Inhalt9 Abschnitte
- 01Welche Fragen soll ein B2B-Unternehmensblog beantworten?
- 02Wie plane ich Beiträge, damit der Blog nicht versandet?
- 03Wann lohnt sich der Aufwand? Eine Rechnung mit offenen Annahmen
- 04Praxisbeispiel: Ein Hersteller von Großküchentechnik mit zwölf Beiträgen
- 05Wann ist ein Unternehmensblog die falsche Wahl?
- 06Welche Checkliste hilft beim Start?
- 07Was bringt KRAUSS in diesem Bereich?
- 08Wie gehen Sie nach den ersten drei Monaten weiter?
- 09Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Ein Unternehmensblog im B2B lohnt sich, wenn er die Fragen beantwortet, die ein Einkäufer vor dem Gespräch stellt, und am Ende einen klaren nächsten Schritt zeigt. Dafür braucht er ein Thema mit Kaufbezug, einen festen Rhythmus und eine Messung je Beitrag.
Dieser Beitrag stammt von Dezember 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Stand: Oktober 2026.
Welche Fragen soll ein B2B-Unternehmensblog beantworten?
Er beantwortet die Fragen, die vor einer Entscheidung gestellt werden. Im B2B sind das Kosten, Auswahl, Ablauf und Risiko. Fragen wie "Was ist ein Unternehmensblog?" bringen Besuche, aber selten Anfragen.
Sammeln Sie die Fragen aus Ihrem Vertrieb. Schreiben Sie jede Frage aus dem Erstgespräch auf, die Sie in den letzten drei Monaten dreimal gehört haben. Das ergibt in der Regel 20 bis 30 Themen, die mehr tragen als jede Keyword-Liste.
Wie plane ich Beiträge, damit der Blog nicht versandet?
Planen Sie zwölf Beiträge für das Jahr und einen festen Termin im Monat. Ein Beitrag braucht vier Arbeitsschritte: Frage festlegen, Antwort mit Beleg schreiben, Angebot am Ende setzen, nach drei Monaten prüfen.
| Schritt | Aufwand je Beitrag | Verantwortlich |
|---|---|---|
| Frage aus dem Vertrieb holen | 30 Minuten | Vertriebsleitung |
| Antwort mit Beleg schreiben | 4 Stunden | Fachperson |
| Redaktion und Bilder | 2 Stunden | Redaktion |
| Messung nach drei Monaten | 30 Minuten | Marketing |
Quelle: Richtwerte der Redaktion, Annahmen ohne Messung.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann lohnt sich der Aufwand? Eine Rechnung mit offenen Annahmen
Ein Beitrag kostet im Beispiel rund 7 Stunden. Bei einem Stundensatz von 80 Euro ergeben sich 560 Euro je Beitrag. Zwölf Beiträge kosten damit gut 6.700 Euro im Jahr, bevor eine Zeile Anzeige geschaltet ist.
Die Gegenrechnung ist offen. Angenommen, ein Beitrag bringt im Schnitt eine Anfrage pro Quartal, die Ihr Vertrieb mit einer Abschlussquote von 20 Prozent bearbeitet, und Ihr Auftragswert liegt bei 15.000 Euro. Dann entsteht ein Umsatz von 3.000 Euro je Beitrag und Quartal. Ob diese Annahme trifft, zeigt erst Ihre Messung. Ohne Messung rechnet man sich nur etwas vor.
Praxisbeispiel: Ein Hersteller von Großküchentechnik mit zwölf Beiträgen
In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik entstanden im ersten Jahr zwölf Beiträge zu Wartungsfragen. Nach fünf Monaten kamen 14 Anfragen über den Blog, 6 davon wurden Gespräche, 2 wurden Aufträge. Die zwei Beiträge mit der meisten Wirkung beantworteten eine Frage, die der Vertrieb ohnehin dreimal pro Woche hörte.
Das Beispiel ist anonym und mit realistisch gewählten Zahlen. Es ersetzt keine eigene Messung.
Wann ist ein Unternehmensblog die falsche Wahl?
Ein Blog lohnt sich nicht, wenn niemand im Haus die Fachfragen beantworten kann. Dann entstehen allgemeine Texte, die jeder Wettbewerber ebenso schreibt. Auch wenn Ihr Verkaufszyklus nur wenige Tage dauert, trägt der Blog wenig. Ein Anruf bei den richtigen Entscheidern bringt dort schneller Termine.
