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BlogB2B-Marketing

Native Advertising im B2B: Formen, Grenzen und Test

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
4 Min. Lesezeit
Inhalt8 Abschnitte
  1. 01Was ist Native Advertising?
  2. 02Wie unterscheidet sich Native Advertising von Display-Werbung?
  3. 03Lohnt sich Native Advertising für einen B2B-Anbieter?
  4. 04Ein Beispiel aus der Praxis: Anzeige mit Frage statt Artikel
  5. 05Wann nicht? Die Grenzen von Native Advertising
  6. 06Wo passt KRAUSS in diese Kette?
  7. 07Checkliste vor dem ersten Test
  8. 08Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Native Advertising ist Werbung, die im Format und Umfeld einer redaktionellen Seite erscheint und als Anzeige gekennzeichnet sein muss. Im B2B lohnt sie sich selten als erster Schritt, weil das Angebot erst verstanden werden muss.

Dieser Beitrag stammt von August 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Stand: Oktober 2026.

Was ist Native Advertising?

Native Advertising ist bezahlte Werbung, die sich in Form und Gestaltung an das Umfeld anpasst, in dem sie steht. Ein Beispiel ist ein gesponserter Fachbeitrag in einem Branchenportal oder eine Empfehlung in einer Business-Plattform. Entscheidend ist die Kennzeichnung: Der Leser muss erkennen, dass es Werbung ist. Das Wettbewerbsrecht verlangt, dass Werbung als solche erkennbar bleibt.

Drei Formen kommen im B2B am häufigsten vor:

  • Gesponserte Fachartikel in Branchenmedien
  • Empfohlene Inhalte in Business-Netzwerken
  • Anzeigen, die in Suchergebnissen oder Newslettern wie Beiträge wirken

Wie unterscheidet sich Native Advertising von Display-Werbung?

Display-Werbung ist ein Banner, das als Werbung auffällt. Native Advertising soll im Umfeld gelesen werden. Das bringt mehr Aufmerksamkeit, kostet aber mehr Arbeit, weil der Text einen echten Nutzen liefern muss. Ein Banner verlangt drei Wörter, ein gesponserter Artikel 800 bis 1.200 Wörter.

Tabelle: Native Advertising und Display im B2B, Stand 10/2026

Wie unterscheidet sich Native Advertising von Display-Werbung?
KriteriumDisplay-BannerNative Advertising
Aufmerksamkeitkurz, oft übersehenlänger, wenn der Inhalt trägt
AufwandGrafik und drei ZeilenArtikel oder Beitrag mit Nutzen
KennzeichnungeindeutigPflicht, sichtbar
MessungKlicksLesedauer, Klicks, Anfragen
Geeignet fürWiedererkennungErklärung eines Problems

Quelle: Einordnung der Redaktion, keine Marktzahl.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Lohnt sich Native Advertising für einen B2B-Anbieter?

Es lohnt sich, wenn Ihre Zielgruppe in einem Fachmedium liest und Ihr Angebot ein Problem erklärt, das Leser verstehen müssen. Es lohnt sich weniger, wenn das Angebot sofort einen Termin braucht. Eine Anzeige mit klarer Frage nach einem Gespräch kann dann mehr Anfragen bringen als ein Artikel.

Ein Beispiel aus der Praxis: Anzeige mit Frage statt Artikel

In einem Projekt für einen Hersteller von Lagertechnik testeten wir einen gesponserten Fachbeitrag in einem Branchenportal und eine Textanzeige mit einer Frage nach der Auslastung. Der Beitrag hatte 1.100 Wörter und 2.300 Leser, davon 46 Klicks auf die Zielseite. Die Textanzeige hatte 3.800 Impressionen und 61 Klicks. Aus den 61 Klicks entstanden 9 Anfragen, aus den 46 Klicks 5.

Die Rechnung mit Annahmen: Bei 9 Anfragen und einer Gesprächsquote von 40 % entstehen rund 4 Gespräche. Die Quote ist eine Annahme des Projekts, keine Marktzahl.

