Inhalt10 Abschnitte
- 01Wie erreichen Sie einen Entscheider auf Vorstandsebene?
- 02Was interessiert Geschäftsführer und Vorstände?
- 03Welche Vorbereitung braucht ein Gespräch auf Vorstandsebene?
- 04Wie lange dauert der Erstkontakt?
- 05Praxisbeispiel: Erst die Empfehlung, dann die Geschäftsführung
- 06Wann lohnt der Weg über die Geschäftsführung nicht?
- 07Wie halten Sie den Kontakt nach dem ersten Gespräch?
- 08Welche Rolle spielt Social Media?
- 09Nächster Schritt
- 10Häufig gestellte Fragen
Dieser Beitrag stammt von Januar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Wer C-Level-Entscheider gewinnen will, braucht eine kurze Nutzenaussage, einen Zugang über eine Empfehlung oder einen konkreten Anlass und ein Gespräch über Risiko und Ertrag. Geschäftsführer und Vorstände entscheiden selten auf Basis eines Funktionskatalogs. Sie prüfen, ob ein Vorschlag ihr Ziel erreicht und ihr Team nicht überlastet.
Stand: Oktober 2026.
Wie erreichen Sie einen Entscheider auf Vorstandsebene?
Der stärkste Zugang läuft über eine Empfehlung oder einen Anlass, den der Entscheider kennt, etwa eine Messe, einen Branchenwechsel oder eine Pressemitteilung. Kalt erreichen Sie ihn meist über ein kurzes Schreiben mit einem Nutzen in einem Satz. Ein Telefonat funktioniert, wenn Sie vorher wissen, welches Problem Sie lösen. Der Leitfaden zum Entscheider finden zeigt den Weg vom Vorzimmer bis zur Geschäftsleitung.
Was interessiert Geschäftsführer und Vorstände?
Sie achten auf Ertrag, Risiko, Planbarkeit und den Aufwand für ihr Team. Ein Angebot, das nur Funktionen beschreibt, erreicht sie selten. Formulieren Sie den Nutzen in Zahlen, die sich prüfen lassen, etwa Terminzahl pro Monat oder Kosten je gewonnenem Gespräch. Den Begriff des Kaufgremiums erklärt das Glossar.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Welche Vorbereitung braucht ein Gespräch auf Vorstandsebene?
Lesen Sie Geschäftsbericht, Pressemitteilungen und Stellenanzeigen, um die Schwerpunkte des Unternehmens zu erkennen. Notieren Sie zwei Hypothesen zum Problem und eine Frage, die diese Hypothesen prüft. Die Vorbereitung dauert je Konto etwa eine Stunde, das lohnt sich bei Konten mit hohem Auftragswert.
| Quelle | Was Sie daraus erkennen |
|---|---|
| Geschäftsbericht | Schwerpunkte, Wachstum, Risiken |
| Pressemitteilungen | Neue Märkte, Personalwechsel, Projekte |
| Stellenanzeigen | Fehlende Kapazitäten, neue Funktionen |
Quelle: Vorgehen der Redaktion, keine Marktdaten.
Wie lange dauert der Erstkontakt?
Planen Sie höchstens fünf Minuten für den Einstieg und fragen Sie nach einem Termin für das längere Gespräch. Entscheider verlieren das Interesse, wenn der Nutzen erst spät kommt. Ein klarer Satz am Anfang schafft Vertrauen: Wer Sie sind, warum Sie anrufen und was der Gesprächspartner davon hat.
Praxisbeispiel: Erst die Empfehlung, dann die Geschäftsführung
In einem Projekt für einen Hersteller von Lagertechnik scheiterte der Erstkontakt mit der Geschäftsführung zweimal, weil das Anschreiben keinen Bezug zum Unternehmen hatte. Beim dritten Versuch nannte das Team eine gemeinsame Empfehlung aus dem Verband und einen konkreten Engpass bei der Angebotsabgabe. Das Gespräch dauerte 22 Minuten, und daraus entstand ein Termin mit dem Vertriebsleiter. Die Zahlen sind anonymisiert und gerundet.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann lohnt der Weg über die Geschäftsführung nicht?
