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BlogTerminvereinbarung

Terminvereinbarung B2B: So optimieren Sie Ihre Geschäftstermine

Sandra BrüstleProjektassistenz
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
4 Min. Lesezeit
Inhalt9 Abschnitte
  1. 01Wie vereinbaren Sie einen Termin mit einem Geschäftskunden?
  2. 02Wie senken Sie die Zahl der Absagen?
  3. 03Was kostet ein ausgefallener Termin?
  4. 04Was zeigt ein typischer Fall aus der Praxis?
  5. 05Zu welcher Tageszeit erreichen Sie Entscheider?
  6. 06Wann lohnt sich ein Termin nicht?
  7. 07Wer sollte Termine vereinbaren: Vertrieb oder Telefonteam?
  8. 08Checkliste: Termin vereinbaren
  9. 09Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Ein B2B-Termin kommt zustande, wenn Sie zwei konkrete Zeiten vorschlagen, den Nutzen in einem Satz nennen und den Termin doppelt bestätigen. Ohne diese drei Dinge fallen merklich mehr Termine aus oder werden verschoben.

Dieser Beitrag stammt von April 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Stand: Oktober 2026.

Wie vereinbaren Sie einen Termin mit einem Geschäftskunden?

Mit einem Anlass, einem Nutzen und zwei Terminvorschlägen. Am Telefon dauert das 30 Sekunden. Beispiel: "Ich sehe, dass Sie einen zweiten Standort eröffnen. Wir zeigen Küchenleitungen, wie sie Lieferzeiten halbieren. Passt Ihnen Dienstag um 10 Uhr oder Donnerstag um 14 Uhr?" Die Alternativfrage ersetzt die Frage "Hätten Sie Interesse?", auf die Sie ein Nein bekommen. Das Glossar erklärt die Alternativfrage und den Terminvorschlag.

Wie vereinbaren Sie einen Termin mit einem Geschäftskunden?
SchrittSatzZweck
Anlass"Ich rufe an, weil Sie ..."Warum jetzt
Nutzen"Wir helfen Küchen, ..."Warum Sie
Vorschlag"Dienstag 10 Uhr oder Donnerstag 14 Uhr?"Entscheidung zwischen zwei Terminen
Bestätigung"Ich schicke Ihnen die Einladung sofort."Verbindlichkeit

Tabelle: Vier Sätze der Terminvereinbarung, Beispiele der Redaktion, Stand 10/2026

Die Gesamtsicht auf das Thema bietet die Säule Terminvereinbarung im B2B, die Schritte als Leitfaden zum Verkaufstermin.

Wie senken Sie die Zahl der Absagen?

Mit einer doppelten Bestätigung und einem klaren Grund für den Termin. Die Bestätigung geht direkt nach dem Gespräch per Mail raus und am Vortag per Kurznachricht oder Anruf. Der Grund steht in der Einladung als Satz, nicht als Platzhalter wie "Kennenlernen". Das Glossar erklärt die doppelte Terminbestätigung und den No-Show.

Wie senken Sie die Zahl der Absagen?
MaßnahmeWirkungAufwand
Einladung mit Grund und AgendaTermin hat Zweck2 Min.
Bestätigung am VortagErinnerung, Absagen früher2 Min.
Ersatznummer in der EinladungKunde meldet Verspätung0 Min.
Terminanruf am Morgen bei großen ChancenPersönlicher Kontakt5 Min.

Tabelle: Maßnahmen gegen Absagen, Erfahrungswerte der Redaktion, Stand 10/2026

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Was kostet ein ausgefallener Termin?

