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Kurz gesagt
Kunden werben Kunden, wenn Sie nach einem gelungenen Projekt eine konkrete Frage stellen und die Empfehlung sauber festhalten. Eine allgemeine Bitte bringt selten einen Namen.
Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Der Wert eines Kontakts lässt sich rechnen, und daraus folgt, wie viel Zeit die Pflege wert ist.
Stand: Oktober 2026. Die Zahlen im Rechenbeispiel sind Annahmen.
Wie bitte ich Kunden um eine Empfehlung?
Stellen Sie eine Frage, die der Kunde beantworten kann. "Kennen Sie jemanden, der Ihnen gegenüber ähnliche Probleme hat?" ist schwer zu beantworten. "Wer in Ihrem Netzwerk plant gerade eine Änderung im Lager?" ist leichter. Nennen Sie eine Branche oder einen Anlass, und der Kunde denkt an einen Namen.
Rechenbeispiel (Annahmen): Ein Anbieter hat 80 Bestandskunden mit je 10.000 Euro Auftragswert. Fragt er nach jedem Projekt, nennen etwa 25 Prozent einen Kontakt, also 20 Namen. Davon führen 30 Prozent zu einem Termin, also 6. Bei einem Abschluss von jedem vierten Termin entstehen 1 bis 2 Aufträge und ein Umsatz von 10.000 bis 20.000 Euro. Der Aufwand dafür sind einige Minuten je Kunde.
Welche Regeln sichern eine Empfehlung ab?
- Der Empfehlende fragt den Kontakt vorab, ob er genannt werden darf.
- Sie kontaktieren den Empfohlenen nur mit seiner Zustimmung oder im Rahmen einer Regel, die Sie geprüft haben.
- Jede Empfehlung bekommt eine Quelle, ein Datum und einen Status.
- Der Empfehlende erhält eine kurze Rückmeldung zum Ergebnis.
Für die Kontaktaufnahme im B2B gelten die Regeln des UWG, § 7, Wortlaut auf gesetze-im-internet.de. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann trägt die Methode nicht?
- Ist der Kunde unzufrieden, bringt die Bitte um Empfehlungen nichts. Lösen Sie zuerst das Problem.
- Bei wenigen Bestandskunden bleibt die Zahl der Empfehlungen zu klein für eine feste Routine.
- Eine Prämie kann die Empfehlung entwerten, weil sie wie ein Kauf wirkt.
Ein Gegenargument: Empfehlungen sind nicht immer besser als kalte Ansprache. Sie kommen oft zu Kontakten, die sich nicht interessieren, nur weil der Kunde gefragt wurde. Qualifizieren Sie jeden Kontakt, bevor Sie Zeit investieren.
Praxisbeispiel: Drei Namen aus einem Projekt
In einem Projekt für einen Anbieter von Maschinenkomponenten fragte das Team nach jedem Abschluss nach einem Namen aus dem Umfeld des Kunden. Nach vier Monaten lagen 14 Namen vor, davon führten 5 zu einem Termin. Zwei Kunden nannten denselben Kontakt aus einer Verbandsgruppe. Das Team bedankte sich bei den Empfehlenden mit einer Mail, die das Ergebnis nannte.
Das Beispiel ist anonym und mit realistisch gewählten Zahlen beschrieben. Es zeigt die Routine, nicht einen sicheren Ertrag.
Wie baue ich die Routine im Team auf?
- Eine feste Frage nach jedem Projekt, im selben Wortlaut.
- Eine Liste mit Quelle, Datum und Zustimmung.
- Eine Dankesnachricht mit dem Ergebnis.
- Einmal im Quartal die Auswertung: Namen, Termine, Aufträge.
Der Leitfaden zu Empfehlungsmarketing im B2B beschreibt die Gesprächsfrage und die Dankesroutine. Für Bestandskunden, die schon länger nichts bestellt haben, hilft die Kundenreaktivierung per Telefon. Die Auswertung der Empfehlungen gehört in dieselbe Liste wie die Akquise, deshalb passt der Leitfaden zu Akquise-Kennzahlen.
Wenn Sie die Kontakte aus Empfehlungen extern qualifizieren lassen möchten, beschreibt die Seite Lead-Qualifizierung den Ablauf. Preise zeigen wir nicht öffentlich. Ihre Rechnung machen Sie im Konfigurator.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufige Fehler
- Empfehlung als Bitte ohne Frage, sodass kein Name kommt.
- Kontakte ohne Zustimmung anrufen.
- Keine Rückmeldung an den Empfehlenden.
- Prämien, die die Empfehlung entwerten.
Häufig gestellte Fragen
Wie bitte ich Kunden um eine Empfehlung?
Am besten direkt nach einem gelungenen Projekt, mit einer konkreten Frage: Wer in Ihrem Netzwerk hat dieselbe Herausforderung? Eine allgemeine Bitte um Empfehlungen bringt selten einen Namen. Fragen Sie nach einer Branche oder einem Anlass.
Darf ich Empfehlungen per E-Mail weiterleiten?
Nur mit Zustimmung des Empfehlenden und des Empfohlenen. Ohne Einwilligung ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail im B2B rechtlich heikel. Bitten Sie den Kunden, den Kontakt vorab zu informieren, und halten Sie die Zustimmung fest.
Sind Prämien für Empfehlungen sinnvoll?
Im B2B nur mit Vorsicht. Eine Prämie kann den Eindruck erwecken, die Empfehlung sei gekauft, und die Beziehung belasten. Ein Dank in Form einer Rückmeldung zum Ergebnis wirkt meist besser.
Wie viele Empfehlungen sind realistisch?
Das hängt von der Zahl der Bestandskunden und ihrer Zufriedenheit ab. Messen Sie je Quartal die Kunden, die einen Kontakt nennen, und die Termine daraus. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen.
Wie lange dauert es, bis Empfehlungen Umsatz bringen?
Oft mehrere Monate. Ein Erstkontakt über eine Empfehlung braucht meist mehr Zeit bis zum Abschluss als eine kalte Ansprache. Dafür ist die Abschlussquote häufig höher.
Wann ist Empfehlungsmarketing nicht der richtige Weg?
Wenn Ihre Kunden unzufrieden sind oder die Zahl der Bestandskunden klein ist. Dann bringt die Bitte um Empfehlungen wenig und kann schaden. Lösen Sie zuerst das Problem.
Wie halte ich Empfehlungen im CRM oder in einer Liste fest?
In einer Liste mit Quelle, Datum, Zustimmung und Status. Jeder Kontakt braucht den Namen des Empfehlenden. Ein Werkzeug hilft, ersetzt aber keine klare Regel dafür, wann ein Kontakt zählt.
Wie danke ich einem Kunden für eine Empfehlung?
Mit einer kurzen Nachricht, die das Ergebnis nennt: Der Termin hat stattgefunden, das Projekt läuft. So weiß der Kunde, dass seine Empfehlung Wirkung hatte, ohne dass er etwas erwartet.
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