder zwei Tagen. Coaching arbeitet an der Anwendung im Alltag, mit einzelnen Personen oder einem Team, über einen längeren Zeitraum.

Wann lohnt sich Vertriebscoaching?

Coaching lohnt sich, wenn Ihr Team genug Gespräche führt, die Ergebnisse aber schwanken oder hinter den Zielen zurückbleiben. Fehlen Gespräche, hilft zuerst eine bessere Akquise.

Welche Kennzahlen zeigen den Erfolg eines Coachings?

Gemessen werden Gesprächsanzahl, Terminquote, Angebotsquote und Abschlussquote vor dem Coaching und nach acht bis zwölf Wochen. Ohne Ausgangswert lässt sich kein Effekt belegen.

Was kostet ein Vertriebscoach?

Die Kosten hängen von Umfang, Dauer, Erfahrung des Coaches und Gruppengröße ab. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nur nach einem Gespräch über Ihre Ausgangslage.

Kann ein Vertriebscoach eine schwache Pipeline ersetzen?

Nein. Coaching verbessert die Wirkung jedes Gesprächs. Ist die Zahl der Gespräche zu klein, braucht es zuerst mehr Kontakte, etwa durch eine Erstansprache oder Terminvereinbarung.

Wie finde ich einen passenden Vertriebscoach?

Prüfen Sie, ob er Erfahrung im Vertrieb Ihrer Branche hat, ob er Ergebnisse mit Zahlen belegt und ob er mit Ihrem CRM und Ihren Gesprächsleitfäden arbeitet. Fragen Sie nach einem Probegespräch mit einem Verkäufer.

Bietet KRAUSS Vertriebscoaching an?

KRAUSS bietet Trainings wie die Neukundengewinner-Workshops an und übernimmt selbst die telefonische Erstansprache und Terminierung. Ein Einzelcoaching über Monate gehört nicht zum Angebot.

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