Inhalt8 Abschnitte
- 01Was unterscheidet Cloud-CRM von On-Premise-CRM?
- 02Was kostet welches Modell?
- 03Wann spricht mehr für On-Premise?
- 04Wie stehen Sicherheit und Datenschutz?
- 05Praxisbeispiel: Umstieg von einem Server im Keller auf ein Cloud-CRM
- 06Wann die Cloud nicht passt
- 07Checkliste für Ihre Entscheidung
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Cloud oder On-Premise CRM? Vergleich von Kosten über drei Jahre, Betrieb, Datenschutz und Integration, mit Rechenweg und Fällen, die anders entscheiden.
Dieser Beitrag stammt von August 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Was unterscheidet Cloud-CRM von On-Premise-CRM?
Ein Cloud-CRM läuft bei einem Anbieter, Ihr Team greift per Browser darauf zu, und Sie zahlen laufend dafür. Ein On-Premise-CRM läuft auf Servern, die Sie selbst oder ein Dienstleister Ihrer Wahl betreiben. Sie kaufen die Lizenz, tragen den Betrieb und planen Updates selbst.
Was kostet welches Modell?
Die Kosten verschieben sich. Cloud-CRM verteilt sie über die Laufzeit, On-Premise bündelt sie am Anfang und bei jeder Wartung.
Tabelle: Was kostet welches Modell?, Stand Oktober 2026
| Posten | Cloud-CRM | On-Premise-CRM |
|---|---|---|
| Lizenz | laufend je Nutzer | einmalig, danach Wartung |
| Server und Betrieb | beim Anbieter | eigene IT oder Dienstleister |
| Updates | im Abo enthalten | Projekte mit Terminplanung |
| Start | meist in Tagen bis Wochen | meist in Wochen bis Monaten |
Quelle: eigene Zusammenstellung und Rechnung mit den genannten Annahmen, Stand Oktober 2026.
So rechnen Sie den Vergleich nach: Cloud-Kosten je Jahr sind Nutzer mal Monatspreis mal 12. On-Premise-Kosten je Jahr sind Lizenz geteilt durch die Nutzungsdauer plus Wartung plus interne Stunden mal Stundensatz. Setzen Sie Ihre eigenen Preise ein, die Angebote der Anbieter liefern die Zahlen. Entscheidend ist der Zeitraum: Über drei Jahre liegen die Summen oft näher beieinander, als der monatliche Preis vermuten lässt.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann spricht mehr für On-Premise?
On-Premise lohnt sich, wenn Vorgaben die Datenhaltung im eigenen Haus verlangen, wenn eine Schnittstelle nur lokal erreichbar ist oder wenn Ihre IT die Infrastruktur ohnehin betreibt. Das ist ein echtes Gegenargument zur Cloud, und es betrifft nicht jedes Unternehmen.
Wie stehen Sicherheit und Datenschutz?
Beide Modelle können sicher betrieben werden. Im Cloud-Fall prüfen Sie den Anbieter, den Serverstandort und den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Im On-Premise-Fall tragen Sie Updates, Backups und Zugriffsrechte selbst. Die Verantwortung bleibt in beiden Fällen bei Ihnen. Rechtsberatung ersetzt dieser Text nicht, den Wortlaut finden Sie auf eur-lex.europa.eu.
Praxisbeispiel: Umstieg von einem Server im Keller auf ein Cloud-CRM
In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik lief das CRM auf einem eigenen Server. Die Pflege dauerte rund zwei Tage im Monat, und ein Update verschob sich um drei Monate. Nach dem Umstieg auf ein Cloud-CRM blieb die Pflege bei etwa einem halben Tag im Monat. Die Zahlen sind anonymisiert und gerundet.
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Wann die Cloud nicht passt
Wenn Ihre Daten nur intern verarbeitet werden dürfen und Ihre IT keine Anbindung zulässt, bleibt On-Premise die richtige Wahl. Auch bei sehr individuellen Abläufen prüfen Sie vor dem Kauf, ob das Cloud-System die Anpassung ohne Eingriff in den Kern erlaubt. Die Frage, wie viel Eigenbetrieb Sie sich leisten, stellt sich auch bei externen Dienstleistern. Der Leitfaden zur Steuerung externer Vertriebsdienstleister zeigt, welche Kontrollpunkte dabei gelten.
Checkliste für Ihre Entscheidung
Diese Punkte entscheiden, ob der Schritt in Ihrem Team trägt.
- Datenhaltung: Gibt es eine Vorgabe zum Standort?
- Schnittstellen: Welche Systeme müssen angebunden werden?
- Betrieb: Wer pflegt Updates und Backups?
- Kosten: Drei-Jahres-Summe für beide Modelle berechnet?
- Ausstieg: Wie kommen Sie an Ihre Daten, wenn Sie wechseln?
Häufig gestellte Fragen
Ist Cloud-CRM sicherer als On-Premise?
Die Sicherheit hängt vom Anbieter und von Ihrer Konfiguration ab. Ein großer Cloud-Anbieter betreibt oft mehr Sicherheitstechnik als ein kleines Team im eigenen Haus. Ihre Rechte und Prozesse bleiben aber Ihre Aufgabe.
Kann ich von On-Premise in die Cloud wechseln?
Ja, das ist ein üblicher Weg. Entscheidend sind die Datenübernahme, die Zuordnung der Felder und ein Testlauf vor dem Stichtag. Planen Sie dafür Zeit ein, weil Dubletten erst beim Import auffallen.
Welches Modell ist für kleine Teams günstiger?
Für kleine Teams ist Cloud-CRM meist die einfachere Wahl, weil keine eigene Infrastruktur nötig ist. Ob es günstiger ist, zeigt erst die Drei-Jahres-Rechnung mit Ihren Zahlen.
Was passiert mit den Daten, wenn der Anbieter wechselt?
Vereinbaren Sie vorab einen Export in einem offenen Format und die Löschfristen im Vertrag. Prüfen Sie diese Punkte vor der Unterschrift, nicht danach.
Brauche ich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?
Wenn ein Anbieter in Ihrem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet, verlangt Art. 28 DSGVO einen schriftlichen Vertrag. Lassen Sie ihn von Ihrer Rechtsabteilung oder Datenschutzberatung prüfen.
Wie lange dauert eine Einführung?
Eine einfache Cloud-Einführung dauert oft einige Wochen. Eine On-Premise-Einführung mit Schnittstellen dauert häufig mehrere Monate, weil Server, Berechtigungen und Tests hinzukommen.
Stand: Oktober 2026
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