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Kurz gesagt
Die Conversion Rate ist eine der meistgenannten Kennzahlen im Marketing. Im B2B führt sie aber oft in die Irre.
Dieser Beitrag stammt von April 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Eine Quote von 6 Prozent sagt nichts, wenn die Anfragen niemals ein Gespräch werden. Wichtig ist der Umsatz je Besucher, und dafür brauchen Sie mehrere Quoten in einer Kette.
Stand: Oktober 2026. Die Rechnung nutzt Annahmen, die Sie mit Ihren eigenen Zahlen ersetzen.
Wie rechnen Sie den Umsatz je Besucher?
Multiplizieren Sie vier Werte: Anteil der Besucher mit Anfrage, Anteil der Anfragen mit Termin, Anteil der Termine mit Abschluss und Auftragswert. Der Rechenweg zeigt, welcher Wert den Umsatz bremst.
| Stufe | Wert (Annahme) |
|---|---|
| Besucher mit Anfrage | 3 Prozent |
| Anfragen mit Termin | 30 Prozent |
| Termine mit Abschluss | 15 Prozent |
| Auftragswert | 18.000 Euro |
Ergebnis: 2.700 Besucher ergeben 81 Anfragen, daraus 24 Termine, daraus 3,6 Abschlüsse. Das sind rund 65.000 Euro Umsatz aus 2.700 Besuchern, also etwa 24 Euro je Besucher. Quelle: eigene Annahmen, keine Marktwerte.
Warum täuscht eine hohe Quote?
Eine Seite, die mehr Anfragen mit wenig Bedarf erzeugt, hat eine bessere Quote und einen schlechteren Umsatz. Prüfen Sie deshalb die Stufe danach: Wie viele Anfragen werden Termine? Wie viele Termine werden Aufträge?
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Praxisbeispiel: Ein Hersteller von Fördertechnik
In einem Projekt für einen Hersteller von Fördertechnik lag die Anfragequote nach einer kürzeren Seite bei 5 Prozent, vorher bei 3. Die Zahl der Termine blieb aber bei 9 im Quartal, weil die neuen Anfragen aus einem Bereich kamen, den das Angebot nicht bedient. Erst nach einer Qualifizierung am Telefon stiegen die Termine auf 22 im Quartal.
Wann lohnt sich der Blick auf die Quote nicht?
Wenn Sie kaum Besucher haben, ist die Quote nur ein kleiner Ausschnitt. Dann zählen Gespräche mehr als jede Seitenänderung. Auch wenn ein Angebot erst entwickelt wird, hilft die Quote wenig, weil es noch keine stabile Historie gibt.
Checkliste für die Rechnung
- Vier Stufen mit Zahlen für die letzten drei Monate eintragen
- Umsatz je Besucher berechnen
- Anfragen nach Quelle und Bedarf trennen
- Monatlich Umsatz je Besucher und Kosten je Termin vergleichen
- Änderungen nur nach mindestens vier Wochen bewerten
Den Blick auf Kosten je Termin vertieft der Leitfaden zu Kosten je Termin. Für die Anzeigen lohnt die Performance-Marketing-Seite. Die Rolle des Anrufs in der Kette zeigt die Seite zu Telefonakquise.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Conversion Rate im B2B?
Die Conversion Rate ist der Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen, etwa eine Anfrage. Im B2B sagt sie wenig, solange der Umsatz nicht folgt.
Warum kann eine hohe Quote täuschen?
Wenn die Anfragen schlecht sind, steigt die Quote, aber der Umsatz nicht. Eine hohe Quote mit wenigen Terminen ist keine Verbesserung.
Wie rechnet man den Umsatz je Besucher?
Multiplizieren Sie die Quote der Anfragen, die Quote der Termine, die Abschlussquote und den Auftragswert. Das Ergebnis ist der Umsatz je Besucher.
Welche Quote ist im B2B üblich?
Wie hoch die Quote ausfällt, hängt stark vom Angebot ab. Vergleichen Sie Ihre Quote mit Ihrer eigenen Historie, nicht mit einer allgemeinen Zahl.
Wie wirkt ein Formular auf die Quote?
Längere Formulare senken die Quote der Anfragen, filtern aber oft Kontakte ohne Bedarf. Prüfen Sie die Termine je Anfrage, bevor Sie kürzen.
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