Zum Inhalt springen

BlogKaltakquise

Telesales-Telemarketing: Effektive Strategien für den Direktvertrieb

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
4 Min. Lesezeit
Inhalt9 Abschnitte
  1. 01Was ist der Unterschied zwischen Telesales und Telemarketing?
  2. 02Inbound oder Outbound: Was gehört wohin?
  3. 03Was kostet ein Termin im eigenen Telefonteam? Eine Beispielrechnung
  4. 04Praxisbeispiel: Eine Stunde Rückrufzeit gegen 24 Stunden
  5. 05Welche Technik brauchen Sie im Telefonvertrieb?
  6. 06Wann trägt ein eigenes Telefonteam nicht?
  7. 07Telefonvertrieb starten: Checkliste
  8. 08Wann übernimmt ein Dienstleister das Telefon?
  9. 09Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Telesales verkauft per Telefon, Telemarketing nutzt das Telefon für Werbung, Terminierung und Pflege. Im B2B verschwimmt die Grenze: Ein Team ruft Neukunden an (Outbound) und beantwortet Anfragen (Inbound), Ziel ist meist ein Termin.

Dieser Beitrag stammt von April 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Ein Anruf-Team mit zwei Agenten kostet im Beispiel unten rund 280 Euro je Termin.

Was ist der Unterschied zwischen Telesales und Telemarketing?

Telesales zielt auf den Verkauf am Telefon, Telemarketing auf Kontakte, Termine und Kundenpflege am Telefon. Im B2B-Alltag überlappen sich beide: Ein Agent terminiert und verkauft kleine Nachbestellungen im selben Anruf.

Was ist der Unterschied zwischen Telesales und Telemarketing?
MerkmalTelesalesTelemarketing
ZielVerkauf, BestellungKontakt, Termin, Befragung, Pflege
Typischer KundeBestandskunden, AnfragenNeukunden, Bestandskunden
Gesprächsdauer5 bis 15 Minuten2 bis 6 Minuten
ErfolgsmaßUmsatz, BestellungenTermine, Kontakte
BeispielNachbestellung von VerbrauchsmaterialTermin für den Außendienst

Tabelle: Telesales und Telemarketing, Redaktion, Stand 10/2026

Die Begriffe stehen im Glossar unter Telefonakquise und Terminvereinbarung. Den Weg vom Anruf zum Termin beschreibt der Leitfaden Verkaufstermin vereinbaren.

Inbound oder Outbound: Was gehört wohin?

Inbound beantwortet Anfragen, Outbound ruft aktiv an. Im B2B tragen beide, aber mit verschiedenen Regeln für Tempo und Rechtsrahmen.

Inbound oder Outbound: Was gehört wohin?
InboundOutbound
AuslöserAnfrage, Download, RückrufbitteListe, Anlass, Wiedervorlage
Wichtigste ZahlRückrufzeitTerminquote
GesprächszielBedarf klären, TerminTermin
RechtsrahmenAnfrage ist die Grundlagemutmaßliche Einwilligung im B2B
Typischer Fehlerzu langsam zurückrufenzu früh verkaufen

Tabelle: Inbound und Outbound im B2B-Telefonvertrieb, Redaktion, Stand 10/2026

Die rechtlichen Fragen beantwortet der Ratgeber Kaltakquise im B2B, Stand 10/2026. Keine Rechtsberatung.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Was kostet ein Termin im eigenen Telefonteam? Eine Beispielrechnung

Ein Termin kostet im Beispiel rund 280 Euro, wenn zwei Agenten sechs Stunden am Tag telefonieren. Alle Werte sind Annahmen, setzen Sie Ihre eigenen ein.

Was kostet ein Termin im eigenen Telefonteam? Eine Beispielrechnung
PostenAnnahmeErgebnis
Agenten2 Personen, Vollkosten je 4.600 Euro im Monat9.200 Euro
Leitung und Coachinganteilig1.200 Euro
Werkzeuge (CRM, Telefonie)400 Euro
Kosten im Monat10.800 Euro
Anrufstunden2 mal 6 Stunden mal 20 Tage240
Wahlversuche240 mal 10 je Stunde2.400
Erreichte Entscheider (20 Prozent)2.400 mal 0,2480
Termine (8 Prozent)480 mal 0,0838
Kosten je Termin10.800 geteilt durch 38rund 284 Euro

Rechnung: Telefonteam im Haus, alle Werte als Annahme, Stand 10/2026

Dabei sind Aufbauzeit, Fluktuation und Krankheit nicht eingerechnet. Ein neuer Agent braucht vier bis acht Wochen bis zur vollen Quote, siehe den Beitrag zur Einarbeitung. Die Gegenrechnung für den Einkauf der Leistung liefert die Seite Preise.

Praxisbeispiel: Eine Stunde Rückrufzeit gegen 24 Stunden

In einem Projekt für einen Anbieter von Büroeinrichtung gingen in acht Wochen 120 Anfragen über das Kontaktformular ein. Die Hälfte rief der Vertrieb innerhalb einer Stunde zurück, die andere Hälfte am nächsten Werktag. Innerhalb einer Stunde erreichten wir 37 von 60 (62 Prozent) und vereinbarten 21 Termine. Nach 24 Stunden erreichten wir 23 von 60 (38 Prozent) und vereinbarten 9 Termine.