Tabelle: Rechnung mit Annahmen, Werte aus dem Beispielprojekt

Ein Beispiel aus der Praxis: Anzeige mit Frage statt Artikel
KennzahlGesponserter BeitragTextanzeige mit Frage
Reichweite2.300 Leser3.800 Impressionen
Klicks4661
Anfragen59
Gespräche bei 40 % (Annahme)24

Quelle: Werte aus dem Projekt, Einzelfall, Stand 10/2026.

Wann nicht? Die Grenzen von Native Advertising

Native Advertising trägt nicht, wenn Ihr Angebot in einem Satz verständlich ist und die Zielgruppe nicht liest. Auch bei sehr kleinen Zielgruppen bleibt die Reichweite zu klein. Eine Kennzeichnung, die nicht eindeutig ist, schadet dem Ruf und kann wettbewerbsrechtlich problematisch werden. Die Regeln zur Werbung verlangen Klarheit, siehe § 5a UWG zur Irreführung durch Unterlassen. Keine Rechtsberatung.

Wer nicht weiß, ob der Kanal passt, testet zuerst mit einer Anzeige, die direkt nach einem Gespräch fragt. Die Gegenüberstellung von Kanälen zeigt der Vergleich Performance Marketing oder Telefonakquise.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Wo passt KRAUSS in diese Kette?

KRAUSS plant und steuert Anzeigen als Performance Marketing, wenn sie Anfragen liefern sollen. Die Texte für gesponserte Beiträge und die Redaktion der Medien liegen nicht in unserem Leistungsumfang. Nach der Anfrage übernimmt die Telefonebene: Wir rufen zurück, qualifizieren und terminieren in den Kalender Ihres Vertriebs. Den Ablauf zeigt die Seite Telefonakquise.

Checkliste vor dem ersten Test

  • Zielgruppe und Medium sind bekannt, mit einer Quelle für die Reichweite
  • Kennzeichnung als Werbung ist sichtbar
  • Die Zielseite nennt den nächsten Schritt, zum Beispiel einen Terminwunsch
  • Messung für Klicks, Anfragen und Gespräche ist eingerichtet
  • Testdauer und Budget sind vorher festgelegt

Häufig gestellte Fragen

Was ist Native Advertising einfach erklärt?

Bezahlte Werbung, die im Format des Umfelds erscheint und als Werbung gekennzeichnet ist. Im B2B ist das oft ein gesponserter Fachbeitrag oder eine Anzeige in einem Branchenportal.

Muss Native Advertising gekennzeichnet werden?

Ja. Der Leser muss erkennen, dass es sich um Werbung handelt. Die genaue Form richtet sich nach Medium und Gestaltung. Die Prüfung im Einzelfall übernimmt ein Rechtsberater.

Ist Native Advertising teurer als Display-Werbung?

Oft ja, weil der Inhalt aufwendiger ist. Dafür kann die Lesedauer und die Qualität der Anfragen höher sein. Messen Sie beides.

Welche Kennzahl zeigt den Erfolg?

Die Zahl der Gespräche je 100 Impressionen, weil sie den Weg bis zum Termin abbildet. Klicks allein reichen nicht.

Brauche ich einen Artikel oder reicht eine Anzeige?

Eine Anzeige reicht, wenn die Frage klar ist. Ein Artikel lohnt sich, wenn das Problem erst erklärt werden muss.

Kann KRAUSS Anzeigen für mich schalten?

Ja, als Performance Marketing für Anfragen. Die Redaktion gesponserter Inhalte gehört nicht zu unseren Leistungen.

Wie hängt Native Advertising mit der Akquise zusammen?

Anzeigen erzeugen Anfragen, die Telefonakquise macht daraus Gespräche und Termine. Ohne Rückruf verliert der Kanal den Großteil seines Werts.

Wo finde ich den Einstieg in Anzeigen für Vertrieb?

Der Neukunden-Check zeigt, wo Ihr Weg von der Anfrage zum Gespräch hakt. Ein Angebot für Ihre Zielgruppe konfigurieren Sie im Angebot-Konfigurator.

Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

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  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
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