Inhalt8 Abschnitte
- 01Welche vier Absichten unterscheiden Sie?
- 02Wie prüfen Sie die Absicht eines Begriffs?
- 03Praxisbeispiel: Ein Terminangebot auf eine Ratgeberfrage
- 04Rechnung: Was ein Klick auf eine Frage kostet
- 05Wann die Analyse der Absicht nicht hilft
- 06Checkliste für die Auswahl der Begriffe
- 07Was wir daraus in Anzeigen machen
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Suchintention ist das Ziel, mit dem jemand eine Suche stellt: informieren, vergleichen, kaufen oder einen bestimmten Anbieter finden. Für Anzeigen entscheidet sie, ob ein Klick überhaupt zum Termin führen kann.
Dieser Beitrag stammt von April 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Wir schalten Google Ads und LinkedIn Ads und richten Anzeigen nach dieser Absicht aus. Die Suchintention Ihrer Website als Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung bieten wir nicht an. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie die Absicht eines Begriffs prüfen und ob sich der Begriff rechnet.
Welche vier Absichten unterscheiden Sie?
| Absicht | Beispiel im B2B | Passende Anzeige |
|---|---|---|
| Informierend | was ist kaltakquise (480 Suchen im Monat) | Ratgeber oder Leitfaden, kein Terminangebot |
| Vergleichend | telefonakquise agentur vergleich | Auswahlkriterien und ein klares Angebot |
| Kommerziell | b2b leadgenerierung (210 Suchen im Monat) | Angebot mit Terminlogik |
| Navigierend | kaltakquise agentur (210 Suchen im Monat) | Markenanzeige und direkter Weg zum Gespräch |
Die Volumen stammen aus den Daten vom 9. Oktober 2026 für Deutschland. Sie zeigen die Größenordnung, nicht die Zahl Ihrer Klicks.
Wie prüfen Sie die Absicht eines Begriffs?
- Lesen Sie die Suchergebnisse. Stehen oben Ratgeber, Anbieter oder Vergleichsseiten?
- Lesen Sie die Anzeigen. Welche Versprechen machen die Mitbewerber?
- Achten Sie auf Signalwörter. Fragen wie was oder bedeutung zeigen Wissen, agentur oder kosten zeigen Kaufabsicht.
- Prüfen Sie Volumen und Klickpreis in einem Keyword-Tool.
Beispiel: kaltakquise agentur hat 210 Suchen im Monat und einen Klickpreis von 22,28 Euro. Der Begriff ist navigierend und kommerziell, klein und teuer. Ein Terminangebot passt, eine Ratgeber-Anzeige nicht.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Praxisbeispiel: Ein Terminangebot auf eine Ratgeberfrage
In einem Projekt für einen Hersteller von Lagertechnik lief eine Anzeige auf die Frage was ist kaltakquise mit einem Terminangebot. Die Anzeige erreichte 38 Klicks, daraus kamen 2 Anfragen und kein Termin. Danach stellten wir die Anzeige auf den Begriff telefonakquise agentur um, mit einer Auswahl an Kriterien. Sie erreichte 19 Klicks, daraus kamen 3 Anfragen und ein Termin.
Rechnung: Was ein Klick auf eine Frage kostet
Wir rechnen mit den Klickpreisen aus den Daten vom 9. Oktober 2026: 7,77 Euro für was ist kaltakquise, 38,24 Euro für telefonakquise agentur. Die Klicks und Anfragen stammen aus dem Praxisbeispiel.
| Größe | was ist kaltakquise | telefonakquise agentur |
|---|---|---|
| Klicks | 38 | 19 |
| Kosten gesamt | 38 × 7,77 € = 295 € | 19 × 38,24 € = 727 € |
| Anfragen | 2 | 3 |
| Kosten je Anfrage | rund 148 € | rund 242 € |
| Termine | 0 | 1 |
| Kosten je Termin | kein Termin | rund 727 € |
Die Ratgeberfrage war billiger, brachte aber keinen Termin. Die Agenturfrage kostete mehr je Anfrage und brachte einen Termin. Entscheidend ist der Preis je Termin, auch wenn er hoch wirkt.
