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BlogB2B-Marketing

Corporate Blog im B2B: Definition, Nutzen und Grenzen

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
4 Min. Lesezeit
Inhalt9 Abschnitte
  1. 01Was ist ein Corporate Blog?
  2. 02Welchen Nutzen hat ein Corporate Blog für den Vertrieb?
  3. 03Wie oft muss ein Corporate Blog erscheinen?
  4. 04Praxisbeispiel: Fünf Fragen aus dem Gespräch als Beiträge
  5. 05Rechnung: Was kostet ein Beitrag an Zeit?
  6. 06Wann lohnt sich ein Corporate Blog nicht?
  7. 07Welche Punkte prüfen Sie vor dem ersten Beitrag?
  8. 08Was liefert KRAUSS, was nicht?
  9. 09Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Ein Corporate Blog ist der Bereich einer Unternehmenswebsite, in dem das Unternehmen regelmäßig Fachbeiträge veröffentlicht. Im B2B dient er vor allem dazu, die Fragen von Einkäufern und Geschäftsführern vorab zu beantworten.

Dieser Beitrag stammt von Oktober 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Ob er Anfragen bringt, hängt davon ab, ob jeder Beitrag zu einem nächsten Schritt führt.

Stand: Oktober 2026. KRAUSS schreibt keine Blogbeiträge und betreibt kein Corporate Blog für Kunden. Dieser Beitrag erklärt das Format, und am Ende steht, was wir liefern.

Was ist ein Corporate Blog?

Ein Corporate Blog ist eine Sammlung von Fachartikeln unter dem Namen des Unternehmens. Die Beiträge erklären Verfahren, Begriffe und Entscheidungen aus dem Arbeitsalltag der Zielgruppe. Er unterscheidet sich von einer Pressemitteilung, weil er keine Nachricht verkündet, sondern eine Frage beantwortet.

Das Format sitzt zwischen Website und Fachmagazin. Die Website verkauft, der Blog erklärt, und ein Fachmagazin wird von anderen Verlagen geschrieben. Wer das Blog nutzt, sollte die Rolle klar festlegen, bevor der erste Beitrag erscheint.

Welchen Nutzen hat ein Corporate Blog für den Vertrieb?

Ein Corporate Blog beantwortet Suchanfragen, bevor ein Vertriebsmitarbeiter ein Gespräch führt. Der Entscheider kommt dann mit einer Vorstellung ins Gespräch, nicht mit einer Kaltakquise im Kopf. Ein Beitrag kann außerdem als Anlass für den ersten Satz am Telefon dienen, wenn er ein Problem der Zielgruppe konkret benennt.

Der Nutzen liegt also in der Vorbereitung. Ein Blog verkauft nicht selbst, er gibt dem Gespräch einen Grund.

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Wie oft muss ein Corporate Blog erscheinen?

So oft, wie Sie ihn mit echter Fachkompetenz füllen können. Ein Beitrag im Monat, der eine konkrete Frage beantwortet, nützt mehr als zwölf allgemeine Texte, die niemand sucht. Planen Sie Themen aus den Fragen, die im Vertrieb tatsächlich gestellt werden.

Praxisbeispiel: Fünf Fragen aus dem Gespräch als Beiträge

In einem Projekt für einen Anbieter von Kälteanlagen für den Lebensmittelhandel notierte das Vertriebsteam ein Quartal lang die Fragen aus den Gesprächen. Es ergaben sich fünf Fragen, die fast jedes Gespräch betrafen, etwa zu Wartungsintervallen und zur Energieaufnahme. Die Firma veröffentlichte vier Beiträge im Quartal, je einen zu einer dieser Fragen. Danach kamen 3 Anfragen über das Blog herein, die sich auf den Beitrag zur Wartung bezogen.

Die Fragen kamen aus dem Vertrieb, nicht aus einer Keyword-Liste. Deshalb trafen die Beiträge den Alltag der Einkäufer.

Rechnung: Was kostet ein Beitrag an Zeit?

Die Rechnung nutzt eine Annahme für den Aufwand. Ersetzen Sie sie durch Ihre Zeitangaben, sobald Sie sie kennen.

Tabelle: Rechnung: Was kostet ein Beitrag an Zeit, Stand 10/2026

Rechnung: Was kostet ein Beitrag an Zeit?
GrößeWertRechenweg
Stunden je Beitrag6Annahme: Recherche, Schreiben, Prüfen
Beiträge im Jahr12Ein Beitrag im Monat
Stunden im Jahr726 mal 12
Anfragen je Beitrag1 bis 3Annahme aus dem Praxisbeispiel

Quelle: Einordnung der Redaktion.

Setzen Sie die Stunden mit Ihrem internen Stundensatz und den Anfragen je Beitrag ins Verhältnis. Erst dann sehen Sie, ob das Blog die Zeit trägt.