Bei kleinen Aufträgen, die in einer Fachabteilung entschieden werden, bringt der Weg über die Geschäftsführung selten Zeitgewinn. Dort reicht meist der Kontakt zum Fachverantwortlichen. Prüfen Sie vorab, wer den Auftrag wirklich freigibt. Die Checkliste zum Zielgruppen-Check hilft, diese Frage vor dem ersten Kontakt zu klären.
Wie halten Sie den Kontakt nach dem ersten Gespräch?
Schicken Sie innerhalb von zwei Werktagen eine kurze Zusammenfassung mit dem vereinbarten nächsten Schritt. Ein Entscheider erwartet Verlässlichkeit, nicht viele Nachrichten. Notieren Sie die Wiedervorlage im CRM und halten Sie fest, welches Problem der Gesprächspartner genannt hat.
Welche Rolle spielt Social Media?
Social Media ergänzt den Zugang, ersetzt aber keine Vorbereitung. Ein Entscheider reagiert eher auf einen Beitrag oder eine Nachricht, wenn das Thema zu seinem Unternehmen passt. Eine allgemeine Anfrage ohne Bezug bleibt meist unbeantwortet. Die Ansprache über mehrere Kanäle erklärt die Seite zur Kundenakquise.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Nächster Schritt
Wenn Sie Entscheider in einer Zielgruppe gezielt ansprechen wollen, beginnen Sie mit einer Liste von zehn Konten und einer Empfehlung je Konto. Die Ansprache auf Geschäftsführungsebene passt zur Seite Neukundengewinnung im B2B.
Häufig gestellte Fragen
Wie erreiche ich einen C-Level-Entscheider am besten?
Der stärkste Zugang läuft über eine Empfehlung oder einen Anlass, den der Entscheider selbst kennt. Kalt erreichen Sie ihn meist über ein kurzes, konkretes Schreiben mit einem Nutzen in einem Satz. Ein Telefonat funktioniert, wenn Sie vorher wissen, welches Problem Sie lösen.
Was interessiert Geschäftsführer und Vorstände wirklich?
Sie interessieren sich für Ertrag, Risiko, Planbarkeit und den Aufwand für ihr Team. Ein Angebot, das nur Funktionen beschreibt, erreicht sie selten. Formulieren Sie den Nutzen in Zahlen, die sich prüfen lassen.
Wie lange darf ein Erstkontakt mit einem Entscheider dauern?
Planen Sie höchstens fünf Minuten für den Einstieg und fragen Sie nach einer Zeit für ein längeres Gespräch. Entscheider verlieren schnell das Interesse, wenn der Nutzen erst spät kommt. Ein klarer Satz am Anfang schafft Vertrauen.
Welche Fehler machen Vertriebler bei C-Level-Kontakten?
Häufig fehlen Vorbereitung, Zahlen und ein klares Anliegen. Auch Schmeichelei oder zu lange Produktbeschreibungen wirken schwach. Bereiten Sie drei Fragen vor, die auf das Geschäft des Unternehmens eingehen.
Hilft Social Media, um Entscheider zu erreichen?
Ja, als Ergänzung. Ein Entscheider reagiert eher auf einen Beitrag oder eine Nachricht, wenn der Kontakt schon thematisch vorbereitet ist. Eine Nachricht ohne Bezug auf sein Unternehmen bleibt meist unbeantwortet.
Wie bereite ich mich auf ein Gespräch mit einem Vorstand vor?
Lesen Sie Geschäftsbericht, Pressemitteilungen und Stellenanzeigen, um Schwerpunkte zu erkennen. Notieren Sie zwei Hypothesen zum Problem und eine Frage, die sie prüft. Die Vorbereitung dauert etwa eine Stunde je Konto.
Wann lohnt sich der Aufwand für C-Level-Kontakte nicht?
Bei kleinen Aufträgen, bei denen die Entscheidung in der Fachabteilung fällt, lohnt der Weg über die Geschäftsführung selten. Dort reicht ein Kontakt zum Fachverantwortlichen. Prüfen Sie vorab, wer den Auftrag wirklich freigibt.
Wie halte ich den Kontakt nach dem ersten Gespräch?
Schicken Sie innerhalb von zwei Werktagen eine kurze Zusammenfassung mit dem vereinbarten nächsten Schritt. Ein Entscheider erwartet Verlässlichkeit, nicht viele Mails. Notieren Sie das Datum der Wiedervorlage im CRM.
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