Inhalt8 Abschnitte
- 01Was gehört zum Sales-Funnel-Management?
- 02Welche Stufen und Quoten brauche ich?
- 03Wie viele Kontakte brauche ich für ein Auftragsziel?
- 04Was zeigt ein Beispiel aus der Praxis?
- 05Wie oft sollte ich den Trichter prüfen?
- 06Wann nicht: Wann führt Trichter-Management in die Irre?
- 07Checkliste: Trichter einführen
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Sales-Funnel-Management heißt: Sie zählen jede Woche, wie viele Kontakte in jeder Stufe stehen, wie viele in die nächste Stufe wechseln und wo die Zahl am stärksten einbricht. An dieser Stelle setzen Sie ein.
Dieser Beitrag stammt von Juli 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Mit vier Stufen und drei Quoten steuern Sie die meisten B2B-Trichter. Stand: Oktober 2026.
Was gehört zum Sales-Funnel-Management?
Es besteht aus drei Dingen: Stufen mit klaren Eintrittsregeln, einer wöchentlichen Zählung und einer Person, die für Abweichungen verantwortlich ist. Das Glossar erklärt die Begriffe Pipeline und Verkaufschance. Wie Sie Termine als Eintritt in die Pipeline definieren, zeigt die Seite Lead-Qualifizierung.
Welche Stufen und Quoten brauche ich?
| Stufe | Eintritt | Beispielquote zur nächsten Stufe |
|---|---|---|
| Kontakt | Entscheider erreicht | 10 % |
| Termin | Erstgespräch vereinbart | 85 % finden statt |
| Gespräch | Bedarf bestätigt | 40 % |
| Angebot | Angebot versendet | 25 % |
| Auftrag | Bestellung |
Tabelle: Vier Stufen und Beispielquoten, Annahmen der Redaktion, Stand 10/2026
Legen Sie je Stufe fest, was erfüllt sein muss, bevor ein Eintrag weiterrückt. Ein Termin zählt nicht als "Gespräch", solange der Bedarf nicht notiert ist. Die Kennzahlen im Detail: Akquise-Kennzahlen messen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie viele Kontakte brauche ich für ein Auftragsziel?
Rechnen Sie von hinten. Die Zahlen sind Annahmen.
| Größe | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Ziel: Aufträge im Quartal | 6 | |
| Angebote nötig | 6 geteilt durch 25 % | 24 |
| Gespräche nötig | 24 geteilt durch 40 % | 60 |
| Stattfindende Termine mit Bedarf (= Gespräche) | gleich Gespräche | 60 |
| Vereinbarte Termine | 60 geteilt durch 85 % | rund 71 |
| Entscheider-Kontakte | 71 geteilt durch 10 % | 710 |
Tabelle: Trichter von hinten gerechnet, Annahmen der Redaktion, Stand 10/2026
Für 6 Aufträge brauchen Sie 710 Gespräche mit Entscheidern und rund 71 Termine. Fehlt Ihnen der Platz im Kalender, ist der Trichter an der Stelle zu eng, nicht der Verkäufer. Den Trichter rechnen Sie auch im Neukunden-Check durch.
Was zeigt ein Beispiel aus der Praxis?
In einem Projekt für einen Anbieter von Gastronomiesoftware zählte der Vertriebsleiter zum ersten Mal die Stufen. Von 80 Terminen im Quartal wurden 46 zu einem Gespräch mit Bedarf, 19 zu einem Angebot und 3 zu einem Auftrag. Der Einbruch lag bei Angebot zu Auftrag mit 16 Prozent, die Branche arbeitete mit 25. Die Angebote lagen im Schnitt 14 Tage ohne Nachfassen. Eine feste Wiedervorlage nach 4 Werktagen und ein Anruf hoben die Quote im Folgequartal auf 24 Prozent. Aus 80 Terminen wurden 5 statt 3 Aufträge.
Wie oft sollte ich den Trichter prüfen?
Wöchentlich 20 Minuten: Zahl der Einträge je Stufe, Wechsel in die nächste Stufe, älteste Einträge ohne Bewegung. Einträge, die länger als 30 Tage in einer Stufe stehen, werden entschieden: weiter, zurück oder schließen. Die Wiedervorlage regelt das Glossar unter Wiedervorlage.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann nicht: Wann führt Trichter-Management in die Irre?
- Bei kleinen Zahlen. Wer 5 Termine im Quartal hat, liest in Quoten nur Zufall. Dann zählen Einzelgespräche.
- Bei langen Zyklen. Bei 12 Monaten bis zum Auftrag zeigt der Trichter erst spät, was wirkt. Messen Sie Zwischenschritte.
- Wenn Stufen nicht stimmen. Wenn jeder "Termin" anders definiert wird, sind die Quoten wertlos.
- Wenn der Trichter die Beziehung ersetzt. Zahlen sagen nicht, warum ein Kunde zögert, das Gespräch schon.
Eine Terminquelle für den Trichter bieten Terminvereinbarung und Neukundengewinnung B2B.
Checkliste: Trichter einführen
- Vier Stufen mit Eintrittsregel schriftlich
- Zähltag und Ort festgelegt (montags, im CRM)
- Quoten der letzten 6 Monate berechnet
- Engste Stufe markiert und Maßnahme gewählt
- Einträge älter als 30 Tage entschieden
- Verantwortlichen benannt
Häufig gestellte Fragen
Was ist Sales-Funnel-Management?
Die laufende Steuerung der Verkaufsstufen mit Zahlen: Zählen, Quoten berechnen, die engste Stelle verbessern.
Wie viele Stufen sollte ein Trichter haben?
Vier bis fünf. Mehr Stufen erzeugen Pflegeaufwand, ohne Entscheidungen zu verbessern.
Wie erkenne ich die engste Stelle?
Vergleichen Sie Ihre Quote je Stufe mit Ihrer eigenen Quote der Vorperiode, nicht mit fremden Werten.
Welche Software brauche ich?
Ein CRM mit Stufen und Wiedervorlage genügt. Eine Tabelle reicht für den Anfang.
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