Inhalt10 Abschnitte
- 01Wie planen Sie einen Telefonakquise-Tag im B2B?
- 02Was bringen feste Anrufblöcke? Eine Rechnung
- 03Was gehört in die 15 Minuten Vorbereitung?
- 04Wie unterscheidet sich Telefonakquise im B2B und B2C?
- 05Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
- 06Wann nicht: Grenzen der Anrufblöcke
- 07Wie gehen Sie mit Einwänden und Widerstand um?
- 08Wann lagern Sie Telefonakquise aus?
- 09Checkliste: Telefonakquise-Woche
- 10Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Telefonakquise funktioniert im Rhythmus: vier feste Anrufstunden am Tag, 15 Minuten Vorbereitung davor und 10 Minuten Nachbereitung danach. Wer in Blöcken anruft, erreicht in der gleichen Zeit mehr Entscheider und hält das Gesprächsniveau.
Dieser Beitrag stammt von Februar 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Der Ablauf ist einfacher als der Text im Gespräch, und er entscheidet, ob Sie nach vier Wochen noch anrufen. Stand: Oktober 2026.
Wie planen Sie einen Telefonakquise-Tag im B2B?
In vier Blöcken mit festen Aufgaben. Die Tabelle zeigt einen Beispieltag für einen Anrufer.
| Zeit | Block | Aufgabe | Dauer |
|---|---|---|---|
| 8:30 | Vorbereitung | Liste prüfen, Notizen lesen, Gesprächsziel festlegen | 15 Minuten |
| 9:00 bis 11:30 | Anrufblock 1 | Entscheider anrufen, Termine vereinbaren | 2,5 Stunden |
| 11:30 | Nachbereitung | Ergebnisse eintragen, Bestätigungen senden | 30 Minuten |
| 14:00 bis 15:30 | Anrufblock 2 | Rückrufe, Wiedervorlagen, neue Kontakte | 1,5 Stunden |
| 15:30 | Nachbereitung | Tagesbilanz, Liste für morgen | 15 Minuten |
Tabelle: Beispieltag Telefonakquise, Vorschlag der Redaktion, Stand 10/2026
Der Vormittag ist im B2B meist die beste Zeit für Entscheider, die ruhigeren Zeiten (kurz vor 8 Uhr, nach 16 Uhr) erreichen Geschäftsführer oft ohne Vorzimmer. Die Vorbereitung beschreiben der Leitfaden Telefonakquise vorbereiten und die Checkliste Telefonakquise Vorbereitung. Hindernisse am Empfang behandelt der Leitfaden Vorzimmer überwinden.
Was bringen feste Anrufblöcke? Eine Rechnung
Mehr erreichte Entscheider bei gleicher Stundenzahl. Rechnung mit Annahmen der Redaktion, keine Messwerte von KRAUSS:
| Größe | Verteilt über den Tag | Feste Blöcke am Vormittag |
|---|---|---|
| Akquisestunden je Monat | 80 | 80 |
| Wählversuche je Stunde | 20 | 25 |
| Wählversuche je Monat | 1.600 | 2.000 |
| Erreichquote Entscheider | 11 % | 18 % |
| Gespräche mit Entscheider | 176 | 360 |
| Terminquote je Gespräch | 10 % | 10 % |
| Termine je Monat | rund 18 | 36 |
Tabelle: Beispielrechnung Anrufblöcke, alle Werte sind Annahmen, Stand 10/2026
Zum Beispiel verdoppelt sich in dieser Rechnung die Zahl der Termine, ohne dass jemand besser telefoniert. Die Annahmen sind bewusst deutlich gewählt, prüfen Sie Ihre eigenen Zahlen mit dem Leitfaden Akquise-Kennzahlen messen. Ein Angebot für Ihre Zielgruppe konfigurieren Sie in 2 Minuten unter Preise.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was gehört in die 15 Minuten Vorbereitung?
Drei Dinge: die Notizen vom letzten Kontakt, die Website des Unternehmens und der Satz zum Anlass. Bei Erstkontakten reicht die Rolle der Person und ein Bezug zur Branche. Eine zu lange Recherche kostet mehr, als sie nützt: Wer mehr als zwei Minuten je Kontakt recherchiert, verliert Anrufzeit. Den Anlass formulieren Sie im Gesprächsleitfaden, die Zielgruppe prüfen Sie im Zielgruppen-Check.