Wer nur Reichweite will, bekommt mit Anzeigen schneller Sichtbarkeit. Der Blog beginnt sich nach frühestens drei bis sechs Monaten zu tragen, weil Suchmaschinen Zeit brauchen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Welche Checkliste hilft beim Start?
- Fünf Fragen aus dem Vertrieb gesammelt
- Jede Frage hat einen Beleg oder eine eigene Erfahrung als Quelle
- Jeder Beitrag endet mit einem nächsten Schritt, zum Beispiel einem Gespräch
- Ein Name für Fachinhalte, ein Name für die Redaktion
- Messung nach drei Monaten: Besuche, Klicks, Anfragen mit Quelle
Die Checkliste Zielgruppen-Check hilft, die Frage vorab einer Zielgruppe zuzuordnen.
Was bringt KRAUSS in diesem Bereich?
KRAUSS schreibt keine Blogbeiträge für Kunden und übernimmt keine Redaktion. Wir liefern die Telefonebene: Gespräche mit Entscheidern, die Terminierung und, wenn Sie es wünschen, Anzeigen, die auf Ihre Angebotsseiten führen. Wer einen Blog plant, wird damit schneller zu Gesprächen. Mehr dazu auf der Seite B2B-Leadgenerierung und Neukundengewinnung im B2B.
Der Leitfaden Neukunden-Strategie zeigt, wie Sie Blog, Anruf und Anzeige in eine Reihenfolge bringen. Für Fragen zum Ablauf der Telefonakquise lesen Sie die Seite Telefonakquise.
Wie gehen Sie nach den ersten drei Monaten weiter?
Lesen Sie die Messung je Beitrag. Beiträge mit Anfragen erhalten ein Update mit neuen Beispielen. Beiträge ohne Wirkung bekommen einen anderen Einstieg oder werden zusammengelegt. Ein Blog wächst durch Pflege, nicht durch Menge.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ein B2B-Unternehmensblog erscheinen?
Ein Beitrag im Monat genügt, wenn er eine echte Frage Ihrer Kunden beantwortet und Sie ihn bis zum Ende pflegen. Zwei Beiträge im Monat lohnen erst, wenn ein Mensch im Haus dafür Zeit hat.
Bringt ein Unternehmensblog im B2B überhaupt Anfragen?
Er bringt Anfragen, wenn er Suchfragen aus dem Einkauf beantwortet und auf eine Seite mit klarem nächsten Schritt führt. Ein Blog ohne Angebot am Ende bringt Besuche, aber selten Gespräche.
Welche Themen eignen sich für einen Unternehmensblog im B2B?
Geeignet sind Fragen, die vor einem Kauf gestellt werden: Kosten je Termin, Auswahl eines Dienstleisters, Ablauf einer Akquise, typische Fehler. Produktwerbung ohne Problem im Titel liest im B2B kaum jemand.
Wer schreibt den Blog, wenn im Haus niemand Zeit hat?
Eine Person aus dem Vertrieb liefert die Fachinhalte, eine Redaktion formt sie. KRAUSS schreibt keine Blogbeiträge für Kunden. Wir liefern Telefonakquise, Terminvereinbarung und Anzeigen, die auf Ihre Seiten führen.
Was kostet ein Unternehmensblog?
Das hängt vom Umfang, von der Redaktion und von der Zeit ab, die Ihre Fachleute investieren. Eine Kostenrechnung je Beitrag zeigt der Abschnitt Rechnung. Den Preis für Telefonakquise und Terminierung rechnen Sie im Konfigurator auf /preise#konfigurator. Die Preisliste erhalten Sie im Angebot.
Wie messe ich, ob der Blog Leads bringt?
Messen Sie je Beitrag Besuche, Klicks auf Angebotsseiten und Anfragen mit Quelle. Ein Beitrag gilt als wirksam, wenn er nach drei Monaten mindestens eine Anfrage mit Quelle Blog gebracht hat.
Darf ich Kunden per Blog-Abo ansprechen?
Ein Abo ist eine Einwilligung zur Information des Lesers. Für Werbung per E-Mail an Unternehmen gilt § 7 UWG. Für rechtliche Einzelfragen holen Sie Rat bei einem Anwalt ein. Dies ist keine Rechtsberatung.
Ab wann lohnt sich ein eigener Blog gegenüber Anzeigen?
Anzeigen liefern sofort Sichtbarkeit, der Blog liefert über Monate Suchtreffer. Im B2B tragen beide Wege zusammen. Der Blog lohnt sich, sobald Sie zehn Fragen Ihrer Kunden sicher beantworten können.
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