Inhalt8 Abschnitte
- 01Wie viele gastronomische Betriebe gibt es in Deutschland?
- 02Wie groß ist das Gastgewerbe wirtschaftlich?
- 03Welche Betriebsarten brauchen eigene Listen?
- 04Wie unterscheidet sich der Außer-Haus-Markt von der Gastronomie?
- 05Wie plant man Termine im Gastronomiemarkt?
- 06Wann die Gastronomie als Markt nicht passt
- 07Checkliste für den Gastronomiemarkt
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Die Gastronomie in Deutschland umfasst laut DEHOGA rund 153.545 Unternehmen mit steuerbarem Umsatz. Für den Vertrieb zählt weniger die Gesamtzahl als die Aufteilung nach Betriebsart, Entscheidungsweg und Einkaufsrolle.
Dieser Beitrag stammt von Juli 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Stand: Oktober 2026.
Wie viele gastronomische Betriebe gibt es in Deutschland?
Laut DEHOGA gab es 2024 rund 153.545 Unternehmen im Gaststättengewerbe. Davon waren 67.946 Restaurants, 36.312 Imbissstuben, 21.822 Schankwirtschaften und Kneipen, 11.614 Cafés, 5.063 Eissalons und 2.780 Bars. Das sind Unternehmen, nicht Betriebsstätten mit Einkauf oder Küchentechnik.
Quelle: DEHOGA Zahlen und Fakten, Anzahl der Unternehmen (Statistisches Bundesamt, Umsatzsteuerstatistik 2024, veröffentlicht März 2025), abgerufen am 06.10.2026.
Wie groß ist das Gastgewerbe wirtschaftlich?
Das Gastgewerbe erzielte laut DEHOGA 2025 einen Jahresumsatz von rund 119,8 Milliarden Euro netto. Der Wert für 2025 ist eine Hochrechnung, die Umsatzsteuerstatistik liegt erst bis 2024 vor. Im Gastgewerbe arbeiten laut Bundesagentur für Arbeit rund 2,2 Millionen Beschäftigte (Stichtag 30.06.2025).
Quelle: DEHOGA Zahlen und Fakten, Branchenzahlen (Statistisches Bundesamt, Hochrechnung 2025; Bundesagentur für Arbeit), abgerufen am 06.10.2026.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Welche Betriebsarten brauchen eigene Listen?
Restaurants, Imbissstuben, Schankwirtschaften, Cafés, Eissalons und Bars unterscheiden sich in Einkauf, Küchentechnik und Entscheidungswegen. Ein Imbiss kauft oft selbst, eine Restaurantkette entscheidet zentral. Trennen Sie deshalb die Liste nach Betriebsart, bevor Sie anrufen.
| Betriebsart | Unternehmen 2024 | Typischer Entscheider | Gesprächseinstieg |
|---|---|---|---|
| Restaurants | 67.946 | Inhaber oder Küchenleitung | Kosten pro Gedeck, Personalzeit |
| Imbissstuben | 36.312 | Inhaber | Öffnungszeiten, Ausfallrisiko |
| Schankwirtschaften und Kneipen | 21.822 | Inhaber | Einfache Lösung, geringer Aufwand |
| Cafés | 11.614 | Inhaber | Ausstattung, Stoßzeiten |
| Eissalons | 5.063 | Inhaber | Saisonale Planung |
| Bars | 2.780 | Inhaber oder Betriebsleitung | Ausstattung, Getränkeeinkauf |
Quelle: DEHOGA, Anzahl der Unternehmen 2024 (siehe oben). Die Spalten Entscheider und Gesprächseinstieg sind eine Einordnung der Redaktion, keine Erhebung.
Wie unterscheidet sich der Außer-Haus-Markt von der Gastronomie?
Der Außer-Haus-Markt beschreibt, was Verbraucher außer Haus ausgeben. Die Gastronomie ist ein Teil davon. Laut BVE gaben Verbraucher 2025 rund 88,6 Milliarden Euro außer Haus aus, davon 34,6 Milliarden in der Schnellgastronomie und 30,4 Milliarden in Bedienrestaurants und Hotelrestaurants.
Quelle: BVE Statistikbroschüre 2026, Seite 17 (Konsumausgaben Außer-Haus-Markt, Daten von Circana). Das ist ein Konsumwert der Verbraucher und kein Umsatz der Betriebe.
Wie plant man Termine im Gastronomiemarkt?
Die Planung beginnt mit der Liste. Sie brauchen je Betriebsart eine Zahl an Betrieben, eine Erreichbarkeit je Anruf und eine Terminquote. Diese Werte sind Annahmen, bis Ihre eigenen Anrufe sie messen.
