Inhalt9 Abschnitte
- 01Welche Vorteile hat der persönliche Verkauf?
- 02Welche Nachteile hat der Besuch?
- 03Wie bereiten Sie einen Besuch vor?
- 04Praxisbeispiel: Ein Besuch nach dem Videotermin
- 05Rechnung: Was kostet ein Besuch pro Termin?
- 06Wann ist ein anderer Kanal besser?
- 07Checkliste für den Besuch
- 08Nächster Schritt
- 09Häufig gestellte Fragen
Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Face-to-Face-Selling lohnt sich im B2B, wenn ein Gespräch vor Ort Vertrauen schafft oder eine Prüfung braucht, die am Telefon nicht geht. Der Besuch ist teuer, deshalb setzen Sie ihn gezielt ein. Dieser Beitrag zeigt die Vorteile, den Ablauf eines Besuchs, eine Rechnung zu den Kosten pro Termin und die Fälle, in denen ein anderer Kanal besser ist.
Welche Vorteile hat der persönliche Verkauf?
Vertrauen entsteht im direkten Gespräch oft schneller. Einwände lassen sich sofort klären, und Sie erkennen Signale wie Zögern, Blicke oder Rückfragen zu Dingen, die im Gespräch nicht ausgesprochen werden. Bei erklärungsbedürftigen Angeboten ist das ein echter Vorteil.
Welche Nachteile hat der Besuch?
Ein Besuch kostet Anfahrt und Zeit. Ein Berater schafft am Tag weniger Termine als im Video. Deshalb setzen Sie den Besuch dort ein, wo er den größten Unterschied macht, und nicht für jeden Erstkontakt.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie bereiten Sie einen Besuch vor?
Schreiben Sie eine Agenda mit drei Punkten, drei Fragen an den Kunden und ein Ziel für das Ende des Besuchs. Ein Ziel kann eine Entscheidung über den nächsten Schritt sein, nicht der Vertragsabschluss. Die Vorbereitung dauert etwa eine halbe Stunde je Termin.
Praxisbeispiel: Ein Besuch nach dem Videotermin
In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik folgte nach einem Videotermin ein Besuch in der Küche des Kunden. Der Kunde wollte die Geräte im Betrieb sehen. Der Besuch dauerte 90 Minuten und endete mit einem Test am Standort. Aus fünf Besuchen dieser Art entstanden drei Aufträge. Die Zahlen sind realistisch gewählt und keine Messung eines Kunden.
Rechnung: Was kostet ein Besuch pro Termin?
Die Rechnung nutzt Annahmen. Ersetzen Sie sie durch Ihre Kosten.
| Größe | Wert (Annahme) |
|---|---|
| Anfahrt und Zeit je Besuch | 3 Stunden |
| Besuche je Tag | 2 |
| Zeit für Vorbereitung je Besuch | 30 Minuten |
Quelle: Annahmen des Autors, Stand Oktober 2026. Der Preis je Termin ergibt sich aus Ihren internen Stundensätzen und Ihren Fahrtkosten.
Termine mit Kaufinteresse
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- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann ist ein anderer Kanal besser?
Bei Kunden, die sich am Telefon klar entscheiden, ist ein Besuch unnötig. Auch bei kleinen Auftragswerten lohnt sich die Zeit nicht. Wägen Sie bei jedem Kunden ab, ob der Besuch den Abschluss wahrscheinlicher macht.
Checkliste für den Besuch
- Agenda mit drei Punkten vorbereitet
- Drei Fragen an den Kunden notiert
- Ziel für das Ende des Besuchs festgelegt
- Nächster Schritt mit Datum vor dem Abschied vereinbart
- Notizen am selben Tag im CRM erfasst
Eine Vorlage für Gespräche am Telefon bietet der Gesprächsleitfaden Telefon. Die Grundlagen zum Außendienst beschreibt die Seite Außendienst-Termine.
Nächster Schritt
Prüfen Sie, welche Ihrer Kunden einen Besuch brauchen und welche per Video oder Telefon reichen, mit dem Neukunden-Check. Eine Übersicht zu Terminen im Außendienst finden Sie auf Außendienst-Termine.
Stand: Oktober 2026
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Häufig gestellte Fragen
Was ist Face-to-Face-Selling?
Face-to-Face-Selling ist der persönliche Verkauf im direkten Gespräch, meist beim Kunden vor Ort oder auf einer Messe. Es lebt von Vertrauen, Körpersprache und der Möglichkeit, Produkte zu zeigen.
Welche Vorteile hat der persönliche Verkauf?
Vertrauen entsteht schneller, Einwände lassen sich direkt klären und Sie erkennen Signale, die am Telefon fehlen. Besonders bei erklärungsbedürftigen Angeboten zählt das.
Welche Nachteile hat er?
Hohe Kosten je Termin durch Anreise und Zeit, begrenzte Reichweite und eine längere Taktung. Ein Besuch ersetzt deshalb nicht jeden Kontakt.
Wie bereitet man einen Besuch vor?
Mit einer Agenda, drei Fragen an den Kunden und einem Ziel, das am Ende des Besuchs steht, etwa einer Entscheidung über den nächsten Schritt.
Wann ist ein Besuch sinnvoller als ein Videotermin?
Wenn eine Prüfung vor Ort nötig ist, mehrere Personen am Tisch sitzen müssen oder das Angebot eine Vorführung braucht.
Wie wirkt Körpersprache im Verkauf?
Offene Haltung, Blickkontakt und ein ruhiges Tempo wirken vertrauensbildend. Wichtiger ist, dass Ihre Körpersprache zu Ihren Worten passt.
Was kostet ein Besuch pro Termin?
Das hängt von Anfahrt, Zeit und Ihrem Team ab. Rechnen Sie Ihre eigenen Zahlen durch, bevor Sie einen Besuch planen. Die Antwort auf Kostenfragen lautet: Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge.
Wann lohnt sich Face-to-Face-Selling nicht?
Bei Kunden, die sich am Telefon klar entscheiden, oder bei sehr geringen Auftragswerten, die den Besuch nicht tragen.
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