Inhalt8 Abschnitte
- 01Was leistet Social-Media-Marketing im B2B?
- 02Welche Rolle spielt LinkedIn?
- 03Praxisbeispiel: Anzeigen mit Telefonnachfassen bei einem Hersteller von Verpackungsmaschinen
- 04Wann lohnt sich Social Media im B2B nicht?
- 05Was übernimmt KRAUSS und was nicht?
- 06Checkliste für den Start
- 07Wie messen Sie den Erfolg?
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Social-Media-Marketing im B2B bringt Sichtbarkeit und Reichweite bei Entscheidern. Termine entstehen seltener direkt aus einem Beitrag.
Dieser Beitrag stammt von August 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Meist folgt ein Telefonat, eine Nachricht oder eine Anzeige, die den Kontakt weiterführt. Wer Social Media nur als Kanal für Beiträge sieht, misst den falschen Wert.
Stand: Oktober 2026.
Was leistet Social-Media-Marketing im B2B?
Im B2B wirkt Social Media in drei Funktionen. Erstens zeigt es Ihre Kompetenz, wenn ein Entscheider Ihren Namen hört und nachschaut. Zweitens erreichen Sie über Anzeigen gezielt Berufsgruppen, wenn die Plattform Berufsangaben hat. Drittens schafft es Vertrauen, wenn ein Beitrag einen konkreten Fall oder eine Frage aus dem Alltag beantwortet.
Nicht leisten kann es, dass ein Entscheider allein wegen eines Beitrags ein Angebot annimmt. Dafür braucht es ein Gespräch.
Welche Rolle spielt LinkedIn?
LinkedIn ist für die meisten B2B-Unternehmen der wichtigste Kanal, weil Funktion, Branche und Unternehmen dort hinterlegt sind. Die Tabelle ordnet die Kanäle nach Einsatz:
| Kanal | Geeignet für | Grenze |
|---|---|---|
| Entscheider mit Funktionsangabe, Anzeigen nach Position | Teuer je Klick in umkämpften Branchen | |
| Facebook und Instagram | Konsumnahe Zielgruppen, lokale Angebote | Berufsangaben kaum auswertbar |
| Fachportale und Newsletter | Branchenspezifische Leser | Reichweite begrenzt, Pflege aufwendig |
Quelle: Einordnung der Redaktion. Welcher Kanal für Ihre Zielgruppe trägt, zeigen Ihre Anfragen, nicht die Tabelle.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Praxisbeispiel: Anzeigen mit Telefonnachfassen bei einem Hersteller von Verpackungsmaschinen
In einem Projekt für einen Hersteller von Verpackungsmaschinen liefen LinkedIn-Anzeigen für Werkleiter und Einkaufsleiter. Das Budget lag bei 3.000 Euro im Monat. Die Anzeigen führten auf eine Seite mit einem Angebot zum Gespräch. Jede Anfrage bekam innerhalb eines Werktags einen Anruf.
| Größe | Wert | Rechenweg |
|---|---|---|
| Budget je Monat | 3.000 Euro | Annahme des Unternehmens |
| Impressionen je Monat | 75.000 | Annahme aus dem Kampagnenbericht |
| Klicks | 375 | 75.000 mal 0,5 % Klickrate |
| Anfragen | 8 | 375 mal 2 % ergibt 7,5, gerundet 8 |
| Kosten je Anfrage | rund 375 Euro | 3.000 durch 8 |
| Gespräche mit Entscheider nach Anruf | 3 | 3 von 8, rund 38 % |
Die Zahlen sind ein anonymisiertes Praxisbeispiel und zeigen den Rechenweg. Die Klickrate und die Anfragequote sind Annahmen. Der entscheidende Punkt steht in der letzten Zeile: Die Anzeige brachte Anfragen, die Gespräche entstanden erst durch den Anruf.
Wann lohnt sich Social Media im B2B nicht?
Die Methode hat klare Grenzen:
- Ihr Vertrieb meldet sich nicht zeitnah auf Anfragen zurück. Dann verpufft jeder Klick.
- Ihr Angebot ist unklar. Eine Anzeige kann nur verkaufen, was in einem Satz verständlich ist.
- Ihre Zielgruppe nutzt keine Berufsprofile oder nur selten. Dann bringen Anzeigen wenig.
