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Dieser Beitrag stammt von Juli 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Lead Nurturing hält Kontakte warm, die noch keinen Bedarf oder kein Budget genannt haben. Drei bis vier Wiedervorlagen mit jeweils einem konkreten Anlass im Abstand von sechs bis acht Wochen reichen meist aus. Danach endet die Serie, und der Kontakt wartet auf einen Anlass. Stand: Oktober 2026.
Warum verstreichen Leads ohne Ergebnis?
Viele Leads bekommen einen Erstkontakt und danach nichts mehr. Der Interessent hatte keinen Bedarf im Moment, aber der Bedarf kommt später. Wer dann nicht fragt, verliert den Kontakt an den Wettbewerber, der gerade vorbeikommt. Das Glossar Wiedervorlage beschreibt den Ablauf im Telefon.
Vier Bausteine einer Wiedervorlage
Welcher Anlass rechtfertigt den Kontakt?
Jede Wiedervorlage braucht einen Grund, der mit dem Kunden zu tun hat. Ein Hinweis auf eine Veränderung in seiner Branche, eine neue Zahl oder eine Frage zum aktuellen Stand sind gute Gründe. Eine Floskel wie „Ich wollte mich nur melden“ ist kein Anlass.
Wie lang ist der Abstand?
Sechs bis acht Wochen zwischen den Kontakten halten den Faden, ohne zu drängen. Kürzere Abstände wirken schnell wie Druck. Längere Abstände lassen den Kontakt verblassen.
Wann endet die Serie?
Nach drei bis vier Wiedervorlagen ohne Reaktion setzen Sie den Kontakt auf eine Liste für später. Notieren Sie das Datum und den Grund. Der Kontakt bleibt erhalten, aber er bekommt keine weitere Serie.
Wie halten Sie den Stand fest?
Jede Wiedervorlage bekommt einen Eintrag mit Datum, Anlass und Ergebnis. Der Eintrag zeigt dem nächsten Bearbeiter, was schon gesagt wurde. Ohne diese Notiz beginnt jeder Kontakt bei null.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Praxisbeispiel: Drei Wiedervorlagen mit Anlass
In einem Projekt für einen Anbieter von Gebäudereinigung lagen 300 Kontakte ohne Termin nach einem einmaligen Erstkontakt auf Halde. Danach führte das Team für jeden Kontakt drei telefonische Wiedervorlagen im Abstand von sechs Wochen durch, jeweils mit einem Anlass aus dem Markt des Kunden. Nach der Serie hatten 41 Kontakte einen Termin, bei einer Einmalansprache aus dem Vorjahr waren es 12.
Die Zahlen sind anonym und realistisch gerundet. Sie stammen aus einem Projekt und sind keine Studie. Die Rechnung:
| Vorgehen | Kontakte | Termine | Quote |
|---|---|---|---|
| Einmalansprache | 300 | 12 | 4,0 % |
| Drei Wiedervorlagen mit Anlass | 300 | 41 | 13,7 % |
Die Quote steigt, weil der Kontakt später auf einen Bedarf trifft, den er zum Zeitpunkt des ersten Anrufs noch nicht hatte. Die Serie hat ein Ende, deshalb wirkt sie nicht wie Dauerwerbung.
Wann Nurturing nicht hilft
- Bei Kontakten, die keinen Bezug zu Ihrem Angebot haben, verschwendet die Serie Zeit beider Seiten.
- Wenn Ihr Team die Wiedervorlagen nicht einhält, wirkt die Serie unzuverlässig.
- Wenn der Kunde ausdrücklich keinen Kontakt wünscht, endet die Serie sofort und ohne Ausnahme.
- Bei sehr wenigen Kontakten lohnt sich der Aufwand für eine Serie kaum.
Checkliste für Wiedervorlagen
- Jeder Kontakt erhält einen konkreten Anlass für die nächste Wiedervorlage
- Abstand von sechs bis acht Wochen im Kalender festhalten
- Höchstens drei bis vier Wiedervorlagen je Kontakt planen
- Ergebnis jeder Wiedervorlage im CRM notieren
- Serie nach dem letzten Versuch sauber beenden und datieren
Für das Nachfassen nach einem Angebot eignet sich die Checkliste Angebot nachfassen. Den Ablauf im Detail beschreibt der Leitfaden Follow-up im Vertrieb.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie hilft KRAUSS bei Wiedervorlagen?
KRAUSS führt Wiedervorlagen telefonisch durch, wenn Ihr Team einen Anlass und eine Liste vorgibt. Bestätigte Termine gehen an Ihr Team. Versand per E-Mail bieten wir nicht an. Mehr dazu auf der Seite Telefonakquise.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Lead Nurturing?
Lead Nurturing hält Kontakte warm, die noch keinen Bedarf oder kein Budget genannt haben. Sie erhalten in festen Abständen einen Anlass zum Gespräch, etwa eine Veränderung im Markt oder eine neue Leistung. Das Ziel ist ein Termin zum passenden Zeitpunkt.
Wie oft sollte ich nachfassen?
Drei bis vier Wiedervorlagen im Abstand von sechs bis acht Wochen reichen für die meisten B2B-Kontakte. Danach beenden Sie die Serie und setzen den Kontakt auf eine Liste für später. Mehr Kontakte wirken schnell wie Druck.
Welche Inhalte passen zu einer Wiedervorlage?
Ein konkreter Anlass mit Nutzen für den Kunden: eine neue Zahl aus Ihrer Branche, ein Hinweis auf eine Änderung im Markt oder eine Frage zum aktuellen Stand. Der Inhalt soll ein Gespräch öffnen, nicht eine Broschüre verschicken.
Wie unterscheidet sich Nurturing von Kaltakquise?
Bei Nurturing gab es schon einen Kontakt, Interesse oder eine Anfrage. Kaltakquise beginnt ohne Vorkontakt. Die Ansprache beim Nurturing bezieht sich deshalb auf den früheren Anlass.
Wann endet ein Nurturing-Prozess?
Wenn der Kontakt einen Termin vereinbart, ein Angebot annimmt oder klar ablehnt. Ebenso nach der letzten Wiedervorlage ohne Reaktion. Halten Sie das Ende im CRM fest, damit niemand den Kontakt erneut anschreibt.
Wie messe ich den Erfolg?
Messen Sie die Zahl der Kontakte, die auf eine Wiedervorlage reagieren, und die Termine daraus. Vergleichen Sie den Anteil mit einer Liste, die nur einmal angesprochen wurde.
Wann lohnt sich Nurturing nicht?
Bei sehr kleinen Listen, bei Kontakten ohne jeden Bezug zum Angebot und wenn das Team die Wiedervorlagen nicht einhält. Dann bringt eine Serie nur Unruhe beim Kunden.
Wie hilft KRAUSS bei Wiedervorlagen?
KRAUSS führt Wiedervorlagen telefonisch durch, wenn Ihr Team einen Anlass und eine Liste vorgibt. Bestätigte Termine gehen an Ihr Team. Versand per E-Mail bieten wir nicht an.
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