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Deals abschließen mit CRM: So bleibt Ihre Pipeline verlässlich

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
3 Min. Lesezeit
Inhalt10 Abschnitte
  1. 01Was muss eine Pipeline-Stufe enthalten, damit Deals abschließen?
  2. 02Wie hilft ein CRM wie Pipedrive beim Abschluss?
  3. 03Warum bleiben Deals am Nachfassen hängen?
  4. 04Welche Felder sollten für jeden Deal Pflicht sein?
  5. 05Rechnung: Was bringt ein sauber geführter Nachfass-Schritt?
  6. 06Praxisbeispiel: 41 Angebote ohne nächsten Termin
  7. 07Wann ein CRM den Abschluss bremst
  8. 08So führen Sie die Pipeline in der Woche
  9. 09Nächster Schritt
  10. 10Häufig gestellte Fragen

Dieser Beitrag stammt von Januar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Ein CRM hilft beim Abschluss nur, wenn jede Stufe der Pipeline eine klare Bedingung hat. Wer Deals in der Pipeline führt, sieht früh, welche Chancen stocken, und kann rechtzeitig nachfassen. Dieser Beitrag zeigt, welche Stufen sich bewähren, welche Felder Pflicht sein sollten und wann ein CRM den Abschluss eher bremst.

Stand: Oktober 2026. Die Zahlen in der Rechnung sind Annahmen, keine Messwerte von KRAUSS.

Was muss eine Pipeline-Stufe enthalten, damit Deals abschließen?

Jede Stufe braucht ein Kriterium, das Sie prüfen können, etwa einen bestätigten Entscheider oder eine Rückmeldung zum Angebot. Die Stufe Gespräch geführt sagt wenig, weil sie jeder setzen kann. Die Tabelle zeigt ein Beispiel, das Sie an Ihren Zyklus anpassen.

Was muss eine Pipeline-Stufe enthalten, damit Deals abschließen?
StufeKriterium für den WechselRichtwert bis zur nächsten Stufe
QualifiziertBedarf und Entscheider sind benannt7 Tage
AngebotAngebot ist versendet, Besprechung terminiert10 Tage
VerhandlungEinwände sind geklärt, der Preis ist besprochen14 Tage
AbschlussSchriftliche Zusage liegt vorentfällt

Quelle: Einordnung der Redaktion. Die Richtwerte sind Ausgangspunkte, keine Branchenzahlen.

Wie hilft ein CRM wie Pipedrive beim Abschluss?

Ein CRM zeigt je Deal den letzten Kontakt, die offene Aufgabe und den erwarteten Wert. Pipedrive ist eines von vielen Systemen mit dieser Logik. Die Auswahl hängt von Teamgröße, Schnittstellen zu Ihren Werkzeugen und den Anforderungen an den Datenschutz ab. Das Werkzeug ersetzt keine Regeln: Ohne feste Kriterien zeigt auch ein gutes System nur eine volle Liste.

Wer ein CRM einführt, sollte zuerst die Stufen festlegen und erst danach die Software einrichten. Die Reihenfolge ist wichtig, weil Software jede Unklarheit in ihren Feldern festschreibt.

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Warum bleiben Deals am Nachfassen hängen?

Die meisten offenen Angebote haben keinen festen nächsten Schritt. Ein Deal ohne Datum für die Wiedervorlage gilt zwar als offen, aber niemand arbeitet an ihm. Eine Wiedervorlage mit Datum und klarer Frage verhindert das. Mehr dazu finden Sie im Glossar zur Wiedervorlage und in der Checkliste zum Angebot nachfassen.

Welche Felder sollten für jeden Deal Pflicht sein?

Fünf Felder reichen für die meisten Teams:

  1. Entscheider mit Name und Rolle
  2. Erwarteter Wert in Euro
  3. Nächste Aktion mit Datum
  4. Grund für die aktuelle Stufe in einem Satz
  5. Quelle des Kontakts, etwa Anruf, Empfehlung oder Messe

Weitere Felder bringen selten Nutzen, wenn niemand sie pflegt. Prüfen Sie die Liste nach vier Wochen und streichen Sie alles, was niemand nutzt.

Rechnung: Was bringt ein sauber geführter Nachfass-Schritt?

Die Rechnung beruht auf Annahmen, die Sie mit Ihren Zahlen ersetzen sollten.

  • Annahme: 120 offene Angebote im Monat, Abschlussquote 20 Prozent, Auftragswert 15.000 Euro je Abschluss
  • Ohne Pflege: 24 Abschlüsse, also 360.000 Euro Auftragswert
  • Mit Wiedervorlage: 10 Prozent der offenen Angebote werden zusätzlich in 14 Tagen entschieden, das sind 12 Angebote
  • Davon Abschlussquote 20 Prozent: rund 2 zusätzliche Abschlüsse, also etwa 30.000 Euro Auftragswert

Der Effekt entsteht nicht durch mehr Anrufe, sondern durch Entscheidungen, die früher fallen.