Praxisbeispiel: Gastro-Listen nach Betriebsart
In einem Projekt für einen Anbieter von Getränkeausstattung standen zunächst 1.200 Betriebe in einer Liste. Das Team trennte Cafés, Bars und Restaurants. Cafés erreichten den Inhaber in etwa einem von zwei Anrufen, Restaurants in einem von fünf, weil die Küchenleitung oft erst nach dem Mittag erreichbar war. Das Team legte die Anrufe danach in die Zeit zwischen 10 und 11 Uhr.
Die Zahlen sind ein anonymisierter Praxisfall mit gerundeten Werten. Sie zeigen die Auswertung, nicht die Quoten Ihres Marktes.
Rechnung: Terminziel für ein Segment
Alle Werte sind Annahmen:
- Betriebe im Segment Cafés: 1.000
- Erreichbarkeit je Anruf: 1 von 2 (Annahme)
- Gespräch mit Entscheider, das zu einem Termin führt: 1 von 10 (Annahme)
Rechnung: 1.000 Betriebe, geteilt durch 2, ergeben 500 erreichte Entscheider. Davon führen 50 Gespräche zu einem Termin. Ändert sich die Erreichbarkeit auf 1 von 4, sinkt die Zahl auf 25 Termine. Deshalb messen Sie die Erreichbarkeit in der ersten Woche.
Termine mit Kaufinteresse
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Wann die Gastronomie als Markt nicht passt
Gastronomie als Zielmarkt passt nicht, wenn Ihr Angebot nur für große Ketten gilt und Sie keine Zentrale erreichen. Ebenso wenig passt er, wenn die Betriebe kaum Budget für Ausstattung haben. Prüfen Sie vorher, ob Ihr Angebot in einem Imbiss mit zwei Mitarbeitenden Sinn ergibt.
Ein Gegenargument gilt auch für Zahlen: Die Gesamtzahl von 153.545 Unternehmen umfasst Betriebe, die Ihr Angebot nie kaufen. Die Liste muss kleiner sein als die Statistik.
Checkliste für den Gastronomiemarkt
- Liste nach Betriebsart getrennt
- Entscheider je Betriebsart benannt
- Erreichbarkeit je Anruf in der ersten Woche gemessen
- Terminziel je Segment als Rechnung hinterlegt
- Verbandszahlen mit Quelle und Abrufdatum notiert
Für den Gesprächseinstieg hilft der Leitfaden Gespräch mit dem Einkaufsleiter Gastronomie und der Gesprächsleitfaden für den Küchenchef. Wie Sie Listen einteilen, zeigt der Beitrag zur Marktsegmentierung im B2B. Die Telefonebene und die Terminierung übernimmt KRAUSS im Rahmen der Telefonakquise.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele gastronomische Betriebe gibt es in Deutschland?
Laut DEHOGA gab es 2024 rund 153.545 Unternehmen im Gaststättengewerbe. Das sind Unternehmen mit steuerbarem Umsatz.
Wie groß ist das Gastgewerbe wirtschaftlich?
Der Jahresumsatz lag laut DEHOGA 2025 bei rund 119,8 Milliarden Euro netto, eine Hochrechnung.
Welche Betriebsarten sind für die Ansprache wichtig?
Restaurants, Imbissstuben, Schankwirtschaften, Cafés, Eissalons und Bars unterscheiden sich in Einkauf und Entscheidungsweg. Trennen Sie die Liste nach Art.
Wer entscheidet in einem Gastronomiebetrieb?
Bei Ketten oft die Zentrale, bei Einzelbetrieben der Inhaber oder die Küchenleitung.
Ist der Außer-Haus-Markt dasselbe wie die Gastronomie?
Nein. Laut BVE gaben Verbraucher 2025 rund 88,6 Milliarden Euro außer Haus aus. Das ist ein Konsumwert, kein Umsatz der Betriebe.
Wie plane ich Termine im Gastronomiemarkt?
Teilen Sie die Liste nach Betriebsart, messen Sie die Erreichbarkeit und setzen Sie je Segment ein Terminziel.
Welche Trends sind für Lieferanten wichtig?
Personalmangel, Preisdruck im Einkauf und feste Lieferzeiten betreffen Entscheider direkt. Diese Themen gehören in den Gesprächseinstieg.
Was gilt für Zahlen aus Verbänden?
Verbandszahlen sind belegt, wenn Quelle und Abrufdatum stehen. Jede Zahl ohne Quelle bleibt eine Annahme.
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Prompt ansehen und anpassen
Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.








