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BlogLinkedIn und Social Selling

LinkedIn Lead Gen Forms: Vorteile, Grenzen und Ablauf im B2B

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
3 Min. Lesezeit
Inhalt8 Abschnitte
  1. 01Wie funktioniert eine Lead Gen Form?
  2. 02Was kostet ein Termin aus einer Formularkampagne?
  3. 03Welche Vorteile bringt die Form?
  4. 04Wann lohnt sich die Form nicht?
  5. 05Welche Schritte nach dem Formular funktionieren?
  6. 06Welche Kennzahlen gehören in die Auswertung?
  7. 07Wie unterstützt KRAUSS bei Anzeigen und Telefon?
  8. 08Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

LinkedIn Lead Gen Forms sammeln Interessenten direkt in der Anzeige, das Formular ist mit Profildaten vorausgefüllt. Die Hürde ist niedrig, deshalb steigen die Anmeldungen.

Dieser Beitrag stammt von Mai 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Ob daraus Termine werden, entscheidet das Gespräch danach, nicht das Formular.

Wie funktioniert eine Lead Gen Form?

Die Form wird in eine Anzeige eingebettet. Wer Interesse hat, öffnet das Formular, sieht Name, Firma und Berufsbezeichnung vorausgefüllt und bestätigt. Sie legen fest, welche Felder zusätzlich erscheinen und welche Frage dem Interessenten gestellt wird. Die Daten landen im Anzeigenkonto oder werden an ein verbundenes CRM übergeben.

Im Vergleich zur klassischen Landingpage gilt: Der Interessent verlässt LinkedIn nicht und muss kaum tippen. Dafür kennen Sie weniger über ihn, bevor er antwortet.

Was kostet ein Termin aus einer Formularkampagne?

Die Rechnung zeigt, welche Stellschraube zählt. Alle Werte sind Annahmen, die Sie durch eigene Zahlen ersetzen sollten:

  • 3.000 Euro Budget im Monat (Annahme)
  • 85 Euro je Formular-Lead (Annahme)
  • 35 Leads im Monat (Budget geteilt durch Kosten je Lead)
  • 40 Prozent der Leads sind qualifiziert und werden angerufen (Annahme), also 14 Gespräche
  • 20 Prozent der Gespräche führen zu einem Termin (Annahme), also 3 Termine

Ergebnis: 3.000 Euro geteilt durch 3 Termine ergibt 1.000 Euro je Termin. Sinkt der Kosten je Lead auf 60 Euro, verbessert sich das auf rund 750 Euro je Termin. Steigt die Qualifizierungsquote nicht, bleibt der Preis je Termin hoch, auch wenn die Zahl der Leads wächst.

Ein Praxisfall: In einem Projekt für einen Anbieter von Gebäudereinigung kamen in vier Wochen 212 Formulare zusammen. Nach einer Prüfung blieben 38 Leads übrig, neun davon wurden zu Terminen. Das Team hatte die Frage im Formular so gewählt, dass sie den Anlass nannte. Die Zahlen stammen aus einem anonymisierten Beispiel und sind keine Messung für Ihre Kampagne.

Termine mit Kaufinteresse

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Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
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Welche Vorteile bringt die Form?

  • Weniger Reibung: Das Formular ist vorausgefüllt, die Bestätigung dauert wenige Sekunden.
  • Saubere Daten: Name und Firma stammen aus dem Profil und sind meist aktuell.
  • Einfache Steuerung: Anzeige, Formular und Ergebnis liegen in einem Konto und lassen sich vergleichen.

Wann lohnt sich die Form nicht?

  • Die Zielgruppe ist klein. Bei wenigen hundert Personen sieht dieselbe Person die Anzeige zu oft. Dann steigt der Preis je Lead schnell.
  • Der Bedarf braucht Erklärung. Ein erklärungsbedürftiges Angebot braucht eine Seite mit Beweisen, ein Formular allein reicht nicht.
  • Das Team reagiert zu spät. Leads verlieren nach wenigen Tagen an Wert. Ohne Anruf am selben oder nächsten Werktag verbrennt das Budget.

Gegen die Form spricht außerdem, dass Interessenten im Formular oft nur neugierig sind. Die Quote der Qualifizierung ist deshalb die wichtigste Kennzahl.

Welche Schritte nach dem Formular funktionieren?

