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BlogTerminvereinbarung

Termin per E-Mail vereinbaren: Tipps und Beispiele für eine erfolgreiche Kommunikation

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
6 Min. Lesezeit
Inhalt10 Abschnitte
  1. 01Wie lautet die beste Betreffzeile für eine Terminanfrage?
  2. 02Wie bitte ich per E-Mail höflich um einen Termin?
  3. 03Wie viele Terminvorschläge sollte ich machen?
  4. 04Wie schreibe ich einen Entscheider an, den ich nicht kenne?
  5. 05Wann schicke ich ein Follow-up und was schreibe ich?
  6. 06Wann sollte ich nicht per E-Mail um einen Termin bitten?
  7. 07Was zeigt ein typischer Fall aus der Praxis?
  8. 08Checkliste: Termin per E-Mail vereinbaren
  9. 09Welche Fehler kosten die meisten Antworten?
  10. 10Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Eine Terminbitte per E-Mail klappt mit drei Dingen: einem Betreff unter 50 Zeichen, einem Anlass im ersten Satz und zwei festen Terminvorschlägen mit Datum, Uhrzeit und Dauer. Schreiben Sie nie "Wann passt es Ihnen?", denn jede offene Frage kostet den Empfänger Denkarbeit und Sie eine Antwort.

Dieser Beitrag stammt von August 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Wie lautet die beste Betreffzeile für eine Terminanfrage?

Der Betreff nennt Anlass und Dauer in höchstens 50 Zeichen, damit er auf dem Handy vollständig erscheint. Beispiel: "20 Minuten zu Ihrer Lagerlogistik, Do oder Fr?". Der Empfänger sieht sofort, worum es geht und wie viel Zeit Sie brauchen.

Wie lautet die beste Betreffzeile für eine Terminanfrage?
BetreffZeichenBewertung
Terminanfrage13Zu allgemein, sieht aus wie Massenpost
20 Min. zu Ihrer Lagerlogistik, Do oder Fr?43Anlass, Dauer und Auswahl stehen drin
Terminvereinbarung: Projektbesprechung am 15. August52Passt, wenn ein Projekt schon besteht
Dringende Anfrage für Termin am 5. August41Dringlichkeit ohne Grund wirkt wie Druck

Tabelle: Vier Betreffzeilen im Vergleich, Zeichenzahl und Bewertung der Redaktion, Stand 10/2026

Ein Datum im Betreff passt nur, wenn der Empfänger Sie schon kennt. Bei einem kalten Kontakt nennen Sie stattdessen den Anlass, der für seine Firma gilt.

Wie bitte ich per E-Mail höflich um einen Termin?

Nennen Sie in Satz 1 den Anlass, in Satz 2 den Nutzen für den Empfänger und in Satz 3 zwei konkrete Zeitfenster. Höflichkeit entsteht durch Kürze und Klarheit, nicht durch lange Floskeln.

Sehr geehrte Frau Müller,

Ihre Ausschreibung für Kühlketten-Software lief im September aus. Ich möchte Ihnen zeigen, wie ein Wettbewerber seine Lieferfenster neu geschnitten hat.

Hätten Sie am Donnerstag, 15. Oktober, um 10:00 Uhr oder am Freitag, 16. Oktober, um 14:00 Uhr 20 Minuten Zeit für ein Telefonat? Wenn keiner der Termine passt, nennen Sie mir zwei Alternativen.

Mit freundlichen Grüßen

Achten Sie darauf, dass die Anrede stimmt, der Anlass zur Firma passt und die Dauer im Text steht. Wer die Dauer verschweigt, bekommt öfter eine Absage, weil der Empfänger einen langen Termin befürchtet.

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Wie viele Terminvorschläge sollte ich machen?

Zwei bis drei feste Vorschläge. Mit einem einzigen Termin zwingen Sie den Empfänger zur Absage, mit fünf Terminen zur Auswahl. Legen Sie die Zeiten auf unterschiedliche Tage und auf Vormittag und Nachmittag, damit eine Option fast immer passt.

Schicken Sie Termine mit Wochentag und Datum ("Do, 15.10."), damit Tippfehler auffallen. Fügen Sie bei Videotelefonaten den Link direkt in die Bestätigung ein, nicht in die erste Anfrage.

Wie schreibe ich einen Entscheider an, den ich nicht kenne?

Verweisen Sie im ersten Satz auf etwas, das nur für diese Firma gilt, und halten Sie die Mail unter 90 Wörtern. Entscheider lesen Mails zwischen zwei Terminen. Alles unter dem sichtbaren Bildschirmausschnitt wird überflogen.

Mit einem kalten Kontakt gelten die Regeln der Kaltakquise. Bei Anfragen an Firmen unterscheidet das Wettbewerbsrecht zwischen Telefon und E-Mail. Werbliche E-Mails brauchen nach § 7 UWG in der Regel eine Einwilligung, Stand 10/2026, keine Rechtsberatung. Prüfen Sie das vor dem Versand mit Ihrer Rechtsabteilung oder Ihrem Anwalt (Quelle: § 7 UWG, gesetze-im-internet.de). Die Details stehen in unserer Säule Kaltakquise und Recht.

Wann schicke ich ein Follow-up und was schreibe ich?

