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BlogVertriebsprozess

Sales-Funnel steuern: Kennzahlen je Stufe und Engpässe finden

Sandra BrüstleProjektassistenz
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
3 Min. Lesezeit
Inhalt8 Abschnitte
  1. 01Welche Stufen gehören in den Funnel?
  2. 02Wie messen Sie die Abbruchquote je Stufe?
  3. 03Praxisbeispiel: Engpass im Angebot
  4. 04Rechnung: Was ein Angebot mehr bringt
  5. 05Wann der Funnel nicht trägt
  6. 06Checkliste für die Funnel-Auswertung
  7. 07Wie passt der Funnel zur Terminakquise?
  8. 08Häufige Fragen zum Sales-Funnel

Kurz gesagt

Ein Sales-Funnel zeigt, an welcher Stufe Interessenten verloren gehen. Wer jede Stufe misst, findet den Engpass und kann gezielt eingreifen, statt den Gesamtumsatz nur zu beobachten.

Dieser Beitrag stammt von März 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Die Methode ist einfach, verlangt aber saubere Definitionen der Stufen und eine feste Auswertung.

Stand: Oktober 2026

Welche Stufen gehören in den Funnel?

Ein Funnel für den B2B-Vertrieb hat in der Regel fünf Stufen: Erstkontakt, Erstgespräch, Bedarf bestätigt, Angebot und Abschluss. Jede Stufe braucht eine klare Definition. Ein Erstgespräch ist erst dann eines, wenn der Gesprächspartner einen Zeitpunkt für das nächste Schritt nennt.

Wenn Sie Termine über Telefon vereinbaren, lohnt sich eine Stufe davor: der Anruf mit Erreichbarkeit. Sie zeigt, ob das Problem bei der Erreichbarkeit oder beim Gespräch liegt.

Wie messen Sie die Abbruchquote je Stufe?

Die Abbruchquote einer Stufe ist der Anteil der Interessenten, die nicht in die nächste Stufe wechseln. Beispiel: Von 100 Erstkontakten führen 30 zum Erstgespräch. Die Abbruchquote der ersten Stufe liegt dann bei 70 Prozent.

Rechnen Sie für jede Stufe die Quote aus, dann die Gesamtquote vom Erstkontakt bis zum Abschluss. Die Stufe mit dem größten Verlust im Verhältnis zum Aufwand ist der Engpass.

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Praxisbeispiel: Engpass im Angebot

In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik lagen 100 Erstkontakte im Quartal, 32 davon führten zu einem Erstgespräch. 14 Gespräche bestätigten einen Bedarf, 9 Interessenten erhielten ein Angebot, und 3 schlossen ab.

Die größte Lücke lag zwischen Bedarf bestätigt und Angebot: Von 14 Interessenten erhielten nur 9 ein Angebot. Der Grund war ein fehlender Termin für die Abstimmung mit dem Einkauf. Nach der Umstellung auf einen Termin direkt im Erstgespräch erhielten 12 von 14 ein Angebot, und der Abschluss stieg auf 5.

Die Zahlen sind ein anonymisiertes Praxisbeispiel mit realistisch gewählten Werten. Sie sind keine Garantie und keine Studie.

Rechnung: Was ein Angebot mehr bringt

Die Rechnung nutzt die Zahlen des Praxisbeispiels. Der Auftragswert ist eine Annahme.

Rechnung: Was ein Angebot mehr bringt
StufeVorherNachher
Erstkontakte100100
Erstgespräche3232
Bedarf bestätigt1414
Angebote912
Abschlüsse35
Umsatz bei 40.000 Euro je Auftrag (Annahme)120.000 Euro200.000 Euro

Die Änderung kostet nur einen zusätzlichen Termin je Interessent. Der Effekt ist im Funnel sichtbar, bevor er im Umsatz auftaucht, deshalb messen Sie die Angebote mit.

Wann der Funnel nicht trägt

  • Bei wenigen Abschlüssen je Quartal. Schon ein Abschluss mehr verändert die Quote stark. Werten Sie über mehrere Quartale.
  • Bei unklaren Stufen. Wenn jeder Vertriebsmitarbeitende etwas anderes unter Erstgespräch versteht, sind die Zahlen wertlos.
  • Bei langen Projektzyklen. Eine Änderung wirkt erst nach Monaten, und die Auswertung nach einem Monat täuscht.
  • Als reines Berichtswerkzeug. Der Funnel muss zu Entscheidungen führen, sonst bleibt er Dekoration.

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Checkliste für die Funnel-Auswertung

  • Jede Stufe mit einer klaren Definition im CRM hinterlegt
  • Abbruchquote je Stufe und Gesamtquote berechnet
  • Engpass als größte Lücke im Verhältnis zum Aufwand bestimmt
  • Eine Änderung je Engpass festgelegt und mit Datum versehen
  • Ergebnis nach einem vollen Zyklus gemessen
  • Vertrieb und Marketing nutzen dieselben Stufen

Wie passt der Funnel zur Terminakquise?

Der Funnel zeigt, wie viele Anrufe nötig sind, um ein Ziel zu erreichen. Teilen Sie das Ziel an Abschlüssen durch die Abschlussquote und die Angebotsquote, dann durch die Erstgesprächsquote. Das Ergebnis ist die Zahl der Erstkontakte, die Sie brauchen.

Die Leistung zur Telefonakquise zeigt die Seite Telefonakquise. Die Zahlen des Funnels hilft das Glossar zur Pipeline einzuordnen. Für das Controlling über alle Stufen eignet sich der Beitrag Vertriebscontrolling.

Häufige Fragen zum Sales-Funnel

Die Antworten oben beschreiben die Stufen, die Abbruchquoten und den Engpass. Die Rechnung nutzt Annahmen, die Sie mit Ihren Werten ersetzen sollten.

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Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

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