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BlogB2B-Marketing

Kundensegmentierung B2B: Kriterien und Praxisbeispiel

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
4 Min. Lesezeit
Inhalt7 Abschnitte
  1. 01Was bringt eine Segmentierung im B2B?
  2. 02Welche Kriterien wählen Sie?
  3. 03Praxisbeispiel: Drei Segmente, drei Quoten
  4. 04Wann Segmentierung nicht hilft
  5. 05Checkliste für die Segmentierung
  6. 06Wie hilft KRAUSS bei der Segmentierung?
  7. 07Häufig gestellte Fragen

Dieser Beitrag stammt von Januar 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Kundensegmentierung im B2B teilt Ihre Zielliste in Gruppen mit ähnlichem Bedarf und eigener Quote. Vier Schritte reichen für den Anfang: Kriterien wählen, Segmente bilden, Quoten je Segment messen und die Liste pflegen. Das Praxisbeispiel zeigt, dass Segmente mit gleicher Ansprache sehr unterschiedliche Termin-Quoten haben. Stand: Oktober 2026.

Was bringt eine Segmentierung im B2B?

Eine Ansprache für alle Kunden trifft meist niemanden richtig. Ein Hotel, eine Kantine und eine Klinik haben andere Abläufe, andere Entscheider und andere Gründe, warum sie etwas ändern. Segmentierung macht diese Unterschiede sichtbar, bevor Sie Zeit investieren.

Das Glossar Zielgruppenanalyse erklärt die Grundlagen. Wer die Entscheider je Segment kennen will, findet im Leitfaden Buyer Persona im B2B die passende Methode.

Welche Kriterien wählen Sie?

Welche Kriterien ändern Ihre Ansprache?

Wählen Sie Kriterien, die Ihre Botschaft oder Ihren Ansprechpartner verändern. Branche und Betriebsgröße sind meist die ersten. Standort oder eingesetzte Technik kommen dazu, wenn sie Ihr Angebot beeinflussen. Ein Kriterium, das Sie nicht anders behandeln, gehört nicht ins Modell.

Wie bilden Sie die Segmente?

Teilen Sie die Liste nach den gewählten Kriterien und zählen Sie die Kontakte je Gruppe. Eine Gruppe mit weniger als etwa 50 Kontakten ist für eine Quote zu klein. Fassen Sie solche Gruppen mit einer ähnlichen zusammen.

Wie messen Sie je Segment?

Erfassen Sie für jedes Segment Gespräche, Termine und übergebene Termine. Die Termin-Quote je Segment zeigt, wo der Ansatz wirkt. Ein Segment mit hoher Quote lohnt mehr Zeit, ein Segment mit niedriger Quote braucht eine andere Botschaft oder gar keine Ansprache.

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Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

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Praxisbeispiel: Drei Segmente, drei Quoten

In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik umfasste die Zielliste 1.200 Betriebe in drei Segmenten: Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und Krankenhäuser. Alle Segmente bekamen zuerst dieselbe Ansprache. Nach einem Quartal zeigte die Auswertung deutliche Unterschiede in der Terminquote.

Die Zahlen sind anonym und realistisch gerundet. Die Liste war vor der Ansprache nach Betriebsgröße bereinigt. Die Rechnung:

Praxisbeispiel: Drei Segmente, drei Quoten
SegmentKontakteTermineQuote
Hotellerie3005217,3 %
Gemeinschaftsverpflegung500418,2 %
Krankenhäuser400184,5 %

Die Hotellerie zeigt die höchste Quote, weil dort Küchenausfälle direkt die Gäste treffen. Die Krankenhäuser brauchen einen längeren Vorlauf, weil Beschaffung und Hygienevorgaben mehr Stufen haben. Das Team plante daraufhin die Krankenhäuser für einen späteren Zeitraum ein und setzte die Ansprache bei der Hotellerie fort.

