Inhalt8 Abschnitte
- 01Welche Vorteile hat ein Cloud-CRM im Vertriebsalltag?
- 02Welche Vorteile hat ein On-Premise-CRM?
- 03Wo liegen die wichtigsten Unterschiede?
- 04Wie wirkt sich die Wahl auf Integration und Nutzung aus?
- 05Praxisbeispiel: Außendienst mit schwacher Verbindung
- 06Wann die Cloud nicht die bessere Wahl ist
- 07Checkliste vor dem Kauf
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Welche Vorteile bringt ein Cloud CRM, welche ein On-Premise CRM? Vergleich nach Zugriff, Updates, Datenhaltung und Anpassung, mit Praxisbeispiel.
Dieser Beitrag stammt von Mai 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Welche Vorteile hat ein Cloud-CRM im Vertriebsalltag?
Ein Cloud-CRM ist von überall erreichbar, Updates kommen ohne Projekt, und Ihr Team startet schnell. Für Vertriebsteams zählt vor allem, dass Termine, Notizen und Angebote am selben Ort stehen, auch wenn jemand unterwegs ist.
Welche Vorteile hat ein On-Premise-CRM?
Ein On-Premise-CRM bleibt im eigenen Netz. Sie bestimmen den Standort der Daten, die Update-Zeitpunkte und die Anbindung an interne Systeme. Das hilft dort, wo Vorgaben die Datenhaltung im Haus verlangen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wo liegen die wichtigsten Unterschiede?
Die Unterschiede zeigen sich in vier Punkten:
Tabelle: Wo liegen die wichtigsten Unterschiede?, Stand Oktober 2026
| Kriterium | Cloud-CRM | On-Premise-CRM |
|---|---|---|
| Zugriff | Browser, überall | Netz oder VPN |
| Updates | laufend, ohne Projekt | geplant, mit Test |
| Datenhaltung | beim Anbieter | im eigenen Haus |
| Anpassung | in der Regel begrenzt | weitreichend, aber teurer |
Quelle: eigene Zusammenstellung und Rechnung mit den genannten Annahmen, Stand Oktober 2026.
Wie wirkt sich die Wahl auf Integration und Nutzung aus?
Viele Cloud-Systeme bringen fertige Anbindungen für gängige Werkzeuge mit. On-Premise-Systeme lassen sich oft tiefer anpassen, brauchen dafür aber eine Schnittstelle, die Ihre IT pflegt. Prüfen Sie zuerst, welche Systeme täglich Daten austauschen müssen, und wählen Sie danach.
Praxisbeispiel: Außendienst mit schwacher Verbindung
In einem Projekt für einen Anbieter von Verpackungsmaschinen arbeiteten sechs Außendienstler mit einem lokalen CRM, das nur im Büro lief. Nach dem Wechsel auf ein Cloud-CRM trugen sie Besuchsberichte am selben Tag ein, vorher oft erst nach einer Woche. Die Zahlen sind anonymisiert und gerundet, die Einführung dauerte rund zwei Monate.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann die Cloud nicht die bessere Wahl ist
Wenn Sie strenge Vorgaben zur Datenhaltung haben, eigene Serverkapazität nutzen oder nur ein kleines internes Werkzeug brauchen, kann On-Premise überlegen sein. Auch bei sehr speziellen Schnittstellen zu Altsystemen sollten Sie die Cloud erst prüfen, bevor Sie sich festlegen.
Checkliste vor dem Kauf
Diese Punkte entscheiden, ob der Schritt in Ihrem Team trägt.
- Liste der Systeme, die Daten austauschen müssen
- Vorgaben zu Standort und Zugriff geklärt
- Zahl der Nutzer und Außendienstler festgelegt
- Testlauf mit echten Kontakten geplant
- Ausstiegsregeln im Vertrag geprüft
Mehr zur Einordnung von Systemen im Vertrieb steht im Beitrag zu CRM im Vertrieb.
Häufig gestellte Fragen
Ist ein Cloud-CRM für den Außendienst besser?
In den meisten Fällen ja, weil Notizen und Termine ohne Verzögerung im System landen. Entscheidend ist eine stabile mobile Anbindung und eine Oberfläche, die auf dem Smartphone funktioniert.
Kann ein On-Premise-CRM später in die Cloud?
Das ist möglich, meist aber aufwendig. Planen Sie Datenübernahme, Rechte und Schnittstellen als eigenes Projekt und testen Sie vorher mit einer Kopie.
Welche Kosten sind beim On-Premise-Modell oft unterschätzt?
Häufig fehlen die Kosten für Betrieb, Updates und Ausfallzeiten. Rechnen Sie interne Stunden der IT mit ein, sonst wirkt die Lizenz günstiger, als sie es ist.
Wie wichtig sind Schnittstellen bei der Wahl?
Sehr wichtig, weil ein CRM ohne Anbindung an Telefonie, Angebotssystem und Auftragsbearbeitung Doppelarbeit erzeugt. Listen Sie zuerst die Systeme auf, die Sie wirklich brauchen.
Ist die Datensicherheit in der Cloud geringer?
Nicht automatisch. Ein Anbieter mit klaren Verträgen und Zertifizierungen kann die Sicherheit verbessern. Prüfen Sie Standort, Auftragsverarbeitung und Zugriffsrechte.
Wie lange dauert die Umstellung?
Eine Cloud-Umstellung braucht oft einige Wochen, eine On-Premise-Umstellung meist mehrere Monate. Die Dauer hängt stark von der Datenqualität ab.
Stand: Oktober 2026
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