Die Anfragenden hatten in der Zwischenzeit oft mit anderen Anbietern gesprochen. Der Hebel war die Zeit, nicht das Skript. Die Zahlen aus einem Projekt gelten nicht für jede Branche, prüfen Sie Ihr Rückruftempo über vier Wochen.

Welche Technik brauchen Sie im Telefonvertrieb?

Im B2B brauchen Sie ein CRM mit Wiedervorlage, Telefonie mit Anruf-Notiz und eine Liste mit Durchwahlen. Ein Wählprogramm (Dialer) spart Zeit beim Wählen, es ersetzt keine gepflegte Liste.

  • CRM: Ergebnis, Einwand und Wiedervorlage je Anruf.
  • Telefonie: Headset, Aufschaltung auf Mobilnummern, Notiz nach jedem Anruf.
  • Dialer: Sinnvoll ab etwa 100 Wahlversuchen je Agent und Tag, mit Vorschau auf den Ansprechpartner.
  • Gesprächsleitfaden: Eine Seite, siehe Gesprächsleitfaden fürs Telefon.
  • Auswertung: Gewählt, erreicht, Termin, Show-Rate je Woche.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Wann trägt ein eigenes Telefonteam nicht?

Ein Telefonteam im Haus lohnt sich nicht in jeder Lage. Die Grenzen:

  • Schwankender Bedarf: Wer nur in Spitzenzeiten Termine braucht, bezahlt Agenten in der übrigen Zeit ohne Auslastung.
  • Wenige Kontakte: Bei 300 möglichen Kunden reichen zwei Anrufwochen im Quartal, kein Team.
  • Hohe Fluktuation: Anrufarbeit zermürbt. In unseren Projekten liegt die Verweildauer von Einsteigern oft unter einem Jahr, was Einarbeitung wiederholt.
  • Fehlende Führung: Ohne Mithören und Rückmeldung am selben Tag sinkt die Quote nach acht Wochen.
  • Falsche Erwartung: Telefonvertrieb ersetzt nicht den Besuch bei erklärungsbedürftigen Produkten. Er liefert den Termin.

Die Entscheidung zwischen Aufbau im Haus und Auslagerung beschreibt der Vergleich Intern oder extern und der Leitfaden Vertrieb auslagern entscheiden.

Telefonvertrieb starten: Checkliste

  • Ziel je Anruf festgelegt (Termin, Bestellung oder Wiedervorlage).
  • Liste mit Durchwahl und Ansprechpartner, mindestens 300 Kontakte je Agent und Monat.
  • Rückrufregel für Anfragen: innerhalb einer Stunde.
  • Zwei Anrufblöcke je Tag, zwei bis drei Stunden am Stück.
  • Mithören: drei Gespräche je Agent und Woche, Rückmeldung am selben Tag.
  • Wochenreport: gewählt, erreicht, Termin, stattgefunden.
  • Rechtsrahmen geklärt, siehe oben.

Ob Ihr Team die Fähigkeiten für den Telefonvertrieb hat, prüft der Team-Skill-Check.

Wann übernimmt ein Dienstleister das Telefon?

Ein Dienstleister übernimmt Outbound und Terminierung, ohne dass Sie Agenten einstellen und einarbeiten. Sie bekommen Termine und Rückmeldungen je Kontakt, der Außendienst führt die Gespräche. Mehr unter Telefonakquise und im Überblick Telefonakquise für B2B.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Häufig gestellte Fragen

Ist Telesales ein Verkauf am Telefon von Anfang bis Ende?

Telesales meint den Verkauf am Telefon, der vom Gespräch bis zum Abschluss reicht. Telemarketing bereitet dagegen oft nur den Kontakt vor, etwa mit Terminen für einen Vertriebler. Beide Begriffe überschneiden sich, deshalb klären Sie intern, welche Aufgabe jeder Anruf erfüllt.

Lohnt sich Inbound-Telefon für kleine B2B-Anbieter?

Inbound lohnt sich, wenn Interessenten von sich aus anrufen, etwa nach einer Anzeige oder einem Download. Outbound braucht dagegen eine eigene Liste und ein aktives Team. Kleine Anbieter starten oft mit Inbound, weil die Anrufe schon Interesse zeigen und das Team lernt die Fragen der Kunden kennen.

Wie wirkt die Rückrufzeit auf die Terminquote?

Eine kurze Rückrufzeit erhöht die Chance auf einen Termin, weil das Interesse frisch ist. Mit jedem Tag Verzögerung sinkt die Bereitschaft zu einem Gespräch. Ein Rückruf innerhalb einer Stunde ist deshalb ein gutes Ziel für jedes Telefonteam und die Zahl der offenen Rückrufe zeigt den Stand sofort.

Brauchen Telefonteams ein CRM-System?

Ein Telefonteam braucht eine Kontaktverwaltung, die Anrufe, Notizen und Wiedervorlagen festhält. Ohne sie gehen Rückrufe verloren, und niemand kann Gespräche später auswerten. Schon eine einfache Lösung mit diesen drei Funktionen genügt für den Start und kostet deutlich weniger als ein großes System.

Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügenSehen Sie KRAUSS-Artikel häufiger in Google Top Stories und KI-Antworten (öffnet Google in neuem Fenster)

Weiterlesen

Alle Artikel im Blog

Das Wissen haben Sie. Die Termine vereinbaren wir.

Kein Verkaufsgespräch. In 15 Minuten klären wir, ob Ihre Zielgruppe telefonisch erreichbar ist und wie ein Testprojekt aussieht.

Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00