Inhalt9 Abschnitte
- 01Welche Verzeichnisse lohnen sich im B2B?
- 02Wie viele Anfragen bringt ein Verzeichniseintrag?
- 03Praxisbeispiel: Zwei Profile in drei Monaten
- 04Was kostet die Pflege?
- 05Wann lohnt sich ein Verzeichnis nicht?
- 06Wie passt das zur Telefonakquise?
- 07Checkliste für Ihren Verzeichniseintrag
- 08Nächster Schritt
- 09Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Online-Verzeichnisse bringen im B2B Anfragen, wenn Ihr Profil vollständig ist und jemand die Anfragen zügig beantwortet. Die meisten Anfragen kommen über das Unternehmensprofil bei Google und über wenige Branchenverzeichnisse, in denen Ihre Zielkunden tatsächlich suchen.
Dieser Beitrag stammt von April 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Ein Eintrag allein erzeugt keine Gespräche.
Stand: Oktober 2026. Die Zahlen unten sind Annahmen, die Sie mit Ihren eigenen Messwerten ersetzen sollten.
Welche Verzeichnisse lohnen sich im B2B?
Das Google-Unternehmensprofil ist für jeden Betrieb mit Standort Pflicht, weil es in der lokalen Suche erscheint. Branchenverzeichnisse lohnen sich, wenn Ihre Einkäufer dort nachschlagen. Fragen Sie drei Kunden, wo sie nach Lieferanten suchen. Die Antworten bestimmen die Liste, nicht ein Anbieterranking.
Verzichten Sie auf Verzeichnisse, die nur Werbeplätze verkaufen und keine Suchfunktion für Ihre Zielgruppe haben. Sie erzeugen Rechnungen, aber selten Anfragen.
| Verzeichnistyp | Typischer Nutzer | Aufwand | Erwartung |
|---|---|---|---|
| Google-Unternehmensprofil | Lokale und regionale Suche | niedrig | Anrufe, Wegbeschreibungen |
| Branchenportal | Fachkräfte auf Lieferantensuche | mittel | wenige, aber konkrete Anfragen |
| Allgemeines Wirtschaftsverzeichnis | Breite Suche | niedrig | viele Aufrufe, wenig Qualität |
Quelle: Einordnung der Redaktion anhand der Suchwege Ihrer Kunden. Bitte prüfen Sie die Liste mit Ihren eigenen Kunden.
Wie viele Anfragen bringt ein Verzeichniseintrag?
Eine verlässliche Zahl gibt es nicht, weil sie von Branche, Pflege und Konkurrenz abhängt. Messen Sie deshalb selbst: Jede Anfrage bekommt eine Quelle, und jede Quelle wird über drei Monate gezählt. Erst dann lässt sich sagen, ob ein Eintrag Anfragen bringt.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Praxisbeispiel: Zwei Profile in drei Monaten
In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik waren zwei Branchenprofile und das Google-Unternehmensprofil vollständig gepflegt. In drei Monaten kamen 37 Anfragen über diese Kanäle. Sechs davon führten zu einem Erstgespräch, zwei zu einem Angebot. Das Team beantwortete Anfragen innerhalb eines Werktags, weil die Anfrage sonst beim Wettbewerber landete.
Die Zahlen stammen aus einem anonymisierten Praxisfall. Sie zeigen die Größenordnung, nicht den Wert für Ihr Unternehmen.
Was kostet die Pflege?
Der Eintrag selbst kostet meist nichts. Die Kosten liegen in der Zeit für Antworten, Fotos, Öffnungszeiten und Bewertungen. Die folgende Rechnung nutzt Annahmen, die Sie ersetzen sollten.
| Position | Annahme | Ergebnis je Monat |
|---|---|---|
| Pflegezeit je Monat | 3 Stunden | |
| Interner Stundensatz | 60 Euro | 180 Euro |
| Erstgespräche je Monat | 2 | |
| Kosten je Erstgespräch | 180 Euro geteilt durch 2 | 90 Euro |
Ein Erstgespräch kostet also in dieser Rechnung 90 Euro Zeit. Ob das günstig ist, hängt davon ab, was ein gewonnener Kunde Ihnen bringt. Rechnen Sie mit Ihrem Abschlusswert, nicht mit einem Branchendurchschnitt.
Wann lohnt sich ein Verzeichnis nicht?
Ein Verzeichnis lohnt sich nicht, wenn Ihre Kunden dort nicht suchen. Es lohnt sich auch nicht, wenn niemand die Anfragen zeitnah beantwortet. Eine Anfrage, die nach zwei Wochen beantwortet wird, ist meist verloren. Und Verzeichnisse, die Bewertungen kaufen oder erfundene Bewertungen anbieten, schaden Ihrem Ruf. Lassen Sie solche Angebote liegen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie passt das zur Telefonakquise?