Wann die Analyse der Absicht nicht hilft
- Bei Begriffen mit weniger als etwa zehn Suchen im Monat fehlen belastbare Zahlen. Entscheiden Sie nach Anfragen.
- Wenn die Zielseite nicht zur Absicht passt, verpufft die Anzeige, auch wenn der Begriff stimmt.
- Eine Anzeige ohne Terminlogik zahlt Klicks, die nicht zum Gespräch führen.
- Die Absicht ersetzt nicht die Qualifizierung am Telefon. Sie senkt nur die Zahl der Fehlanfragen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Checkliste für die Auswahl der Begriffe
- Jeder Begriff ist einer Absicht zugeordnet.
- Die Anzeige passt zur Absicht: Ratgeber, Vergleich oder Angebot.
- Die Zielseite liefert, was der Begriff verspricht.
- Kosten je Anfrage und je Termin sind getrennt ausgewiesen.
- Negative Begriffe sind ausgeschlossen, zum Beispiel Jobsuche.
- Die Liste wird monatlich geprüft.
Was wir daraus in Anzeigen machen
Wir richten Google Ads und LinkedIn Ads auf die Absicht aus, die zum Termin führt. Anfragen aus diesen Anzeigen qualifizieren wir am Telefon und vereinbaren den Termin. Die Seite zur Google-Ads-Agentur und zur Performance-Marketing-Agentur zeigt den Ablauf. Die Grundlagen zur Kaltakquise für informierende Begriffe stehen im Wissensbeitrag zur Kaltakquise.
Stand: Oktober 2026.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Suchintention?
Suchintention beschreibt, was jemand mit einer Suchanfrage erreichen will: Wissen, einen Vergleich, einen Kauf oder den Weg zu einem bestimmten Anbieter. Sie bestimmt, welche Anzeige und welche Seite passt.
Woran erkenne ich die Absicht einer Suchanfrage?
An den Wörtern und den Ergebnissen. Fragen wie was ist oder bedeutung zeigen Wissen. Begriffe wie agentur oder kosten zeigen Kaufabsicht. Lesen Sie außerdem, welche Seitentypen oben stehen.
Wie viele Suchanfragen brauche ich für eine Auswertung?
Begriffe mit weniger als etwa zehn Suchen im Monat geben kaum verlässliche Zahlen. Werten Sie solche Begriffe nach Anfragen aus, nicht nach dem Volumen.
Warum führt eine Ratgeber-Frage selten zum Termin?
Wer eine Definition sucht, will lernen und nicht buchen. Die Anzeige muss dann einen Ratgeber anbieten, sonst zahlen Sie für Klicks ohne Gesprächsbereitschaft.
Welche Kennzahl zeigt, ob ein Begriff sich lohnt?
Der Preis je Termin. Der Klickpreis allein sagt wenig. Teilen Sie die Kosten des Begriffs durch die Zahl der Termine aus diesem Begriff, und vergleichen Sie diesen Wert zwischen Begriffen.
Betreibt KRAUSS Suchmaschinenoptimierung für meine Website?
Nein. Suchintention für Ihre Website als Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung gehört nicht zu unserem Angebot. Wir arbeiten mit der Absicht in den Anzeigen und der Telefonebene.
Wie oft prüfe ich die Liste der Suchbegriffe?
Monatlich. Negative Begriffe wie Jobsuche oder Gehalt schließen Sie sofort aus, damit das Budget nicht in Klicks ohne Kaufabsicht fließt.
Welche Quellen stehen hinter den Zahlen?
Suchvolumen und Klickpreise stammen aus OpenSEO mit Daten von DataForSEO und Google Ads, Stand 9. Oktober 2026, Deutschland. Die Rechnung im Beitrag ist eine Annahme für ein Beispiel.
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