Wie unterscheidet sich Telefonakquise im B2B und B2C?
Im B2B sprechen Sie mit Rollen und Entscheidern, im B2C mit Einzelnen. B2B-Gespräche sind kürzer (3 bis 5 Minuten bis zum Termin), die Entscheidung fällt oft in Gruppen, siehe Kaufgremium. Rechtlich ist der Unterschied groß: Verbraucheranrufe brauchen eine ausdrückliche Einwilligung, Anrufe bei Unternehmen eine mutmaßliche {{q:uwg7}}. Keine Rechtsberatung.
Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
In einem Projekt für einen Anbieter von Brandmeldeanlagen riefen zwei Anrufer verteilt über den Tag an, ohne feste Zeiten. In vier Wochen kamen 11 Termine zustande. Das Team legte zwei Blöcke fest (9 bis 11:30 und 14 bis 15:30) und trennte Nachbereitung von den Blöcken. In den folgenden vier Wochen waren es 19 Termine bei gleicher Stundenzahl. Der größte Unterschied war die Erreichquote im Vormittagsblock.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann nicht: Grenzen der Anrufblöcke
Wenn Ihr Angebot nur eine Handvoll Entscheider hat, wenn die Zielgruppe nachmittags erreichbarer ist (Gastronomie, Handwerk, Einzelhandel) und wenn der Anrufer nicht abschalten kann. In der Gastronomie ist der Vormittag Vorbereitungszeit, dort ruft man am frühen Nachmittag an. Vier Stunden pro Tag sind außerdem eine Grenze: Länger nimmt die Gesprächsqualität spürbar ab, planen Sie Pausen. Für Gastronomie und Großhandel gibt es Gesprächshilfen, zum Beispiel Gespräch mit dem Küchenchef.
Wie gehen Sie mit Einwänden und Widerstand um?
Mit je einer kurzen Antwort und einer Rückfrage, nicht mit Argumenten. "Kein Bedarf" beantworten Sie mit "Wann haben Sie zuletzt ...?", "Keine Zeit" mit zwei Terminzeiten. Eine Sammlung bietet der Leitfaden Einwandbehandlung am Telefon und der Einwand-Spickzettel. Üben Sie die Antworten im Gesprächs-Simulator.
Wann lagern Sie Telefonakquise aus?
Wenn Ihr Team keine festen Anrufblöcke schafft, weil Außendienst und Telefon konkurrieren. Telefonakquise leidet am meisten unter "zwischendurch". Die Seite Telefonakquise beschreibt, wie KRAUSS Anrufe für Ihren Außendienst übernimmt, die Seite Telefonakquise Agentur ordnet das Modell ein.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Checkliste: Telefonakquise-Woche
- Zwei feste Anrufblöcke im Kalender (Vormittag, früher Nachmittag)
- 15 Minuten Vorbereitung vor jedem Block
- Liste mit mindestens 100 Kontakten je Woche bereit
- Gesprächsleitfaden und Einwandantworten griffbereit
- Nach jedem Anruf Ergebnis und Wiedervorlage eingetragen
- Freitags: Terminquote und Erreichquote ausgewertet
Häufig gestellte Fragen
Wie sieht ein Gesprächsleitfaden für Telefonakquise aus?
Einstieg, Anlass, zwei Fragen, Einwandantworten, Terminvorschlag. Die Vorlage steht im Beitrag Gesprächsleitfaden Telefon Muster.
Welche gesetzlichen Regeln gelten bei Telefonakquise?
Bei Verbrauchern ist eine ausdrückliche Einwilligung nötig, bei Unternehmen reicht eine mutmaßliche {{q:uwg7}}. Keine Rechtsberatung, Details im Leitfaden Kaltakquise Recht.
Wie vereinbare ich bei der Telefonakquise Termine?
Mit zwei konkreten Zeiten statt einer offenen Frage. Mehr im Beitrag Telefonakquise und Terminvereinbarung.
Was gilt bei Bestandskunden?
Der Anruf ist leichter zu begründen, weil ein Vorkontakt besteht. Er braucht trotzdem einen Anlass, etwa eine Änderung oder ein Angebot.
Wann ist Telefonakquise nicht erlaubt?
Bei Verbrauchern ohne ausdrückliche Einwilligung und bei Unternehmen ohne mutmaßliche Einwilligung, etwa wenn der Angerufene Werbung erkennbar nicht wünscht {{q:uwg7}}.
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