Warten Sie 3 Werktage und schicken Sie dann eine kurze Erinnerung mit einem neuen Zeitfenster. Wiederholen Sie nicht die erste Mail. Ein zweiter Grund, zum Beispiel ein neuer Anlass oder eine Frage, hebt die Antwortchance.

Sehr geehrte Frau Müller, kurze Rückfrage zu meiner Mail vom Dienstag: Passt Ihnen Mittwoch, 21. Oktober, 11:00 Uhr besser? Falls das Thema bei Ihnen nicht anliegt, genügt ein Wort, dann melde ich mich nicht mehr.

Planen Sie höchstens zwei Erinnerungen ein. Wenn nach der dritten Mail nichts kommt, wechseln Sie den Kanal und rufen an. Das Nachfassen per E-Mail beschreibt die Abfolge im Detail.

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Wann sollte ich nicht per E-Mail um einen Termin bitten?

Bei Entscheidern in großen Firmen, bei hochpreisigen Angeboten und bei Anlässen mit Zeitdruck ist das Telefon besser. In unseren Projekten antworten Einkaufsleiter und Geschäftsführer auf kalte Terminmails selten, weil ihr Postfach von Assistenz oder Filter gelesen wird. Eine E-Mail eignet sich gut, wenn schon ein Kontakt besteht, wenn der Empfänger Sie erwartet oder wenn Sie nach einem Telefonat die Details bestätigen.

Ein Gegenargument gegen E-Mail: Ihre Mail steht neben 100 anderen, ein Anruf wird gehört. Wer Termine im Neukundengeschäft braucht, fährt mit einem Anruf plus E-Mail besser als mit einer E-Mail allein, und unsere Telefonakquise setzt auf genau diese Kombination.

Was zeigt ein typischer Fall aus der Praxis?

Praxisbeispiel: Ein Hersteller von Verpackungsmaschinen schrieb 120 Einkaufsleiter an, alle mit derselben Terminbitte ohne Anlass. Er bekam 6 Antworten und 2 Termine, bei 3 Stunden Aufwand. In einem zweiten Lauf rief ein Mitarbeiter zuerst an, erreichte 41 Ansprechpartner und schickte danach eine Mail mit zwei Terminvorschlägen: 9 Antworten, 7 Termine. Der Aufwand lag bei rund 9 Stunden statt 3 Stunden, aber die Kosten je Termin sanken von 1,5 auf 1,3 Stunden Vertriebszeit, und die Zahl der Termine stieg von 2 auf 7.

Tabelle: Rechnung zum Praxisbeispiel, Annahmen und Rechenweg

Was zeigt ein typischer Fall aus der Praxis?
KennzahlNur E-MailAnruf plus E-Mail
Aufwand in Stunden39
Termine27
Stunden je Termin3 : 2 = 1,59 : 7 = 1,3

Die Rechnung nimmt an, dass eine E-Mail 1,5 Minuten Versandzeit und ein Anruf 4 Minuten kostet. Das Ergebnis hängt stark von der Zielgruppe ab. Was ein Termin bei Ihnen kosten darf, ergibt sich aus Auftragswert mal Abschlussquote. Das Angebot der Agentur konfigurieren Sie unter Preise.

Checkliste: Termin per E-Mail vereinbaren

  • Betreff unter 50 Zeichen mit Anlass und Dauer
  • Anlass im ersten Satz, nur für diesen Empfänger gültig
  • Zwei oder drei feste Termine mit Wochentag, Datum und Uhrzeit
  • Dauer des Termins genannt
  • Klare Bitte um Antwort in einem Satz
  • Kontaktdaten und Telefonnummer in der Signatur
  • Nach der Zusage Bestätigung mit Kalendereinladung senden
  • Nach 3 Werktagen eine Erinnerung, höchstens zwei

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

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Welche Fehler kosten die meisten Antworten?

  • Offene Frage statt Vorschlag. "Wann haben Sie Zeit?" verschiebt die Arbeit zum Empfänger.
  • Fehlende Bestätigung. Bitten Sie um ein kurzes "Ja" und bestätigen Sie mit einer Einladung, sonst fällt der Termin durch.
  • Zu viel Text. Alles über 120 Wörter wird überflogen. Streichen Sie den Satz, der nur höflich klingt.
  • Falsche Anrede. Prüfen Sie Name und Titel vor dem Versand, ein Tippfehler im Namen verbrennt den Kontakt.

Häufig gestellte Fragen

Wie formuliere ich eine Terminanfrage an meinen Chef per E-Mail?

Wählen Sie eine formelle Anrede und halten Sie die Anfrage kurz. Beginnen Sie mit dem Grund, nennen Sie die Dauer und schlagen Sie zwei Zeiten vor.

Welche Informationen gehören in eine Terminanfrage?

Gewünschter Zeitraum, Grund des Treffens, Dauer und Ihre Kontaktdaten. Mit diesen vier Angaben kann der Empfänger direkt antworten.

Kann ich mehrere Terminvorschläge anbieten?

Ja. Nennen Sie zwei oder drei Zeiten, zum Beispiel: "Ich könnte Montag oder Dienstag zwischen 10 und 12 Uhr."

Wie bestätige ich einen vorgeschlagenen Termin per E-Mail?

Bedanken Sie sich, wiederholen Sie Tag, Uhrzeit und Ort und senden Sie eine Kalendereinladung: "Vielen Dank, ich bestätige den Termin am Dienstag um 10 Uhr."

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