Inhalt7 Abschnitte
Kurz gesagt
Ein Telefontraining für Vertriebsmitarbeitende wirkt, wenn es an echten Gesprächen ansetzt. Es übt Einstieg, Fragen, Einwandbehandlung und Terminabschluss und wertet danach reale Anrufe aus.
Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Ein Kurs, der nur Theorie vermittelt, ändert das Verhalten am Telefon selten, weil der Ablauf nicht geübt wird.
Stand: Oktober 2026. Die Rechenbeispiele verwenden Annahmen. KRAUSS bietet Trainings an, die Preise nennen wir nicht öffentlich, Angebote folgen auf Anfrage.
Was gehört in ein Telefontraining?
Ein Training hat drei Teile. Der erste ist der Gesprächsablauf: Einstieg mit Anlass, Frage, Nutzen und Terminbitte. Der zweite sind die häufigsten Einwände mit einer sachlichen Antwort, die jeder Teilnehmer üben kann. Der dritte ist die Auswertung echter Anrufe, die zeigt, wo der Ablauf hakt.
Rollenspiele bilden den Kern. Ein Teilnehmer ruft an, ein anderer spielt den Einkäufer, ein dritter beobachtet. Danach wechseln die Rollen. Wer nur zuhört, lernt wenig.
Wie läuft ein Training ab?
Ein Grundkurs dauert meist zwei Tage. Am ersten Tag stehen Ablauf und Einwände im Vordergrund, am zweiten Rollenspiele mit Auswertung. Danach folgen drei bis vier Wochen mit wöchentlicher Auswertung von zehn bis zwanzig Anrufen je Teilnehmer.
| Phase | Dauer | Inhalt |
|---|---|---|
| Theorie | 2 Stunden | Gesprächsablauf, Einstieg, Anlass |
| Rollenspiel | 4 Stunden | Einwände und Terminabschluss |
| Auswertung | 2 Stunden | Aufnahmen oder Notizen echter Anrufe |
| Nachbereitung | 3 bis 4 Wochen | wöchentliche Auswertung |
Quelle: Einordnung der Redaktion, Dauern sind Richtwerte.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Praxisbeispiel: Erst die Auswertung, dann das Training
In einem Projekt für einen Anbieter von Gebäudetechnik-Service führten 5 Anrufer im Schnitt 2 Termine je 50 Anrufe. Das Team begann mit einer Auswertung von 20 Gesprächen und fand, dass 14 Anrufe ohne Anlass starteten. Nach einem zweitägigen Training und drei Wochen wöchentlicher Auswertung lagen die Termine bei 5 je 50 Anrufen.
Die Zahlen sind anonymisiert und gerundet. Die Verbesserung kam aus dem Einstieg und der Auswertung, nicht aus einem einzelnen Kurstag.
Eine Rechnung: Was kostet ein Training?
Angenommen, sechs Personen nehmen an einem zweitägigen Training teil, je 8 Stunden am Tag, bei einem Stundensatz von 60 Euro (Annahme). Das sind 96 Stunden und 5.760 Euro Personalkosten, ohne Trainerhonorar. Steigt die Terminquote um 3 Termine je 50 Anrufe, und ein Termin bringt 300 Euro Deckungsbeitrag (Annahme), entstehen rechnerisch 900 Euro je 50 Anrufe und Person. Machen die sechs Personen je 50 Anrufe pro Woche (Annahme), wären das 5.400 Euro Deckungsbeitrag je Woche, und die Personalkosten des Kurses wären nach gut einer Woche gedeckt. Ohne den Effekt, der in diesem Beispiel angenommen ist, dauert die Amortisation entsprechend länger. Setzen Sie Ihre eigenen Werte ein.
Wann ein Training nichts ändert
Wenn das Angebot nicht zum Bedarf passt, verbessert Technik das Ergebnis kaum. Eine Anrufliste mit falschen Entscheidern führt zu schlechten Gesprächen, egal wie gut der Ablauf sitzt. Auch wenn die Führung die Auswertung nicht nachhält, verfliegt die Wirkung nach wenigen Wochen. Ein Training braucht Zeit, Auswertung und ein Ziel, das alle kennen.
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Checkliste für ein Telefontraining
- Ziel und Kennzahl sind vor dem Kurs festgelegt.
- Die Gruppe ist nach Erfahrung gemischt oder getrennt.
- Rollenspiele machen den größten Teil des Kurses aus.
- Echte Anrufe werden in den Wochen danach ausgewertet.
- Vorher und nachher werden Gesprächsquote und Terminquote gemessen.
Mehr dazu im Leitfaden zum Gesprächsleitfaden am Telefon und im Leitfaden zu Einwänden am Telefon. Die Checkliste zum Gesprächsleitfaden gibt den Ablauf vor. Die Trainingsangebote von KRAUSS stehen auf der Seite Training. Wie KRAUSS Gespräche führt, zeigt die Seite Telefonakquise.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Telefontraining für den Vertrieb?
Ein Telefontraining übt Gesprächsführung, Einstieg, Einwandbehandlung und Terminabschluss an echten Situationen. Es besteht aus Theorie, Rollenspiel und Auswertung echter Anrufe.
Wie lange dauert ein Telefontraining?
Meist zwei Tage für den Grundkurs, danach begleitende Auswertungen über einige Wochen. Ein Kurs ohne Nachbereitung verliert schnell die Wirkung.
Wer sollte am Training teilnehmen?
Alle Mitarbeitenden, die täglich telefonieren. Führungskräfte profitieren, wenn sie die Anrufe auswerten. Mischen Sie keine Anfänger mit erfahrenen Mitarbeitenden in einer Gruppe, ohne das zu planen.
Wie messe ich den Erfolg?
Vergleichen Sie Gesprächsquote, Terminquote und Dauer je Gespräch vor und nach dem Training, über denselben Zeitraum und dieselbe Zielgruppe. Eine einzelne Woche zeigt wenig.
Was kostet ein Telefontraining?
Neben dem Trainerhonorar zählt die Arbeitszeit der Teilnehmenden. Rechnen Sie mit Stunden mal Stundensatz. Trainingspreise bei KRAUSS nennen wir nicht öffentlich, Angebote folgen auf Anfrage.
Hilft ein Skript bei jedem Gespräch?
Ein Gesprächsleitfaden hilft beim Einstieg und bei den Fragen. Er ersetzt nicht das Zuhören. Ein Skript, das starr abgelesen wird, wirkt auf Einkäufer künstlich.
Wann bringt ein Training nichts?
Wenn die Zielgruppe schlecht passt, das Angebot nicht überzeugt oder die Anrufliste falsch ist. Dann verbessert Training die Technik, aber nicht das Ergebnis.
Kann ich ein Training selbst durchführen?
Ja, mit einer erfahrenen Person, die Rollenspiele leitet und Anrufe auswertet. Ohne Auswertung fehlt der Lerneffekt.
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