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Praxisbeispiel: 41 Angebote ohne nächsten Termin

In einem Projekt für einen Hersteller von Verpackungsmaschinen lagen 96 offene Angebote im CRM. Bei 41 fehlte ein Termin für die nächste Aktion. Das Team führte je Stufe eine Frist und eine Pflicht-Wiedervorlage ein. Nach acht Wochen hatten 33 dieser 41 Angebote einen Termin, 9 Angebote wurden entschieden, 4 davon führten zu einem Auftrag. Die Zahlen sind anonymisiert und gerundet.

Wann ein CRM den Abschluss bremst

Wenn Pflichtfelder mehr Zeit kosten als das Gespräch, füllt niemand sie aus. Dann zeigt das System veraltete Stände, und die Prognose wird wertlos. Ein kleines Team mit zwei Vertriebsmitarbeitern kommt oft mit einer Tabelle und einer festen Wochenrunde aus. Ein System lohnt sich, wenn mehrere Personen auf dieselben Deals zugreifen und die Übergabe regelmäßig passiert.

So führen Sie die Pipeline in der Woche

  1. Montag: Alle Deals ohne Datum für die nächste Aktion markieren.
  2. Dienstag bis Donnerstag: Offene Wiedervorlagen abarbeiten und Stufen aktualisieren.
  3. Freitag: Verlorene Deals mit Grund schließen und die Prognose für den Monat neu setzen.
  4. Einmal im Monat: Die Kriterien je Stufe prüfen und an Ihre Erfahrung anpassen.

Wer mehr Hilfe bei der Struktur braucht, findet im Leitfaden zum Follow-up im Vertrieb eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Für die Ansprache neuer Kontakte passt die Seite Inside Sales zu diesem Ablauf.

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Nächster Schritt

Wenn Sie prüfen möchten, wie viele Ihrer offenen Angebote einen Termin haben, starten Sie mit einer Zählung für eine Woche. Die Zahl zeigt meist mehr als jede Prognose. Ein kurzes Gespräch zu Ihrer Pipeline finden Sie auf der Seite Kurzgespräch zu Ihrer Pipeline.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der wichtigste Schritt, um Deals im CRM abzuschließen?

Jede Stufe der Pipeline braucht ein Kriterium, das sich prüfen lässt, etwa einen benannten Entscheider oder eine Rückmeldung zum Angebot. Stufen wie Gespräch geführt sagen wenig, weil jeder sie setzen kann. Ein klarer nächster Schritt mit Datum entscheidet, ob ein Deal weiterläuft.

Welche Felder sollten im CRM für jeden Deal Pflicht sein?

Pflicht sollten der Entscheider, der Wert, die nächste Aktion mit Datum und der Grund der letzten Stufe sein. Weitere Felder bringen selten Nutzen, wenn niemand sie pflegt. Halten Sie die Liste kurz, damit das Team sie im Alltag füllt.

Hilft Pipedrive oder ein anderes CRM beim Abschluss?

Ein CRM zeigt je Deal den letzten Kontakt, die offene Aufgabe und den erwarteten Wert. Ob Pipedrive, ein anderes System oder eine einfache Tabelle passt, hängt von Teamgröße, Schnittstellen und Datenschutz ab. Entscheidend ist, dass Ihr Team die Pflege wirklich betreibt.

Welche Felder muss ein Deal mindestens haben?

Jeder Deal braucht einen Ansprechpartner mit Rolle, einen Anlass, einen Betrag und das Datum des nächsten Schritts. Ohne diese Felder lässt sich nicht sagen, warum ein Deal stockt. Prüfen Sie einmal im Monat, wie viele Deals kein Datum für den nächsten Schritt tragen, und verfolgen Sie die Quote im Zeitverlauf. Ein Deal ohne nächsten Schritt gehört in die Wiedervorlage.

Was tun mit Deals, die seit Wochen stillstehen?

Setzen Sie eine letzte Nachfassaktion mit einem konkreten Angebot oder einer Frage, die eine Antwort verlangt. Bleibt die Reaktion aus, schließen Sie den Deal als verloren und notieren den Grund. So bleibt die Pipeline ehrlich und Ihre Prognose belastbar.

Welche Kennzahl zeigt, ob die Pipeline gesund ist?

Die Verweildauer je Stufe zeigt am schnellsten, wo Deals hängen. Ergänzen Sie sie um die Quote der Deals, die eine Stufe weiterkommen. Vergleichen Sie diese Werte über mehrere Monate, nicht nur mit einem einzelnen Stichtag.

Wann bremst ein CRM den Abschluss eher?

Wenn die Pflege mehr Zeit kostet als das Gespräch selbst, füllt niemand die Felder aus, und die Daten werden unbrauchbar. Dann sollten Sie weniger Felder und klarere Regeln einführen, bevor Sie ein neues System kaufen.

Wie hängt das Nachfassen mit dem Abschluss zusammen?

Ein Angebot ohne festen nächsten Schritt gilt im Alltag als offen, obwohl niemand daran arbeitet. Ein Datum für die Wiedervorlage ist deshalb der wirksamste Hebel. Wer nachfasst, entscheidet schneller, und beide Seiten wissen, woran sie sind.

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