Inhalt9 Abschnitte
- 01Wie definiert man Vertriebsziele im B2B?
- 02Wie leiten Sie aus dem Umsatzziel die Termine ab? Eine Rechnung
- 03Wie formulieren Sie SMART-Ziele im Vertrieb?
- 04Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
- 05Wann nicht: Grenzen von Vertriebszielen
- 06Wie motivieren Sie mit Zielen?
- 07Wie viel Terminierung brauchen Sie, um das Ziel zu erreichen?
- 08Checkliste: Vertriebsziele festlegen
- 09Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Ein Vertriebsziel besteht aus einem Ergebnis, einer Zahl und einem Datum, zum Beispiel "40 Neukunden bis 31. Dezember".
Dieser Beitrag stammt von April 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Gut ist es, wenn Sie das Umsatzziel in Aufträge, Angebote und Termine zerlegen, denn nur Aktivitäten steuern Sie direkt. Fehlt diese Zerlegung, wissen Sie erst am Jahresende, dass Sie falsch lagen. Stand: Oktober 2026.
Wie definiert man Vertriebsziele im B2B?
In drei Ebenen: Ergebnisziel, Aktivitätsziel, Qualitätsziel. Die Tabelle zeigt Beispiele.
| Ebene | Beispiel | Messbar an | Wer steuert es |
|---|---|---|---|
| Ergebnisziel | 1,2 Mio. € Neukundenumsatz im Jahr | Umsatz | Vertriebsleitung |
| Aktivitätsziel | 22 stattgefundene Erstgespräche je Monat | Kalender, CRM | Außendienst, Terminierung |
| Qualitätsziel | 60 % der Erstgespräche führen zu einem Angebot | Quote | Außendienst |
| Prozessziel | Angebote werden binnen 48 Stunden nachgefasst | Datum im CRM | Innendienst |
Tabelle: Vier Arten von Vertriebszielen mit Beispiel, Einschätzung der Redaktion, Stand 10/2026
Das Ergebnisziel zeigt die Richtung, die anderen drei den Weg. Wie Sie Kennzahlen erfassen, erklärt der Leitfaden Akquise-Kennzahlen messen, den Jahresrahmen der Leitfaden Vertriebsplanung Jahresplan.
Wie leiten Sie aus dem Umsatzziel die Termine ab? Eine Rechnung
Sie rechnen vom Umsatz rückwärts bis zum Erstgespräch. Rechnung mit Annahmen der Redaktion, keine Messwerte von KRAUSS:
| Stufe | Quote oder Wert | Menge |
|---|---|---|
| Umsatzziel Neukunden | 1.200.000 € | |
| Durchschnittlicher Auftragswert | 30.000 € | 40 Aufträge |
| Abschlussquote aus Angeboten | 25 % | 160 Angebote |
| Angebotsquote aus Erstgesprächen | 60 % | rund 267 Erstgespräche |
| Erstgespräche je Monat | 267 ÷ 12 | rund 22 |
| Bei 4 Außendienstlern | 22 ÷ 4 | rund 5,6 je Person und Monat |
Tabelle: Beispielrechnung Zielableitung, alle Quoten sind Annahmen, Stand 10/2026
22 Erstgespräche im Monat sind das Aktivitätsziel. Fehlen sie, hilft kein Druck auf den Abschluss. Wie viele Akquisestunden die Termine kosten, rechnen Sie mit dem Leitfaden Kosten je Termin berechnen. Wer die 22 Erstgespräche nicht selbst erreicht, konfiguriert ein Angebot für externe Terminierung unter Preise.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie formulieren Sie SMART-Ziele im Vertrieb?
Spezifisch, messbar, erreichbar, relevant, terminiert, mit einer Zahl je Buchstabe. Beispiel: "Wir vereinbaren bis 31. März 66 stattgefundene Erstgespräche im Raum Süd (22 je Monat), die Abschlussquote bleibt bei 25 Prozent." Das ist spezifisch (Region), messbar (66), erreichbar (aus Vorjahr 18 je Monat), relevant (Umsatzziel), terminiert (31. März). Weitere Formulierungen zeigt der Beitrag Vertriebsziele SMART definieren.
Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
In einem Projekt für einen Großhändler für Bürobedarf stand das Jahresziel "Umsatz plus 15 Prozent", sonst nichts. Nach dem ersten Quartal fehlten 40 Prozent des Quartalsziels, der Grund war unklar. Die Vertriebsleitung leitete das Ziel auf Erstgespräche je Monat ab und sah: 14 statt 21 Termine. Der Großhändler ergänzte die Terminierung durch ein Telefonteam. Im dritten Quartal standen 20 Termine je Monat im Kalender, die Lücke schloss sich bis Jahresende zu zwei Dritteln.
Wann nicht: Grenzen von Vertriebszielen
Wenn sie zu hoch sind, wenn sie nur aus dem Wunsch der Geschäftsführung stammen und wenn sie nur Ergebnisse kennen. Zu hohe Ziele verleiten zu Rabatten, die den Deckungsbeitrag senken. Eine Grenze von 10 bis 20 Prozent über Vorjahr ist üblich, mehr braucht einen belegten Grund, etwa neue Mitarbeiter oder einen neuen Markt. Ziele ohne Aktivitätsebene demotivieren, weil das Team nicht weiß, was es morgen tun soll. Mehr zu realistischen Zielen im Beitrag Vertriebsziele zu hoch.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie motivieren Sie mit Zielen?
Mit sichtbaren Zwischenständen und Zielen, die das Team beeinflussen kann. Zeigen Sie wöchentlich Termine, Angebote und Abschlüsse, nicht nur den Umsatz. Als Bericht genügt eine Tabelle mit Terminen, Angeboten und Abschlüssen je Woche. Provisionsmodelle sollten Aktivität und Ergebnis verbinden, der Begriff steht im Glossar unter Provision.
Wie viel Terminierung brauchen Sie, um das Ziel zu erreichen?
Nehmen Sie das Aktivitätsziel und vergleichen Sie es mit den Terminen, die der Außendienst selbst vereinbart. Die Differenz ist die Lücke. Wer sie extern füllt, findet auf der Seite Telefonakquise das Angebot von KRAUSS, das Rechenmodell im Wirtschaftlichkeits-Rechner.
Checkliste: Vertriebsziele festlegen
- Umsatzziel aus Vorjahr, Markt und Kapazität begründet
- Durchschnittlicher Auftragswert und Abschlussquote aus eigenen Daten
- Ziel in Angebote, Erstgespräche und Termine je Monat zerlegt
- Je Ziel ein Verantwortlicher benannt
- Wöchentlicher Bericht mit Aktivitätszahlen im Kalender
- Zwischenprüfung nach einem Quartal, Ziel nur mit Grund ändern
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Wie definiert man quantitative Vertriebsziele?
Mit Zahl, Zeitraum und Messgröße, abgeleitet aus Umsatz, Auftragswert und Quoten. Beispiel: 22 Erstgespräche je Monat.
Welche Beispiele gibt es für strategische Vertriebsziele?
Neue Branche erschließen, Anteil Neukunden am Umsatz auf 30 Prozent heben, Abhängigkeit von den fünf größten Kunden senken.
Welche Rolle spielen qualitative Ziele?
Sie sichern, dass Zahlen nicht mit Rabatten erkauft werden: Deckungsbeitrag, Kundenzufriedenheit, Qualität der Termine.
Was gilt für Abteilungsziele?
Jedes Teilziel muss zum Gesamtziel passen und eine Person haben, die es beeinflussen kann.
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