- Sie wollen Reichweite statt Termine. Reichweite misst Sichtbarkeit, nicht Umsatz.
Ein Gegenargument gegen die Anzeige: Die Kosten je Anfrage wirken hoch, sind aber nur ein Teil der Rechnung. Rechnen Sie die Kosten je Termin und je Abschluss gegen Ihren Auftragswert.
Was übernimmt KRAUSS und was nicht?
KRAUSS übernimmt die Telefonebene: Anfragen und Interessenten am Telefon qualifizieren und Termine vereinbaren. Dazu gehören Anzeigen über unser Angebot Performance Marketing. Die Beiträge, den Redaktionsplan und die Inhalte für Social Media erstellen wir nicht. Dafür brauchen Sie einen Partner oder ein eigenes Team.
Die Leistungen im Einzelnen zeigt die Leistungsseite zum Performance Marketing. Die Telefonebene beschreibt die Leistungsseite zur Telefonakquise.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Checkliste für den Start
- Zielgruppe nach Funktion und Branche festgelegt
- Kanal anhand der bisherigen Anfragen ausgewählt
- Angebot in einem Satz formuliert
- Anfragen mit Reaktionszeit definiert, zum Beispiel ein Werktag
- Kosten je Anfrage, je Gespräch und je Termin im Bericht
- Redaktionsplan mit zwei bis drei Beiträgen je Woche
Wie messen Sie den Erfolg?
Messen Sie nach jedem Monat Anfragen, Gespräche und Termine je Kanal. Die Reichweite können Sie ergänzen, sie ersetzt aber keine dieser Zahlen. Die Terminquote zeigt, wie viele Gespräche am Ende einen Termin ergeben. Der Leitfaden zu LinkedIn-Kampagnen zeigt den Einstieg für eine erste Kampagne.
Auf den Kanal Social Selling, also den persönlichen Kontakt über LinkedIn, geht der Beitrag zu Social Selling ein.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich Social-Media-Marketing im B2B?
Es lohnt sich, wenn Sie Entscheider über Anzeigen erreichen und die Anfragen anschließend telefonisch bearbeiten. Ohne Nachfassen bleiben die meisten Kontakte folgenlos. Rechnen Sie Kosten je Anfrage und Kosten je Termin.
Welche Plattform ist für B2B am wichtigsten?
Meist LinkedIn, weil Berufsangaben und Funktionen dort hinterlegt sind. Für Zielgruppen in Handwerk oder Gastronomie kann ein anderer Kanal passen. Prüfen Sie, wo Ihre Entscheider tatsächlich aktiv sind.
Wie oft soll ich posten?
So oft, wie Sie Beiträge mit echtem Inhalt liefern können. Zwei bis drei Beiträge je Woche sind für die meisten Unternehmen realistisch. Weniger Beiträge mit Substanz wirken besser als tägliche Füllsätze.
Was kostet Anzeigenwerbung auf LinkedIn?
Das hängt von Zielgruppe, Gebotsart und Wettbewerb ab. Rechnen Sie mit einem Budget je Monat und messen Sie die Kosten je Anfrage. Eine feste Zahl aus dem Internet ersetzt diese Messung nicht.
Brauche ich Social Media, um Termine zu bekommen?
Nicht zwingend. Viele Termine entstehen durch Telefonate und E-Mails. Social Media hilft, wenn der Entscheider den Namen schon kennt, bevor Sie anrufen.
Übernimmt KRAUSS Social-Media-Content?
Nein. Wir übernehmen die Telefonebene, die Terminierung und Anzeigen über Performance Marketing. Beiträge und Redaktionsplan erstellen Sie selbst oder mit einem anderen Dienstleister.
Wie messe ich den Erfolg?
Zählen Sie Anfragen, Gespräche und Termine je Kanal, nicht nur Reichweite. Die Reichweite zeigt Sichtbarkeit, aber nicht den Umsatz. Ein Monat ohne Termin bleibt ohne Termin, auch bei vielen Klicks.
Wann sollte ich Social Media nicht einsetzen?
Wenn Ihr Vertrieb nicht nachfasst, Ihr Angebot unklar ist oder Ihre Zielgruppe keine Berufsprofile nutzt. Dann bringt Reichweite wenig, weil niemand die Anfrage bearbeitet.
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