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Wann lohnt sich ein Corporate Blog nicht?

Ein Corporate Blog lohnt sich nicht, wenn niemand im Haus die Fachfragen beantworten kann. Ein Text, den ein Außenstehender schreibt und den keiner prüft, wirkt schnell austauschbar. Das schadet mehr als ein fehlender Beitrag.

Auch in sehr kleinen Märkten lohnt es sich selten. Wenn Ihre Zielgruppe nur aus wenigen Firmen besteht, sprechen Sie sie besser direkt an. Eine Liste mit dem Anlass als erstem Satz bringt dort mehr als ein Beitrag, den niemand sucht.

Welche Punkte prüfen Sie vor dem ersten Beitrag?

Ein Corporate Blog trägt nur, wenn Fachlichkeit, Prüfung und nächster Schritt stehen. Die folgenden Punkte klären das vor dem ersten Beitrag.

  • Die Themen stammen aus echten Fragen der Gespräche.
  • Im Haus gibt es eine Person, die jede Aussage fachlich prüft.
  • Jeder Beitrag nennt am Ende einen nächsten Schritt.
  • Das Datum des Stands steht sichtbar im Beitrag.
  • Die Rolle des Blogs ist festgelegt: erklären, nicht verkaufen.
  • Sie messen Aufrufe, Anfragen und Gespräche je Beitrag.

Was liefert KRAUSS, was nicht?

KRAUSS schreibt keine Blogbeiträge und übernimmt keine Content-Produktion. Wir liefern die Telefonebene, die Terminierung und Anzeigen im Rahmen des Performance Marketings. Wenn Ihre Anfragen aus einem Blog kommen, rufen wir sie an, qualifizieren sie und vereinbaren den Termin.

Wer das Format als Teil eines Gesamtkonzepts plant, findet die Grundlagen im Content Marketing im B2B. Wie Anfragen aus Inhalten entstehen, zeigt die Seite zu Inbound Marketing. Den Einstieg bietet der Neukunden-Check, der in sechs Fragen zeigt, wo Ihre Akquise hakt.

Weiterführend: Der Leitfaden zur Neukunden-Pipeline zeigt, wie Anfragen aus Inhalten in Gespräche übergehen. Die Checkliste zum Zielgruppen-Check hilft bei der Auswahl der Fragen, und die Methode erklärt unsere Arbeitsweise.

Die Geldseite für die Telefonebene ist die Telefonakquise. Den nächsten Schritt bietet der Neukunden-Check.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Corporate Blog?

Ein Corporate Blog ist der Bereich einer Unternehmenswebsite, in dem das Unternehmen regelmäßig Fachbeiträge veröffentlicht. Die Beiträge beantworten Fragen der Zielgruppe und verkaufen nicht direkt. Sie geben dem Vertrieb einen Grund für das Gespräch.

Bringt ein Corporate Blog im B2B Anfragen?

Er kann Anfragen bringen, wenn die Beiträge konkrete Fragen beantworten und jeder Beitrag einen nächsten Schritt nennt. Messen Sie Aufrufe, Anfragen und Gespräche je Beitrag, bevor Sie das Format ausbauen.

Wie oft sollte ein Corporate Blog veröffentlicht werden?

So oft, wie Sie den Beiträgen echte Fachkompetenz geben können. Ein gut geprüfter Beitrag im Monat schlägt viele allgemeine Texte. Planen Sie die Themen aus den Fragen, die im Vertrieb tatsächlich gestellt werden.

Wer sollte die Beiträge eines Corporate Blogs schreiben?

Jemand aus dem Haus, der die Fachfragen beantworten kann, und eine Person, die jede Aussage prüft. Externe Texte ohne fachliche Prüfung wirken schnell austauschbar. Die Verantwortung für den Inhalt bleibt beim Unternehmen.

Wie viel Zeit kostet ein Corporate Blog?

Rechnen Sie mit Stunden je Beitrag für Recherche, Schreiben und Prüfung, etwa 6 Stunden als Annahme. Multiplizieren Sie das mit der Zahl der Beiträge im Jahr und mit Ihrem internen Stundensatz.

Schreibt KRAUSS Blogbeiträge für Unternehmen?

Nein. KRAUSS schreibt keine Blogbeiträge und übernimmt keine Content-Produktion. Wir liefern die Telefonebene, die Terminierung und Anzeigen im Rahmen des Performance Marketings.

Was kostet es, Anfragen aus dem Blog telefonisch zu bearbeiten?

Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot. Den Konfigurator finden Sie auf /preise#konfigurator.

Wann lohnt sich ein Corporate Blog nicht?

Wenn niemand im Haus die Fachfragen beantworten kann oder wenn Ihre Zielgruppe nur aus wenigen Firmen besteht. In diesen Fällen sprechen Sie die Firmen besser direkt an als mit einem Beitrag, den niemand sucht.

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