Wann Segmentierung nicht hilft

  • Bei sehr kleinen Listen mit wenigen Dutzend Kontakten ist jede Quote ein Zufall. Arbeiten Sie dann mit der ganzen Liste.
  • Wenn Ihr Angebot für alle Kunden gleich passt, bringt eine Einteilung nur Aufwand.
  • Wenn die Daten fehlen oder veraltet sind, wird jede Gruppe falsch. Pflegen Sie die Liste zuerst.
  • Segmente, die nach Gefühl gebildet werden, verlieren ihren Wert, sobald die Zahlen anders aussehen.

Checkliste für die Segmentierung

  • Zwei bis drei Kriterien festlegen, die Ihre Ansprache verändern
  • Liste nach diesen Kriterien trennen und Kontakte je Gruppe zählen
  • Kleine Gruppen unter etwa 50 Kontakten zusammenfassen
  • Gespräche, Termine und Quote je Segment erfassen
  • Nach einem Quartal prüfen, ob die Segmente sich noch unterscheiden

Die Prüfung der Zielgruppe bietet die Checkliste Zielgruppen-Check. Das Profil des idealen Kunden erklärt der Leitfaden Ideal Customer Profile.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
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Wie hilft KRAUSS bei der Segmentierung?

KRAUSS prüft die Zielliste vor der Ansprache nach Branche und Betriebsgröße und trennt die Ergebnisse je Segment. Sie erhalten die Quoten je Gruppe. Die Auswahl der Segmente treffen Sie gemeinsam mit Ihrem Team. Mehr dazu auf der Seite Telefonakquise.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Kundensegmentierung im B2B?

Kundensegmentierung teilt Geschäftskunden in Gruppen ein, die ähnliche Bedürfnisse und Kaufwege haben. Jede Gruppe bekommt eine eigene Ansprache, ein eigenes Angebot und eine eigene Kennzahl. So sehen Sie, wo Ihre Ansprache wirkt.

Welche Kriterien eignen sich zur Segmentierung?

Branche, Betriebsgröße, Standorte, eingesetzte Technik und der Anlass für einen Kauf. Wählen Sie zunächst zwei bis drei Kriterien, die Ihre Ansprache wirklich verändern.

Wie viele Segmente sollte ein Unternehmen haben?

Für die meisten B2B-Teams sind drei bis fünf Segmente gut führbar. Mehr Segmente lohnen nur, wenn jedes genug Kontakte für eine belastbare Quote hat. Fassen Sie kleine Segmente zusammen, bevor Sie sie aufgeben.

Wie unterscheidet sich die Segmentierung vom ICP?

Der Ideal Customer Profile beschreibt den einen Kunden, den Sie am liebsten gewinnen. Die Segmentierung teilt den gesamten Markt in Gruppen. Der ICP ist meist ein Segment, das Sie zuerst bearbeiten.

Welche Daten brauche ich für die Segmentierung?

Firmenstammdaten aus dem CRM, Branchenangaben, Betriebsgröße und Ihre bisherigen Gespräche und Termine. Ohne Ergebnisdaten bleibt die Segmentierung eine Vermutung. Ergänzen Sie die Daten je Segment mit der Quote aus den Gesprächen.

Wie oft sollte ich Segmente überprüfen?

Einmal je Quartal reicht in den meisten Fällen. Prüfen Sie, ob die Quoten je Segment noch Unterschiede zeigen. Gleichen sich die Segmente an, fassen Sie sie zusammen.

Wann lohnt sich Segmentierung nicht?

Bei sehr kleinen Listen mit wenigen Dutzend Kontakten, bei fehlenden Daten oder bei einem Produkt, das für alle gleich passt. Dann bringt eine Einteilung nur Aufwand ohne Erkenntnis.

Wie hilft KRAUSS bei der Segmentierung?

KRAUSS prüft die Zielliste vor der Ansprache nach Branche und Betriebsgröße und trennt die Ergebnisse je Segment. Die Quoten erhalten Sie je Gruppe. Die Auswahl der Segmente bleibt bei Ihrem Team.

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