Zum Inhalt springen

Blog

Display Advertising im B2B: Definition, Ansätze und wann es Termine bringt

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
3 Min. Lesezeit
Inhalt8 Abschnitte
  1. 01Was ist Display Advertising?
  2. 02Welche Ansätze gibt es im B2B?
  3. 03Praxisbeispiel: Display-Test ohne Termin
  4. 04Rechnung: Was ein Display-Termin kostet
  5. 05Wann Display nicht trägt
  6. 06Wie Display mit der Telefonebene zusammenspielt
  7. 07Was KRAUSS dazu liefert
  8. 08Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Display Advertising sind Bildanzeigen auf fremden Webseiten und in Apps. Sie erreichen viele Menschen, doch im B2B führen sie selten direkt zu Terminen.

Dieser Beitrag stammt von August 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Stand: Oktober 2026.

Was ist Display Advertising?

Display Advertising umfasst Banner, Bildanzeigen und Videoanzeigen, die auf Webseiten und in Apps erscheinen, die nicht dem Werbenden gehören. Der Anzeigende kauft Einblicke, meist in Tausenderpaketen (TKP), oder zahlt je Klick. Die Ausspielung läuft oft über Werbenetzwerke, die Seiten nach Themen und Besucherprofilen zuordnen.

Für den B2B-Vertrieb ist die Frage nicht, ob Display funktioniert, sondern für wen. Eine Anzeige für Einkaufsleiter in der Gastronomie landet auf Seiten, die auch Gäste, Studierende und Hobbyköche lesen. Die Streuung ist der Preis der Reichweite.

Welche Ansätze gibt es im B2B?

Drei Ansätze kommen in der Praxis vor. Sie unterscheiden sich in dem, was sie messen.

  1. Markenbekanntheit. Die Anzeige soll bekannt machen, bevor ein Telefonat stattfindet. Gemessen werden Einblicke und Wiedererkennung, nicht Termine.
  2. Retargeting. Die Anzeige erreicht Besucher, die Ihre Seite bereits besucht haben. Die Zielgruppe ist klein und warm, der Effekt misst sich an Anfragen.
  3. Anlassbezogene Anzeigen. Die Anzeige nennt einen Anlass, etwa eine Messe, eine Vorgabe oder einen Neubau, und führt zu einer Seite mit einem konkreten Angebot.

Der dritte Ansatz trägt am ehesten Termine, weil er an einem Anlass hängt. Der erste Ansatz verlangt Geduld und ein Budget, das die Marke über Monate trägt.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Praxisbeispiel: Display-Test ohne Termin

In einem Projekt für einen Anbieter von Kälte-Logistik lief ein Display-Test über vier Wochen mit rund 30.000 Einblicken. Die Anzeige nannte die Fuhrparkleitung als Zielrolle. Es gab 18 Klicks und keinen Termin. Die Auswertung zeigte, dass fast alle Klicks von Nicht-Entscheidern kamen, die die Zielrolle im Text nicht erkannten.

Der zweite Test richtete die Anzeige auf einen Anlass aus, die Umstellung einer Flotte auf Elektrofahrzeuge. Mit denselben Einblicken kamen 7 Klicks, aus denen 2 Termine wurden. Das Beispiel ist anonym und realistisch gerechnet, es ist kein Kundenergebnis.

Rechnung: Was ein Display-Termin kostet

Die Rechnung zeigt den Unterschied zwischen Reichweite und Termin. Alle Zahlen sind Annahmen.

Rechnung: Was ein Display-Termin kostet
SchrittAnnahmeErgebnis
Einblicke30.000Basis
Kosten je 1.000 Einblicke8 Euro240 Euro gesamt
Klickrate0,1 Prozent30 Klicks
Termin je Klick1 von 103 Termine
Kosten je Termin240 Euro geteilt durch 380 Euro je Termin

Quelle: eigene Annahmen für die Planung. Ihr Wert für Einblicke und Klickrate ersetzt die Beispielzahlen, sobald Sie einen Test gefahren haben.

Wann Display nicht trägt

Display trägt nicht, wenn Ihre Zielgruppe nur ein paar hundert Entscheider umfasst. Dann erreichen die meisten Einblicke Personen außerhalb der Zielgruppe, und das Budget verbrennt. Auch wenn Ihr Angebot einen langen Entscheidungsweg hat, reicht eine Anzeige selten. Dann braucht es ein Gespräch, das den Anlass aufnimmt.

