Inhalt9 Abschnitte
- 01Welche Kriterien machen einen Kunden zum Schlüsselkunden?
- 02Welche Aufgaben hat der Key Account Manager?
- 03Wie planen Sie ein Konto?
- 04Praxisbeispiel: Ein Konto mit einem einzigen Ansprechpartner
- 05Rechnung: Was bringt ein Ausbau im Konto?
- 06Wann passt Key Account Management nicht?
- 07Checkliste für die Kontoplanung
- 08Nächster Schritt
- 09Häufig gestellte Fragen
Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Key Account Management lohnt sich, wenn wenige Kunden einen großen Teil Ihres Umsatzes tragen und Sie deren Bedarf planen können. Dafür brauchen Sie Kriterien, einen festen Ansprechpartner und einen Plan für jedes Konto. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie Schlüsselkunden auswählen, steuern und messen.
Welche Kriterien machen einen Kunden zum Schlüsselkunden?
Ein Schlüsselkunde hat einen hohen Anteil am Umsatz, mehrere Entscheider im Haus und ein Wachstumspotenzial. Legen Sie diese drei Kriterien schriftlich fest und prüfen Sie sie einmal im Jahr. Ein Kunde, der die Kriterien nicht mehr erfüllt, wechselt in die normale Betreuung.
Welche Aufgaben hat der Key Account Manager?
Er plant die Beziehung für jedes Konto: Ziele des Kunden, offene Themen, Ausbaupotenzial und Risiken. Er koordiniert die Ansprechpartner im eigenen Haus und ist für Umsatz und Zufriedenheit verantwortlich. Die Planung schreibt er einmal im Quartal auf eine Seite.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie planen Sie ein Konto?
Eine Kontoplanung enthält vier Punkte: Umsatz und Anteil am Kundenbudget, die wichtigsten Entscheider mit ihren Themen, drei Ausbauideen und die größten Risiken mit einem Gegenmittel. Ohne diese Seite reagiert das Team nur auf Anfragen.
Praxisbeispiel: Ein Konto mit einem einzigen Ansprechpartner
In einem Projekt für einen Hersteller von Verpackungsmaschinen hing ein Großkunde an einer einzigen Einkaufsleitung. Als diese Stelle wechselte, sank der Auftragseingang über zwei Quartale. Nach der Kontoplanung kannte das Team drei weitere Entscheider und führte quartalsweise Termine mit ihnen. Die Zahlen sind realistisch gewählt und keine Messung eines Kunden.
Rechnung: Was bringt ein Ausbau im Konto?
Die Rechnung zeigt, wie ein kleiner Ausbau im Bestandskonto wirkt. Alle Werte sind Annahmen.
| Größe | Ohne Ausbau (Annahme) | Mit Ausbau von 10 % (Annahme) |
|---|---|---|
| Jahresumsatz im Konto | 500.000 | 500.000 |
| Ausbau durch neue Bereiche | 0 | 50.000 |
| Abwanderungsrisiko (Annahme 15 %) | 75.000 | 75.000 |
Quelle: Annahmen des Autors, Stand Oktober 2026. Der Ausbau wirkt nur, wenn das Konto nicht gleichzeitig an Risiko verliert.
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Wann passt Key Account Management nicht?
Bei kleinen Konten mit geringem Potenzial ist der Aufwand zu hoch. Auch wenn Sie keine Zeit für quartalsweise Termine haben, fehlt die Basis. Dann lohnt sich eine standardisierte Betreuung. Prüfen Sie vor jeder Investition, ob der Umsatz den Aufwand trägt.
Checkliste für die Kontoplanung
- Kriterien für Schlüsselkunden schriftlich festgelegt
- Kontoplan mit Umsatz, Entscheidern, Ausbau und Risiken angelegt
- Mindestens drei Entscheider im Konto bekannt
- Quartalsweiser Termin eingeplant
- Jährliche Prüfung der Kriterien terminiert
Eine vertiefte Darstellung bietet die Seite Key Account Management. Die Steuerung externer Partner beschreibt der Leitfaden zu externen Vertriebsdienstleistern.
Nächster Schritt
Legen Sie für Ihre fünf größten Kunden eine Kontoplanung an. Der Neukunden-Check zeigt, wie stark Ihre Akquise vom Bestand abhängt. Für Kundenreaktivierung am Telefon finden Sie die Seite Kundenreaktivierung per Telefon.
Stand: Oktober 2026
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Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Key Account Management für ein kleines Team?
Key Account Management ist die gezielte Betreuung weniger, umsatzstarker Kunden durch einen festen Ansprechpartner mit einem Plan für Ausbau und Bindung. Es unterscheidet sich von der Betreuung vieler kleiner Kunden.
Ab wann ist ein Kunde ein Key Account?
Wenn sein Anteil am Umsatz hoch ist, er mehrere Entscheider hat und langfristig wächst. Legen Sie die Kriterien schriftlich fest, zum Beispiel Umsatzanteil, Vertragslaufzeit und Potenzial.
Welche Aufgaben hat ein Key Account Manager im Tagesgeschäft?
Er plant die Beziehung, koordiniert Ansprechpartner im eigenen Unternehmen und trägt die Verantwortung für Umsatz und Zufriedenheit im Konto.
Wie oft sollte man Key Accounts besuchen?
Mindestens quartalsweise einen strukturierten Termin mit Blick auf Ziele, Probleme und Pläne des Kunden. Zwischen den Terminen halten Sie den Kontakt schriftlich oder telefonisch.
Welche Kennzahlen gelten im Key Account Management?
Umsatz je Konto, Anteil am Kundenbudget, Zufriedenheit, Anzahl der Entscheider mit Kontakt und das Verhältnis von Ausbau zu Verlust.
Was ist das größte Risiko im Key Account Management?
Die Abhängigkeit von einem Ansprechpartner. Wenn dieser geht, bricht die Beziehung weg. Pflegen Sie Kontakte zu mindestens drei Entscheidern im Konto.
Wann ist Key Account Management nicht sinnvoll?
Bei kleinen Konten mit geringem Potenzial. Der Aufwand lohnt sich nicht, wenn der Umsatz den Betreuungsaufwand nicht trägt.
Hilft ein externer Partner beim Key Account Management?
Ein Partner kann Erstgespräche und Terminpflege übernehmen. Die Beziehung und die Entscheidungen im Konto bleiben beim eigenen Team.
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