Inhalt7 Abschnitte
Kurz gesagt
Eine Landingpage im B2B beginnt mit dem Anlass, den die Anzeige verspricht, und endet mit einem kurzen Formular. Drei Formularfelder, ein Beleg und eine Messung je Termin entscheiden über den Erfolg.
Dieser Beitrag stammt von Januar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Stand: Oktober 2026. Der Beitrag zeigt den Aufbau, die Messung und die Grenzen einer Seite, ohne Produktempfehlungen.
Was ist eine Landingpage im B2B?
Eine Landingpage ist eine Seite, die nur ein Ziel hat: eine Anfrage. Sie erscheint nach einem Klick auf eine Anzeige und führt den Besucher ohne Ablenkung zum Formular. Im B2B liest der Entscheider sie in zwei Minuten, deshalb muss der Nutzen sofort erkennbar sein.
Die Seite ersetzt keine Website. Sie übernimmt nur den Teil der Strecke, der aus einer Anzeige eine Anfrage macht.
Wie baut man eine Landingpage in fünf Blöcken?
- Anlass. Eine Überschrift, die den Grund der Anzeige aufgreift, etwa eine neue Vorgabe oder eine Ausschreibung.
- Nutzen. Drei Punkte, die der Entscheider in der Rolle versteht.
- Beleg. Eine Zahl, eine Referenz mit Zustimmung oder ein Beispiel aus der Branche.
- Formular. Drei Felder: Name, Firma und Telefon oder E-Mail.
- Zusage. Was nach dem Absenden passiert, mit Zeitangabe.
Ein Datenschutzhinweis gehört direkt neben das Formular. Die Gestaltung der Datenschutzerklärung klären Sie mit Ihrer Datenschutzberatung.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Welche Werkzeuge gibt es, und wofür?
Es gibt drei Arten von Werkzeugen, und die Wahl hängt von Ihrem Team ab:
- Baukästen für einzelne Seiten, die ohne Programmierung auskommen.
- Content-Systeme für viele Seiten mit gleichem Aufbau.
- Messwerkzeuge für Klicks, Anfragen und die Zuordnung zu Anzeigen.
Eine Rangliste einzelner Produkte führen wir hier nicht. Wichtig ist, dass Anfragen und Termine an einer Stelle zusammenlaufen.
Praxisbeispiel: Drei Felder statt sieben
In einem Projekt für einen Hersteller von Verpackungsmaschinen lag die Anfragequote einer Zielseite bei 2,1 Prozent. Die Seite hatte sieben Formularfelder. Das Team kürzte das Formular auf drei Felder und fügte einen Beleg mit einer Anwendung hinzu. Die Anfragequote stieg auf 4,6 Prozent. Die Zahl der Termine je Anfrage blieb gleich, weil das Gespräch die fehlenden Angaben klärte.
Wann nicht? Grenzen der Landingpage
Eine Landingpage hilft nicht überall. Drei Fälle sprechen dagegen:
- Die Zielgruppe ist klein und bekannt. Dann führt das direkte Gespräch schneller zum Termin.
- Das Angebot ist erklärungsbedürftig und unbekannt. Eine Seite ohne Vertrauen erzeugt Klicks ohne Anfragen. Bauen Sie zuerst einen Beleg auf.
- Es fehlt die Zeit für Antworten. Anfragen, die eine Woche liegen, verlieren ihren Anlass.
Für die Auswahl der Kanäle hilft der Leitfaden zu Google Ads im B2B. Die Kosten je Termin rechnet der Leitfaden zu Kosten je Termin durch.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Welche Punkte prüfen Sie vor dem Start?
- Anlass der Anzeige in der Überschrift
- Drei Nutzenpunkte in der Sprache der Rolle
- Formular mit höchstens drei Feldern
- Datenschutzhinweis neben dem Formular
- Messung je Anfrage und je Termin eingerichtet
Den Ablauf der Anzeigen beschreibt die Seite Performance Marketing. Die Einordnung der Anfragen im Vertrieb zeigt die Seite B2B-Leadgenerierung. Die Begriffe erklärt das Glossar zu Performance Marketing.
Häufig gestellte Fragen
Wie erstelle ich eine Landingpage für B2B-Anzeigen?
Eine Landingpage beginnt mit dem Anlass der Anzeige, nennt den Nutzen in drei Punkten, zeigt einen Beleg und endet mit einem kurzen Formular. Ein Formular mit drei Feldern bringt im B2B meist mehr Anfragen als ein langes.
Welche Felder braucht ein B2B-Formular?
Name, Firma und Telefon oder E-Mail reichen für den ersten Kontakt. Die Branche und die Größe fragen Sie besser im Gespräch, weil das Formular sonst abschreckt.
Welche Werkzeuge brauche ich für eine Landingpage?
Es gibt drei Arten: einen Baukasten für Seiten, ein Content-System für viele Seiten und Werkzeuge zur Messung. Die Wahl hängt von Ihrem Team und Ihrer Technik ab, eine Empfehlung für ein Produkt geben wir hier nicht.
Wie messe ich eine Landingpage richtig?
Messen Sie Anfragen je Klick und Termine je Anfrage. Der Klick allein zeigt wenig, weil er nicht sagt, ob ein Gespräch entsteht.
Wie schnell soll ich auf eine Anfrage reagieren?
Innerhalb von zwei Werktagen, besser am selben Tag. Nach einer Woche ist der Anlass oft vergessen und die Quote fällt deutlich.
Brauche ich eine Landingpage für jede Anzeige?
Nein, aber für jede Zielgruppe mit eigenem Anlass. Eine Seite für alle Anzeigen verwässert den Nutzen, mehrere Seiten für denselben Anlass erzeugen Verwirrung.
Was übernimmt KRAUSS bei Anzeigen und Landingpages?
KRAUSS übernimmt das Performance Marketing mit Anzeigen und führt die Gespräche mit den Anfragenden über die Telefonebene. Die Terminierung bucht den Termin. Die Gestaltung der Zielseite stimmen wir mit Ihnen im Angebot ab.
Wann lohnt sich eine Landingpage nicht?
Wenn Ihr Angebot nur wenige Entscheider erreicht, bringt eine Seite wenig. Dann führt das persönliche Gespräch schneller zum Termin.
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