Inhalt8 Abschnitte
- 01Welche Vertriebsstrategie passt zu welchem B2B-Unternehmen?
- 02Wie definieren Sie die Zielgruppe für Ihre Strategie?
- 03Was kostet ein Termin je Kanal?
- 04Was zeigt ein typischer Fall aus der Praxis?
- 05Wie bauen Sie aus der Strategie einen Wochenplan?
- 06Wann trägt eine B2B-Vertriebsstrategie nicht?
- 07Checkliste: Vertriebsstrategie B2B
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Eine B2B-Vertriebsstrategie legt vier Dinge fest: wen Sie ansprechen, über welchen Kanal, mit welchem Anlass und mit welchem Ziel je Woche. Wer nur "mehr Neukunden" als Ziel hat, hat noch keine Strategie.
Dieser Beitrag stammt von Januar 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Beginnen Sie mit einem Kanal, der Termine liefert, und erweitern Sie erst, wenn er trägt. Stand: Oktober 2026.
Welche Vertriebsstrategie passt zu welchem B2B-Unternehmen?
Das hängt vom Auftragswert und von der Zahl möglicher Kunden ab. Je höher der Wert je Kunde und je kleiner die Zielgruppe, desto persönlicher der Kanal.
| Lage | Auftragswert je Kunde | Passender Kanal | Warum |
|---|---|---|---|
| Kleine Zielgruppe (unter 500 Firmen), hoher Wert | ab 20.000 € | Telefon plus Besuch | Jede Firma einzeln erreichbar |
| Mittlere Zielgruppe (500 bis 5.000 Firmen) | 3.000 bis 20.000 € | Telefonakquise, Mail | Skalierbar, planbar |
| Große Zielgruppe, niedriger Wert | unter 3.000 € | Mail, Webshop, Partner | Telefon rechnet sich nicht |
| Erklärungsbedürftig, Entscheider schwer erreichbar | beliebig | Empfehlung, Messe, Live-Vorführung | Vertrauen vor Kontakt |
Tabelle: Kanalwahl nach Zielgruppe und Auftragswert, Richtwerte der Redaktion, Stand 10/2026
Die Schritte für das Telefon beschreibt die Seite Telefonakquise, den Überblick über alle Kanäle die Säule B2B-Leadgenerierung.
Wie definieren Sie die Zielgruppe für Ihre Strategie?
Mit Branche, Betriebsgröße, Rolle des Entscheiders und einem Anlass, der Bedarf auslöst. Das ergibt eine Liste, die Sie in Wochen abarbeiten, keine Idee von "dem Mittelstand". Der Leitfaden zur Zielgruppe im B2B führt durch die vier Schritte, das Glossar erklärt die Zielgruppenanalyse. Prüfen Sie jede Zielgruppe mit einer Frage: Kann ich 50 passende Firmen mit Namen aufschreiben?
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was kostet ein Termin je Kanal?
Das lässt sich nur mit eigenen Zahlen sagen. Beispielrechnung mit Annahmen für einen Anbieter von Industriesoftware, Budget 4.800 € im Monat je Kanal:
| Kanal | Termine im Monat (Annahme) | Kosten je Termin |
|---|---|---|
| Telefonakquise | 12 | 400 € |
| Kaltmailing mit Nachfassen | 6 | 800 € |
| LinkedIn mit Vertriebsmitarbeiter | 4 | 1.200 € |
| Messe (anteilig) | 6 | 800 € |
Tabelle: Beispielrechnung Kosten je Termin je Kanal, alle Werte sind Annahmen der Redaktion, Stand 10/2026
Die Rechnung zeigt kein Ranking der Kanäle, sondern ein Rechenschema: Budget geteilt durch Termine. Wie Sie Ihre Werte ermitteln, steht im Leitfaden zu Kosten je Termin, die Preise der Telefonakquise von KRAUSS unter Preise.
Was zeigt ein typischer Fall aus der Praxis?
In einem Projekt für einen Hersteller von Prüftechnik für die Lebensmittelindustrie lief die Neukundengewinnung über Messen und Empfehlungen. Das Unternehmen kam so auf 3 Erstgespräche im Monat. Das Team ergänzte einen zweiten Kanal, Anrufe bei 600 Qualitätsleitern mit Anlass (neue Zertifizierung). Nach drei Monaten standen 11 zusätzliche Erstgespräche im Kalender, von denen 4 zu einem Angebot führten. Die Messen blieben, weil sie für Bestandskunden wichtig waren. Der Fehler vorher: Der Vertrieb hatte alle Kanäle gleichzeitig getestet und keinen lange genug.
Wie bauen Sie aus der Strategie einen Wochenplan?
Mit einem Ziel je Woche, das Sie zählen können: Anrufe, Gespräche, Termine, Angebote. Die Vorlage dazu bietet die Vertriebsplan-Vorlage, den Jahresrahmen der Leitfaden zur Vertriebsplanung. Der Beitrag Vertriebsprozess optimieren im B2B beschreibt die Schritte danach.
- Ziel: Zahl der Termine im Quartal.
- Rückrechnung: Termine : Quote = Gespräche, Gespräche : Quote = Anrufe.
- Takt: Feste Anrufblöcke, zum Beispiel dienstags und donnerstags.
- Messung: Wöchentlich Anrufe, Gespräche, Termine in einer Tabelle.
- Anpassung: Nach vier Wochen den schwächsten Schritt verbessern.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann trägt eine B2B-Vertriebsstrategie nicht?
Wenn das Produkt noch nicht marktreif ist, wenn niemand die Zielgruppe benennen kann oder wenn der Vertrieb keine Kapazität für Folgetermine hat. Dann erzeugt jeder neue Kanal Termine, die niemand führt. Die Grenze der Methode: Strategie ersetzt keine Marktkenntnis. Und ein Kanal braucht Zeit: Telefon liefert nach 2 bis 4 Wochen erste Zahlen, Inhalte und LinkedIn eher nach 6 bis 12 Monaten. Wer nach vier Wochen aufgibt, kennt das Ergebnis nicht.
Checkliste: Vertriebsstrategie B2B
- Zielgruppe mit 50 benannten Firmen belegt
- Entscheider-Rolle je Branche bestimmt
- Anlass je Zielgruppe definiert
- Ein Hauptkanal gewählt, ein zweiter geplant
- Ziel je Woche als Zahl festgelegt
- Wiedervorlage nach jedem Kontakt gesetzt
- Nach vier Wochen Auswertung terminiert
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich B2B-Vertrieb vom B2C-Vertrieb?
B2B-Käufe laufen über mehrere Entscheider und dauern Wochen bis Monate. Der Kontakt zu Personen ist wichtiger als der Preis im Moment des Kontakts.
Welche Arten von Vertriebsstrategien gibt es im B2B?
Direktvertrieb mit Telefon und Besuch, Partnervertrieb, Online-Vertrieb und Empfehlungsvertrieb. Die meisten Unternehmen mischen zwei davon.
Wie startet ein kleines Team?
Mit einem Kanal, einer Zielgruppe und einer Liste von 100 Firmen. Erst nach den ersten Terminen erweitern Sie.
Frag deine KI zu KRAUSS
Lieber selbst prüfen? Stellen Sie die Frage Ihrer KI.
Prompt ansehen und anpassen
Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.