  • Lead innerhalb eines Werktags prüfen: Firma, Rolle, Anlass
  • Einwilligungstext im Formular gegen die Anrufregel prüfen
  • Anruf mit Anlass aus der Frage im Formular beginnen
  • Ergebnis im CRM mit Wiedervorlage erfassen
  • Nicht erreichte Leads nach drei Versuchen in eine Nurturing-Strecke geben

Den Ablauf für die Qualifizierung erklärt der Leitfaden zur Lead-Qualifizierung. Die Checkliste zur Übergabe hilft beim Ablauf im Team: Checkliste Briefing Terminierung. Die Begriffe erklärt der Glossareintrag zum Lead.

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  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
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Welche Kennzahlen gehören in die Auswertung?

  • Kosten je Lead: Ausgaben geteilt durch Formular-Leads.
  • Qualifizierungsquote: Leads mit Bedarf und Entscheider geteilt durch alle Leads.
  • Kosten je Termin: Ausgaben geteilt durch Termine. Die Rechnung zu diesem Wert steht im Glossareintrag zu Kosten je Lead.

Wie unterstützt KRAUSS bei Anzeigen und Telefon?

KRAUSS übernimmt Performance Marketing mit Anzeigen und die Telefonebene mit Terminierung. Welche Kanäle zu Ihrem Angebot passen, klären wir im Briefing, ein Versprechen für einen bestimmten Kanal geben wir nicht. Mehr auf der Seite Performance Marketing. Die Konditionen stehen im Konfigurator unter /preise#konfigurator.

Stand: Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung. Die Rechtslage zu Anrufen bei Unternehmen steht in § 7 UWG auf gesetze-im-internet.de.

Häufig gestellte Fragen

Was sind LinkedIn Lead Gen Forms?

Lead Gen Forms sind Formulare, die direkt in eine LinkedIn-Anzeige eingebettet werden. Die Felder sind mit Daten aus dem Profil vorausgefüllt, der Interessent muss nur bestätigen. Die Daten gehen an den Anzeigenkonto-Inhaber oder an ein verbundenes CRM.

Wie viel kostet ein Termin aus einer Lead-Gen-Form-Kampagne?

Rechnen Sie mit Ihren Werten: Budget geteilt durch Termine. Im Beispiel dieses Beitrags sind es 3.000 Euro Budget für drei Termine, also 1.000 Euro je Termin. Alle Eingangswerte sind Annahmen.

Warum sind Formulardaten nicht automatisch qualifiziert?

Das Formular zeigt nur, dass jemand den Button gedrückt hat. Ob die Person Budget, Auftrag und Entscheidungsmacht hat, zeigt erst ein Gespräch. Deshalb sollten Sie vor dem Vertrieb eine kurze Prüfung einplanen.

Welche Felder sollte ein Lead-Gen-Formular enthalten?

Mindestens Name und Firma, dazu eine Frage nach dem Anlass oder dem Bedarf. Jedes weitere Feld senkt die Abschlussquote des Formulars. Stellen Sie nur Fragen, deren Antwort Sie im nächsten Schritt wirklich brauchen.

Darf man nach einem Formular sofort anrufen?

Das hängt vom Einwilligungstext ab und von der Art des Kontakts. Für Anrufe bei Unternehmen gilt § 7 UWG, den Wortlaut finden Sie auf gesetze-im-internet.de. Prüfen Sie den Text mit Ihrer Rechtsabteilung, dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.

Für welche Zielgruppen ist die Form zu klein?

Wenn die Zielgruppe in Deutschland nur einige hundert Personen umfasst, erreicht eine Kampagne schnell die Sättigung. Dann verbrennen Sie Budget mit denselben Personen. Eine breitere Zielgruppe oder ein anderer Kanal ist besser.

Wie unterscheidet sich das Formular von einer Landingpage?

Auf einer Landingpage bricht jeder zweite Besucher beim Ausfüllen ab, weil er den Ablauf nicht kennt. Im Formular bleibt der Interessent auf LinkedIn und muss nur bestätigen. Dafür erfahren Sie weniger über den Interessenten.

Kann KRAUSS Lead-Gen-Form-Kampagnen betreuen?

KRAUSS übernimmt Performance Marketing mit Anzeigen und die Telefonebene mit Terminierung. Welche Kanäle passen, klären wir im Briefing. Die Konditionen stehen unter /preise#konfigurator.

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