Die Gegenposition hat ebenfalls Gewicht. Wer Display ganz streicht, verliert Reichweite bei Entscheidern, die den Namen nie gehört haben. Ein kleiner Test mit klarer Zielrolle zeigt, welcher Fall vorliegt.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Wie Display mit der Telefonebene zusammenspielt

Die Anzeige bereitet den Anruf vor, sie ersetzt ihn nicht. Ein Entscheider, der die Marke bereits gesehen hat, nimmt den Anruf eher an. Die Telefonebene nennt dann den Anlass aus der Anzeige im ersten Satz. Mehr dazu auf der Seite zu Telefonakquise und im Leitfaden zum Gesprächseinstieg am Telefon.

Welche Zielgruppe in welchem Kanal zählt, klären Sie vorab. Die Seite zur B2B-Leadgenerierung zeigt, wie Anzeigen, Liste und Anruf zusammenhängen. Eine Vorprüfung Ihrer Zielgruppe nimmt der Neukunden-Check vor, ohne Formular, direkt im Browser.

Was KRAUSS dazu liefert

KRAUSS bietet Anzeigen im Performance Marketing an und verbindet sie mit Telefonebene und Terminierung. Ob Display zu Ihrer Zielgruppe passt, entscheiden wir im Erstgespräch an Ihren Zahlen, nicht an unserem Angebot. Wenn Display nicht passt, sagen wir das.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Display Advertising?

Display Advertising sind Bildanzeigen, Banner und Videoanzeigen, die auf fremden Webseiten und in Apps erscheinen. Der Anzeigende zahlt je tausend Einblicke oder je Klick, je nach Vertrag.

Lohnt sich Display Advertising im B2B?

Es lohnt sich, wenn Ihre Zielgruppe groß genug ist und eine Marke vorab bekannt sein muss. Für eine Nische mit wenigen hundert Entscheidern ist die Streuung meist zu breit, weil viele Einblicke bei Nicht-Entscheidern landen.

Was ist der Unterschied zwischen Display und Suchanzeigen?

Suchanzeigen erscheinen, wenn jemand aktiv nach einem Begriff sucht. Display erreicht Menschen beim Lesen anderer Seiten und fragt nicht nach einem Bedarf. Deshalb liegt die Klickrate bei Display meist niedriger.

Welche Kennzahl zeigt, ob Display funktioniert?

Die Kennzahl, die zählt, ist die Zahl der Termine oder Anfragen je Euro, nicht die Zahl der Einblicke. Klicks und Einblicke zeigen nur, ob die Anzeige gesehen wurde.

Kann Display Kaltakquise ersetzen?

Nein. Display erzeugt Aufmerksamkeit, aber der Termin entsteht im Gespräch. Wer am Telefon einen Entscheider erreicht, braucht eine Ansprache, die zum Anlass passt. Display kann dieses Gespräch vorbereiten, es ersetzt es nicht.

Bietet KRAUSS Display Advertising an?

KRAUSS bietet Anzeigen im Performance Marketing an und verbindet sie mit der Telefonebene und der Terminierung. Welche Kanäle für Ihre Zielgruppe passen, klären wir im Erstgespräch. Eine Zusage für jeden einzelnen Kanal gibt es nicht.

Wie teuer ist ein Display-Test?

Der Preis hängt von Zielgruppe, Kanal und Testdauer ab. Ein belastbarer Test braucht genug Einblicke, um eine Aussage zu erlauben. Den Rahmen konfigurieren Sie im Angebots-Konfigurator auf der Preisseite.

Was sollte ich vor einem Display-Test klären?

Klären Sie, welche Rolle Sie erreichen wollen, welcher Anlass dahinter steht und welche Seite Sie als Ziel vorgeben. Ohne diese drei Angaben misst der Test nur Reichweite, nicht den Nutzen.

Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügenSehen Sie KRAUSS-Artikel häufiger in Google Top Stories und KI-Antworten (öffnet Google in neuem Fenster)

Weiterlesen

Alle Artikel im Blog

Das Wissen haben Sie. Die Termine vereinbaren wir.

Kein Verkaufsgespräch. In 15 Minuten klären wir, ob Ihre Zielgruppe telefonisch erreichbar ist und wie ein Testprojekt aussieht.

Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00