Die Zeit des Vertriebs plus die Fahrt, bei Ausfall am Terminmorgen oft auch die Zeit, die nicht neu belegt wird. Beispielrechnung mit Annahmen:

Was kostet ein ausgefallener Termin?
PostenAnnahmeErgebnis
Vereinbarte Termine im Monat40
Ausfallquote ohne Bestätigung25 %10 Termine
Verlorene Zeit je Termin (Anfahrt, Vorbereitung)3 Std.30 Std.
Kosten bei 70 € je Std.2.100 € im Monat
Ausfallquote mit Bestätigung10 %4 Termine, 840 €
Ersparnis1.260 € im Monat

Tabelle: Beispielrechnung No-Show, alle Werte sind Annahmen der Redaktion, Stand 10/2026

Die Rechnung zeigt nur die Zeit, nicht den entgangenen Auftrag. Bei einem Auftragswert von 12.000 € und 20 % Abschlussquote steckt in jedem ausgefallenen Termin ein Erwartungswert von 2.400 €, sofern der Termin nicht nachgeholt wird.

Was zeigt ein typischer Fall aus der Praxis?

In einem Projekt für einen Hersteller von Lüftungstechnik vereinbarte das Telefonteam 36 Termine in vier Wochen. Davon fanden 24 statt (67 %), 7 wurden verschoben, 5 fielen aus. Nach der Einführung einer Bestätigungsmail mit Agenda und einer Erinnerung am Vortag fanden von 38 Terminen im Folgemonat 33 statt (87 %). Die Agenda in der Einladung senkte vor allem die Zahl der Verschiebungen: Der Kunde wusste, worum es ging und für wen er Zeit einplante.

Zu welcher Tageszeit erreichen Sie Entscheider?

Meist zwischen 8 und 11 Uhr und zwischen 14 und 16 Uhr. Schlecht sind Montag vor 9 Uhr, Freitag nach 15 Uhr und die Mittagszeit. Die Spanne unterscheidet sich je Branche: In Gastronomie und Handwerk sind die Fenster anders als in Büros. Messen Sie die Erreichbarkeit für Ihre Zielgruppe zwei Wochen lang und legen Sie danach feste Anrufblöcke. Das Glossar erklärt die Erreichbarkeit.

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Wann lohnt sich ein Termin nicht?

Wenn der Kontakt weder Entscheidung noch Budget hat, wenn der Bedarf erst in über 12 Monaten entsteht und wenn der Auftragswert den Aufwand eines Termins nicht trägt. Dann ist ein Angebot per Mail oder ein Rückruf in sechs Monaten besser. Auch ein Termin, den der Kunde nur aus Höflichkeit zusagt, kostet beide Seiten Zeit. Die Grenze: Terminquote ist keine Erfolgskennzahl allein. Entscheidend ist der Anteil der Termine, die zu einem Angebot führen. Welche Kosten dabei entstehen, zeigt der Leitfaden zu Kosten je Termin.

Wer sollte Termine vereinbaren: Vertrieb oder Telefonteam?

Wer dafür feste Zeit hat. Vertriebsmitarbeiter schieben Anrufe oft hinter Kundentermine, und die Terminlage sinkt. Ein Telefonteam mit festen Blöcken liefert gleichmäßiger. Das Prinzip beschreibt die Seite Telefonakquise, die Übergabe an den Vertrieb die Checkliste Briefing Terminierung. Die Vorlagen für Einladungen erzeugt der Termin-Vorlagen-Generator.

Checkliste: Termin vereinbaren

  • Anlass im ersten Satz genannt
  • Zwei Terminvorschläge angeboten
  • Grund und Agenda in der Einladung
  • Bestätigung per Mail sofort verschickt
  • Erinnerung am Vortag
  • Ersatznummer in der Einladung
  • Notiz für den Vertrieb mit Rolle, Bedarf, Zeitplan

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Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich B2B-Terminplanung von B2C?

Im B2B entscheiden oft mehrere Personen, und der Termin braucht einen fachlichen Grund. Im B2C genügt meist ein Zeitfenster.

Wie erhöhen Sie die Terminquote?

Mit besserem Anlass, kürzerem Einstieg und einer Alternativfrage. Prüfen Sie zuerst die Liste, dann den Wortlaut.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung?

Buchungslinks und Kalendereinladungen sparen Zeit bei Terminen mit bekannten Kontakten. Bei kalten Kontakten führt das Gespräch schneller zum Termin.

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