Eine Verzeichnisanfrage ist ein warmer Kontakt. Wer nicht rechtzeitig zurückrufen kann, verliert ihn. KRAUSS übernimmt die Telefonebene und die Terminierung: Wir rufen Interessenten an, qualifizieren sie und vereinbaren Termine für Ihren Vertrieb. Die Pflege der Profile und die Antworten auf Bewertungen bleiben bei Ihnen. Suchmaschinenoptimierung und Content-Erstellung gehören nicht zu unserem Angebot.
Für die Auswahl der Kanäle und die Messung hilft der Leitfaden zur Lead-Qualifizierung, der beschreibt, wie Sie Anfragen nach Qualität sortieren. Eine Übersicht zu den Kosten je Termin finden Sie im Glossar.
Checkliste für Ihren Verzeichniseintrag
- Name, Adresse und Telefonnummer sind in allen Verzeichnissen gleich
- Öffnungszeiten und Leistungen sind aktuell
- Mindestens fünf aktuelle Fotos sind hochgeladen
- Jede Anfrage bekommt eine Quelle im CRM
- Anfragen werden innerhalb eines Werktags beantwortet
- Bewertungen werden angefragt und beantwortet
Die Checkliste für die Telefonakquise steht unter Telefonakquise vorbereiten. Eine Übergabe an den Vertrieb regelt die Checkliste Termin-Übergabe.
Nächster Schritt
Wenn Anfragen über Verzeichnisse ankommen, aber zu wenige Gespräche entstehen, lohnt ein Blick auf die Kaltakquise-Agentur oder die Terminvereinbarung. Beide setzen dort an, wo Anfragen ausbleiben. Den Neukunden-Check finden Sie unter Werkzeuge, er zeigt in wenigen Fragen, wo Ihre Anfragen verloren gehen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Bringen Online-Verzeichnisse im B2B überhaupt Anfragen?
Ja, aber selten viele. Im B2B kommen Anfragen vor allem über Branchenverzeichnisse und das Unternehmensprofil bei Google. Ob es sich lohnt, zeigt nur eine Messung: Wie viele Anfragen kommen je Quelle, und wie viele davon führen zu einem Erstgespräch.
Welche Verzeichnisse sind für B2B-Leads wichtig?
Das Google-Unternehmensprofil ist für fast jeden Betrieb Pflicht. Dazu kommen Branchenverzeichnisse, in denen Ihre Zielkunden suchen, etwa Fachportale ihrer Branche oder regionale Wirtschaftsverzeichnisse. Prüfen Sie, wo Ihre Einkäufer tatsächlich suchen, bevor Sie Zeit investieren.
Wie viel Zeit kostet die Pflege eines Verzeichniseintrags?
Ein Eintrag braucht im Aufbau einige Stunden und danach etwa zwei bis vier Stunden im Monat für Antworten, Fotos und Öffnungszeiten. Diese Zeit ist eine Annahme. Erfassen Sie sie einen Monat lang, dann haben Sie eine eigene Zahl.
Sind Bewertungen in Verzeichnissen wichtig?
Bewertungen beeinflussen, ob ein Interessent anruft. Bitten Sie Kunden um eine Bewertung, wenn sie zufrieden sind, und antworten Sie auf jede. Gekaufte oder erfundene Bewertungen sind unzulässig und schaden dem Profil.
Kann KRAUSS Verzeichnisanfragen für mich bearbeiten?
KRAUSS übernimmt die Telefonebene und die Terminierung. Anfragen, die bei Ihnen aus Verzeichnissen eingehen, können Sie an die Telefonebene geben, wenn Ihr Team sie nicht zurückrufen kann. Das Pflegen der Profile bleibt bei Ihnen.
Was kostet die Telefonebene für Anfragen?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot. Den Konfigurator finden Sie unter /preise#konfigurator.
Wann lohnt sich ein Verzeichnis nicht?
Wenn Ihre Zielkunden dort nicht suchen, wenn Sie keine Zeit für Antworten haben oder wenn das Verzeichnis nur Werbeplätze verkauft. Dann bringt der Eintrag wenig, und das Budget gehört besser in eine gezielte Ansprache.
Wie messe ich den Erfolg eines Verzeichnisses?
Notieren Sie je Anfrage die Quelle. Zählen Sie Anfragen, Erstgespräche und Angebote je Quelle über drei Monate. Ohne diese Zahlen lässt sich nicht sagen, ob ein Eintrag Geld wert ist.
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