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Google Display Ads für B2B: Wann das Netzwerk Termine bringt

Johannes KraussGeschäftsführer der KRAUSS GmbH
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
3 Min. Lesezeit
Inhalt8 Abschnitte
  1. 01Was unterscheidet das Display-Netzwerk von der Suche?
  2. 02Wann lohnt sich das Display-Netzwerk für B2B?
  3. 03Wie richten Sie eine Display-Kampagne aus?
  4. 04Praxisbeispiel: Remarketing für Angebotsbesucher
  5. 05Wann hilft das Display-Netzwerk nicht?
  6. 06Welche Checkliste prüft die Display-Kampagne?
  7. 07Wie kommen aus Klicks Termine?
  8. 08Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Das Google Display Network zeigt Anzeigen auf Partnerseiten und in Apps, während Nutzer etwas anderes lesen. Für B2B lohnt es sich vor allem dann, wenn Sie Besucher wieder erreichen wollen oder eine klar umrissene Zielgruppe ansprechen.

Dieser Beitrag stammt von November 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Für schnelle Anfragen ist die Suche meist näher am Bedarf.

Stand: Oktober 2026. Funktionen, Formate und Zielgruppenarten ändert Google regelmäßig. Prüfen Sie die Einstellungen in der Google-Ads-Hilfe, bevor Sie ein Konto aufsetzen.

Was unterscheidet das Display-Netzwerk von der Suche?

Bei der Suche zeigt Google Anzeigen zu einer Anfrage, die jemand gerade eingetippt hat. Im Display-Netzwerk erscheinen Anzeigen dort, wo sich Nutzer ohnehin aufhalten. Der Bedarf ist also oft noch nicht formuliert. Dafür erreichen Sie mehr Menschen mit weniger Aufmerksamkeit für Ihr Angebot.

Was unterscheidet das Display-Netzwerk von der Suche?
KriteriumSucheDisplay-Netzwerk
AuslöserEingetippte AnfrageSeite oder App, die der Nutzer besucht
Bedarfmeist vorhandenoft noch nicht formuliert
Stärkedirekte NachfrageRemarketing und Reichweite
Typische AufgabeAnfragen gewinnenErinnern und Vorbereiten

Quelle: Einordnung der Redaktion. Die Eigenschaften der beiden Netzwerke kann Google in der eigenen Hilfe nachlesen.

Wann lohnt sich das Display-Netzwerk für B2B?

Es lohnt sich in zwei Fällen. Erstens beim Remarketing: Besucher Ihrer Angebotsseite sehen die Anzeige später erneut, während sie sich entscheiden. Zweitens bei klar umrissenen Zielgruppen, etwa Einkäufern einer Branche, die Sie über Interessen oder eigene Listen erreichen.

Im B2B ist die Entscheidung oft lang. Eine Anzeige, die im richtigen Moment wieder auftaucht, hilft dann mehr als ein einziger Klick. Der Erfolg zeigt sich deshalb nicht nach dem ersten Tag, sondern über mehrere Wochen.

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Wie richten Sie eine Display-Kampagne aus?

Gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:

  1. Legen Sie das Ziel fest: Remarketing, Reichweite oder ein bestimmter Angebotsanlass.
  2. Bauen Sie eine Zielgruppenliste, etwa aus Besuchern der Angebotsseite der letzten 30 Tage.
  3. Begrenzen Sie das Budget je Tag und wählen Sie Partnerseiten, die zur Branche passen.
  4. Schreiben Sie je Zielgruppe eine Anzeige mit einem konkreten Anlass, zum Beispiel einem Erstgespräch.
  5. Richten Sie die Zielseite so ein, dass der Besucher in einem Schritt Kontakt aufnehmen kann.

Die Liste der Besucher muss rechtlich sauber entstehen. Die Einwilligung und die Cookie-Einstellungen prüfen Sie vorher. Eine Rechtsberatung ersetzt dieser Beitrag nicht.

Praxisbeispiel: Remarketing für Angebotsbesucher

In einem Projekt für einen Hersteller von Industriefiltern lief bisher nur die Suche. Das Team legte eine Display-Kampagne für Besucher der Angebotsseite an, mit einem Budget von 25 Euro je Tag. Die Liste umfasste nach vier Wochen rund 1.200 Besucher. Die Anzeige brachte 38 Rückkehrer auf die Seite, neun davon stellten eine Anfrage. Vier der Anfragen wurden zu Erstgesprächen. Das Team rief jede Anfrage binnen eines Werktags an. Die Zahlen sind anonymisiert und gerundet.

Wann hilft das Display-Netzwerk nicht?

Wenn Ihr Angebot kaum Besucher hat, reicht die Liste für Remarketing nicht. Dann bleibt das Netzwerk teuer und bringt wenig Rückmeldung. Auch bei einem Angebot mit sehr kleinem Markt lohnt sich die Reichweite nicht, weil die Zielgruppe schon erreicht ist.

Gegen eine Kampagne spricht außerdem ein fehlendes Gespräch nach dem Klick. Eine Anzeige, die auf ein Formular führt, das niemand anruft, verbrennt Budget. Planen Sie daher die Nachverfolgung vor dem Start.

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Welche Checkliste prüft die Display-Kampagne?

  • Das Ziel steht fest: Remarketing, Reichweite oder ein Angebotsanlass.
  • Die Zielgruppenliste entsteht datenschutzkonform und ist dokumentiert.
  • Das Tagesbudget ist begrenzt und die Partnerseiten sind geprüft.
  • Jede Anzeige nennt einen konkreten Anlass.
  • Die Zielseite führt in einem Schritt zum Kontakt.
  • Jede Anfrage wird zeitnah angerufen und qualifiziert.

Die Liste der Begriffe für Anfragen und Termine finden Sie im Glossar zur Lead-Qualifizierung. Ein Einstieg in die Anfrageauswertung steht in der Checkliste zur Lead-Qualifizierung.

Wie kommen aus Klicks Termine?

Anzeigen liefern Besucher, aber keine Gespräche. Die Telefonakquise übernimmt die Nachverfolgung, qualifiziert die Anfragen und vereinbart Termine. Für den Anzeigenteil steht die Seite zu Performance Marketing bereit.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Google Display Network?

Das Google Display Network zeigt Anzeigen auf Partnerseiten und in Apps, die mit Google zusammenarbeiten. Anders als bei der Suche erscheinen Ihre Anzeigen dort, ohne dass jemand gerade nach Ihrem Angebot sucht. Sie erreichen Menschen während der Recherche auf anderen Seiten.

Lohnt sich Display für B2B-Termine?

Display eignet sich vor allem für Remarketing, also für Besucher, die Ihre Seite schon kennen, und für Reichweite in einer klar umrissenen Zielgruppe. Für schnelle Anfragen ist die Suche meist näher am Bedarf. Entscheiden Sie nach dem Ziel, nicht nach der Netzwerkgröße.

Wie richte ich eine Display-Kampagne für B2B aus?

Wählen Sie Zielgruppen nach Interesse oder Remarketing, begrenzen Sie die Partnerseiten und setzen Sie einen Tagesbudget-Deckel. Verwenden Sie Anzeigen, die einen konkreten Anlass nennen, etwa ein Angebot oder einen Termin, und keine allgemeine Imagewerbung.

Was ist Remarketing im Display-Netzwerk?

Remarketing zeigt Anzeigen Personen, die Ihre Website besucht haben. Sie legen dafür eine Zielgruppenliste an, die aus Besuchen einer bestimmten Seite entsteht. Die Liste muss datenschutzkonform aufgebaut sein, dazu prüfen Sie Einwilligung und Cookie-Einstellungen.

Welche Anzeigenformate gibt es im Display-Netzwerk?

Es gibt Textanzeigen, Bildanzeigen und responsive Anzeigen, die Google aus Bausteinen zusammensetzt. Halten Sie Bild, Überschrift und Angebot konsistent, damit der Nutzer den Absender sofort erkennt. Die aktuellen Formate und Größen finden Sie in der Google-Ads-Hilfe.

Woran messe ich, ob Display funktioniert?

Messen Sie nicht nur Klicks, sondern Besuche der Zielseite, Anfragen und den Anteil der Anfragen, die zu Terminen werden. Vergleichen Sie diese Werte über mehrere Wochen mit einer Kontrollgruppe ohne Anzeigen, wenn Ihr Budget das erlaubt.

Kann ich Display ohne Suche betreiben?

Ja, aber die Suche liefert meist die direkteste Nachfrage. Ein Konto mit Display und ohne Suchkampagnen verliert oft die Kunden, die aktiv nach einer Lösung suchen. Prüfen Sie zuerst, ob Suchbegriffe das Angebot bereits gut abdecken.

Was passiert nach dem Klick auf eine Display-Anzeige?

Der Besucher landet auf einer Seite, die zum Anlass der Anzeige passt. Danach braucht es einen Weg zum Gespräch, etwa Rückruf oder Terminwunsch. Ohne telefonische Nachverfolgung bleiben viele Interessenten unbeantwortet.

Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

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